News
  Newsflash  
  08.2010 | Archiv
 
  Neuzugänge (Alben)  
  2010 | 2009 | 2008
mehr
 
  Termine  
  Gigs/Touren | Festivals
 
  Umfrage/Gewinnspiel  
  Ergebnisse/Gewinner
 
  Zum Schmunzeln  
  Dümmer gehts n/immer
Zitate und Sprüche
 
 

Redaktion
  Reviews  
  LP/Album | EP/Demo
DVD/Video | Bücher
Studioreports
 
  Tipps des Monats  
  2010 | 2009 | 2008
mehr
 
  Interviews  
  Interviews
 
  Konzerte  
  Konzertberichte
Vorberichte
 
  Gegen den Strom  
  Was uns nervt...  
 

Kontakt
  Kontakt zu uns  
           
Adresse/Anschrift
Kontakt-Formular
 
  Antworten  
  auf eure Fragen  
 

Glossar
  Stilrichtungen  
  Stilrichtungen A-Z
Rock, Metal, Punk
Stil-Beschreibungen
Bands & Stile
 
  Allgemein  
  Musik-Fachbegriffe
BPM - Übersicht
 
 

Über uns
  Über uns  
  Mitarbeiter-Liste
Idee/Beteiligte
 
  In eigener Sache  
  Redakteure gesucht
Werben bei uns
Werben für uns
 
  Was Recht ist  
  Impressum
Copyright
 
 

Links
  Noch mehr Infos  
  Fan-/Magazine
Internet Radios
 
  Shopping  
  Merchandising
 
  Unsere Partner  
  Label-Partner  
 
Review: Bifröst
 
HEIDENMETAL

Album:
 HEIDENMETAL, 2010, Einheit Produktionen

Stil:
 Viking Metal, Pagan Metal

Wertung:
 5 von 7
5 von 7 Punkten
 R.J., 05.02.2010

Review:
 Dass die Wikinger sich bis nach Österreich durchgeschlagen haben, ist mir zumindest nicht bekannt. Schließlich waren die Nordmannen ein Seefahrervolk und Österreich hat nun mal keinen Hafen am Meer.. Viking Metal gibt es jedoch im Alpenland. Nun, es sind nicht die bekanntesten Bands, aber zumindest Rivendell ist dem einen oder anderen vielleicht bekannt.
Seit 2005 gibt es mit Bifröst weitere Barbaren in unserem Nachbarland, die sich drauf und dran machen ihren Bekanntheitsgrad zu steigern. Bifröst bedeutet im Nordischen so etwas wie die schwankende Himmelsstraße und ist in der germanischen Mythologie die Regenbogenbrücke zwischen Midgard und Asgard. Heimdall ist der Wächter dieser Brücke. Mit Heidenmetal legen sie nun das zweite Werk vor.

Begonnen wird mit "Normannenzorn", einem klassischen nordischen Schunkel- , Mitgröl- und Trinkhörnerschwenk-Song. "Berserker" beginnt mit einem episch schönen Sound und versucht dann dem Titel alle Ehre zu machen.
Wo die Fidel auftaucht, da ist meist Feierei angesagt. So kommt es auch beim nächsten Song. Bei "Der Mönch" ist eine Chorus-Einlage Programm. Sauft, Sauft, Sauft heißt es so schön und genau dazu lädt der Song auch ein. Neben den klassischen Instrumenten ist, wie schon geschrieben, auch die Fidel- und Flöterei eingebaut. Insgesamt, dass steht schon fest, schimmert viel Folklore in den Liedern.
Bifröst versuchen immer wieder die Lieder nicht nach Schema F ablaufen zu lassen. "Die wilde Jagd" ist ein gutes Beispiel. Nachdem der Song seinem Titel erst mal alle Ehre macht, setzt mittig ein Break mit einem Zerrwanst-Intermezzo ein, ehe dann die wilde Jagd fortgesetzt wird.
"Ragnarök" klingt hart aber auch verspielt. Die Mid-Tempo Nummer lebt von ihren Schlachtgesängen. Passend zur Melodieführung ist ja fast ein Wettstreit der Gitarren. "Der Rächer" ist ein kompromissloser Pagan-Brecher, räudig, schnell, kampfbereit.
"Schlachtklänge" ist mit Abstand das heftigste Stück auf diesem Album. Mit Härte und Tempo wird hier wahrlich nicht gegeizt.
Der Rausschmeißer "Heimgang" zeigt noch einmal auf, dass Bifröst eine ziemlich gute Symbiose zwischen ihren Texten und ihrer Musik geschaffen haben. Bei diesem Song tun mir allein beim Zuhören die vermeintlichen Wunden und sämtliche Glieder von der Schlacht weh.

Fazit: Wie in letzter Zeit oft geschrieben, kann man diesen Spruch auch heute anwenden (5 Euro ins Phrasenschwein), aber auch Bifröst erfinden den Pagan Metal nicht neu. Bei weitem nicht, denn alles was den Pagan Metal ausmacht, nämlich eine ungeheure Portion Klischee und Pathos werden bei Bifröst bedient.
Ist das schlimm? Sicher für den einen oder anderen, aber derjenige hat mit Pagan Metal sicher auch nicht viel zu tun. Pagan Metal steht nun mal für Mythologie, Götter, Schlachten und Metgelage. Entscheidend ist aber sicherlich, wie man dies alles präsentiert und rüber bringt. Dabei bleibt es nicht aus, dass bei der Fülle der Bands eine gewisse Ähnlichkeit der Songs vorherrscht.
Bifröst versuchen und schaffen es auch ihren Songs eine gewisse eigene Note zu verpassen. Eine Nähe zu folkloristischen Klängen ist ihnen nicht abzusprechen, was den Songs insgesamt gut zu Gesicht steht. Sie schaffen es vorzüglich den Hörer in längst vergangene Zeiten zurückzuversetzen und zwar mit Spielfreude und Können.
Also auf zum gamban-sumbl, füllt das stu-t-r mit mj?d-r, lauscht dem hljd-m-un des gjallar-hor-n und bereitet euch im eld-s-gld-r auf den bevorstehenden bar-dag-i vor. Alle klar?
Für alle die der altnordischen Sprache nicht mächtig sind - Auf zum großen Gelage, füllt das Horn mit Met, lauscht dem Klang des Heimdall Horns und bereitet euch im Feuerglanz auf den bevorstehenden Kampf vor. Skål!

Anspieltipps:
 "Der Mönch" ideal für wilde Gelage, "Schlachtklänge" macht seinem Namen alle Ehre

Tipp:
 Die, denen Equilibrium, Obscurity und Gernotshagen nicht fremd sind, können auch hier bedenkenlos zugreifen.

Titel-Liste:
 
  1. Normannenzorn
  2. Berserker
  3. Der Mönch
  4. Die wilde Jagd
  5. Fest der Trolle
  6. Ragnarök
  7. Der Rächer
  8. Weingeist
  9. Odins Söhne
  10. Herr des Waldes
  11. Schlachtklänge
  12. Heimgang

Laufzeit:
 52:05 Min.

Band-Infos:
 
  • www.myspace.com/bifrst 

  • Probehören und Kaufen:
    Bifröst: Heidenmetal

     
     
        Seitenanfang   
    Neue Reviews
     
    Juvaliant - INHUMAN NATURE
    Slave Called Shiver - SUPERLATERAL
    The Prophecy23 - ...TO THE PIT
    Accept - BLOOD OF THE NATIONS
    Magnus - ACCEPTANCE OF DEATH
    Spiraldogma - BACTERIA STIGMA
    Moon - LUCIFER'S HORN
    Sweet Sybil - SWEET SYBIL
    Ravenryde - IN THE SPIRIT OF DARKNESS
     
     

    Werbung
       
     


    StartseiteNewsTippsBandsKontaktReviewsMusikerInterviewsTermineGlossarLinks

    © 2002-2010 by HardHarderHeavy  -  supported by Poly4Media®  -  mailTo: WebAdmin  -  Last Update:03.06.2010