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Review: BBettelprinz
 
Bettelprinz - RITZ DICH

Album:
 RITZ DICH, 2013, 7hard

Stil:
 Neue Deutsche Härte

Wertung:
 0,5 von 7
0,5 von 7 Punkten
 W.W., 15.11.2013

Review:
 Neue Deutsche Härte – das ist das Genre, das Rammstein seinerzeit mit Bravour und Verve erfunden haben. Auch wenn ihnen das Label natürlich von eifrigen Schubladendenkern übergestülpt wurde. Der Epigonen Zahl war und ist Legion. Immer wieder kommen neue Vertreter daher und liefern mal gute, oft schlechte Kopien ab. Der Bettelprinz aus Hessen gehört auch zu ihnen und legt jetzt das zweite Album, geschmackvoll-schubladensicher RITZ DICH betitelt, vor. Und was soll ich sagen? Was für ein Schmarren.

Ist das instrumentale Intro "Introduzione Epico" noch gar nicht mal so schlecht, sind die ersten zwei Songs "Ritz dich" und „Dumm" Beispiele dafür, warum Szenen, bzw. Genres an sich selbst kaputtgehen. Ist die Musik äußerst dünn produziert – die Gitarren knallen mal so gar nicht, die Keyboards sind ebenfalls eher zu erahnen, als wirklich präsent und es dominiert ein pulsierender Bass- und die dazugehörige –drum – ist der Gesang von einem der beiden Beteiligten Blackbull (Joe Knoch) und Dr. Psycho.Path (Studienrat Dr. #### ########) einfach nur Schrott. Dummes Geflüster, übertriebene Artikulation, die wohl so etwas wie Stimmung gerieren soll und vermeintlich anspruchsvolle Texte, die einfach nur peinlich sind und sämtliche Klischees bedienen. Nee, danke! Auch Jenny (Jennifer Kreßmann), die ab und zu mit im Hintergrund jodelt, kann da nix mehr reißen.
Das "Adagio Crudele" ist dann wieder instrumental. Was ein Glück. "Halt dein Maul" – das möchte man diesem Stimmbandvirtuosen auch zurufen.
"Böse" ist höchstens, der Öffentlichkeit dieses Machwerk zuzumuten – und das noch ohne Warnung.
Und "Knie nieder" sind dann mies getextete und noch schlechter vertonte 50-Shades-Of-Grey-Phantasien, Erotik zum Wegdrehen, Weghören und Wegschmeißen.
Noch ein Instrumental, "Intermezzo de Esperanza", soll wohl so etwas wie Intellektualität darstellen, ist aber in Wahrheit nur eine Wohltat und eine Schonfrist für die geplagten Ohren. Denn, seien wir ehrlich, die drei Instrumentals wirken nur gut, weil der Rest so unterirdisch schlecht ist.
Was dann auch direkt von "Gib mir dein Fleisch" und dem finalen – Gott sei Dank!! – Song "Liebe mich" bestätigt wird. Von letzterem sagt das Info allen Ernstes: „Liebe mich ist (...) das härteste Liebeslied der Welt.“ Mann, Mann, Mann, ist man da mit der Band versucht zu sagen: Haltet doch einfach das Maul!

Fazit: Es gibt schlechte Alben, sicherlich. Und es gibt RITZ DICH von Bettelprinz. Das beschmutzt doch tatsächlich das arme Adjektiv "schlecht". Wer hätte das gedacht. Ich weiß grad gar nicht, wofür der halbe Punkt eigentlich sein soll. Vielleicht dafür, dass die Band den Mut hat, diesen Mist zu veröffentlichen.

Anspieltipps:
 Nix. Und wer doch will: alles.

Tipp:
 Masochisten, WIRKLICH-alles-Hörer, Unerschrockene Geschmacks-Grenzgänger.

Titel-Liste:
 
  1. Introduzione Epico
  2. Ritz dich
  3. Dumm
  4. Adagio Crudele
  5. Halt dein Maul
  6. Böse
  7. Knie nieder
  8. Intermezzo de Esperanza
  9. Gib mir dein Fleisch
  10. Liebe mich

Laufzeit:
 33:24 Min.

Probehören und Kaufen:
Bettelprinz: RITZ DICH


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