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Review: Borealis
 
Borealis - PURGATORY

Album:
 PURGATORY, 2015, AFM

Stil:
 Heavy Metal, Melodic Metal

Wertung:
 5 von 7
5 von 7 Punkten
 M.SG., 20.06.2015

Review:
 Die Geschichte von Borealis aus Ontario, Kanada nimmt bereits 2005 ihren Anfang, drei Jahre später wurde das Debüt WORLD OF SILENCE in Eigenregie veröffentlicht und 2011 erschien über Lion Music der Zweitling FALL FROM GRACE. Auch Live konnte sich die Truppe einen Namen machen und wurde regelmäßig als Support-Act gebucht, wenn die europäischen Metal-Größen (u.a. Kamelot, Epica und Sonata Arctica) in Kanada gastierten. Bereits mit dem Zweitwerk haben Borealis zu einem geschliffenen und wesentlich professionellerem Sound gefunden, der auch das aktuelle Werk prägt. Nach Veröffentlichung des neuen Albums steht für Ende August das nächste Highlight an: eine Nordamerika-Tour mit Evergrey.

Der Opener "Past the Veil" setzt die Marschrichtung des letzten Albums FALL FROM GRACE fort, melodischer Power Metal mit progressiven Anleihen und leicht symphonischen Elementen und die Stimme von Frontmann Matt Marinelli setzt maßgebliche Akzente.
Das im Duett mit Sarah Dee gesungene "From the Ashes" glänzt mit der Mischung aus düsteren und kraftvollen Parts. "Welcome to Eternity" ist zwischen Mid-Tempo und Ballade gehalten, der Song hat jede Menge Energie und wird durch die progressiven Parts richtig spannend, ein absolutes Highlight.
Das kraftstrotzende "Sacrifice" drückt aufs Gaspedal, die quirligen Synthesizer-Einlagen geben auch hier den progressiven Touch.
Der Titelsong "Purgatory" beginnt mit einem massive Riff und Matt Marinelli's grandioser Gesang überzeugt auf ganzer Linie, der Track gehört zu den wenigen, die ihre anfängliche Wucht bis zu Letzt behalten.
Auch der letzte Titel "Revelation" kann überzeugen, tolle Melodie, guter Groove und Spannung bis zum Ende, nur das unglückliche Fade-Out hätte nicht sein müssen.

Fazit: PURGATORY sollte dafür sorgen, dass die Band nun den verdienten nächsten Schritt macht, deshalb wurde noch weiter am Sound gearbeitet, der jedoch etwas zu geschliffen daher kommt, auch beim Songwriting wurden dem Tiger einige Zähne gezogen, der Vorgänger hatte noch wesentlich mehr Ecken und Kanten. Schade, dass auf dem aktuellen Werk nicht noch mehr Powersongs wie das grandiose Titelstück sind, so wäre ein Abrutschen in allzu viel Kitsch und Beliebigkeit erspart geblieben. Trotz einiger starker Momente gibt es zu viele Stücke, die durch den gleichen Songaufbau an Spannung verlieren. Meist beginnt das Stück mit einem starken Power-Riff und die Bassdrum knüppelt munter drauf los, doch dann kommt zu viel Melodie und Harmonie, die Luft ist raus und alles versinkt im Wohlklang. In einer um zwei bis drei Songs gekürzten Fassung wäre PURGATORY sicher spannender ausgefallen. Dennoch ist den Kanadiern ein durchaus solides Melodic-/Power-Metal Album gelungen, die handwerkliche Professionalität kann man ihnen keinesfalls absprechen. Bleibt nur zu hoffen, dass die Männer aus Ontario in Zukunft wieder mehr zum alten Biss zurückfinden, das wäre auf jeden Fall spannender.

Anspieltipps:
 "Past the Veil", "Welcome to Eternity", "Sacrifice", "Purgatory".

Tipp:
 Freunde des melodischen Metal dürfen sich mit PURGATORY auf einen neues und frisches Genre-Werk freuen, gelegentliche Anklänge an Evergrey und Symphony X sprechen für die musikalische Ausrichtung.

Titel-Liste:
 
  1. Past the Veil
  2. From the Ashes
  3. The chosen One
  4. Destiny
  5. Darkest Sin
  6. My Peace
  7. Place of Darkness
  8. Welcome to Eternity
  9. Sacrifice
  10. Rest my Child
  11. Purgatory
  12. Revelation

Laufzeit:
 52:25 Min.

Band-Infos:
 
  • www.facebook.com/borealisband 

  • Probehören und Kaufen:
    Borealis: PURGATORY


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