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Review: Burden Of Life
 
Burden Of Life - THE VANITY SYNDROME

Album:
 THE VANITY SYNDROME, 2013, Firefield

Stil:
 Melodic Death Metal

Wertung:
 10 von 7
10 von 7 Punkten
 W.W., 10.05.2013

Review:
 Ambitioniert. Dieser Begriff ging mir beim Anhören von THE VANITY SYNDROME, dem zweiten Longplayer der Regensburger Melodic Deather Burden Of Life durch den Sinn. Das ist ein zweischneidiges Schwert, das mit der Ambitioniertheit. Das kann schnell zu viel des Guten sein – und dann wirkt es peinlich. Zu wenig davon – es ist gewollt und nicht gekonnt. Auf THE VANITY SYNDROME geht die Band indes den schmalen Grat sehr trittsicher und überzeugt im Prinzip von der ersten bis zur letzten Minute der knappen Stunde Musik.

Im Prinzip? Naja. Intro halt. Wobei die "Vanity’s Ouverture" ein Intro ist, das Sinn ergibt, da es die Geschichte des Konzeptalbums einleitet. Deswegen lasse ich in dem Fall Gnade vor Recht ergehen. Mit einem Lächeln. Weil nämlich direkt das Opener-Tripple "Delusive Egomania", "Cardiac Catharsis" und "Praise the Loss" knallt wie der Korken einer übergärten Flasche Sekt. Und es wird gleich mehrerlei deutlich: Die Oberpfälzer haben ein Händchen für unkitschige Dramatik, sie wissen, wie man eine ordentlich packende Melodie schreibt und Theatralik ist ihnen auch nicht fremd, wie man in "Enslaved by Liberty" besonders schön hören kann. Das ist wie Cradle Of Filth in unbritisch. Sozusagen. Unterstützt wird die Band dabei tatkräftig von einem Chor, dem Heartchor aus Regensburg, der auch das rein vokal gehaltene Intermezzo "Dissolutio Vanitas" eindrucksvoll stemmt. Großes Kino der Carmina Burana-Schule! Der Chor ist auch in weiteren Songs zu hören – was natürlich die Frage aufwirft, wie das Album live umgesetzt werden kann. Aber das soll zu gegebener Zeit Gegenstand eines Live-Reviews sein...
Apropos Unterstützung: Die Story ist ja oberflächlich betrachtet eine nun, praktisch dämonisch-fehlgeschlagene Romanze zwischen "The Girl" und "The Guy". Sänger, Gitarrist und Mastermind Christian Kötterl, der auch die Story im Booklet erklärt – dies allerdings, liebe Leute, so kleingedruckt, dass es selbst einem windigen Knebelvertrag zu schwer zu entziffern wäre!! -, wird bei mehreren Songs, etwa dem absolut genialen musikalischen Mindfuck "Beyond the Breaking Point" (was für ein genialer Jazz-Part mit Trompete von Jonas Behringer), dem unglaublichen Hook-Monster "Our Union’s Eulogy – The Severance Cantata Pt. 2" oder dem Longtrack "Rightful Salvation" von der wunderbar und kraftvoll singenden Jennifer Kothe als "The Girl" unterstützt.
Als ob das noch nicht genug wäre, haben sich die Regensburger noch weitere Musiker an Bord geholt: Im Abschlusssong "Vanity’s Crown" fiedelt das Marzipan Quartett (wuzz?? Marzipan goes Strings?) souverän den Höhe- und gleichzeitig Schlusspunkt unter diesen Monolithen eines Albums. Ich beantrage, aus guten und nachvollziehbaren Gründen, die einmalige Erhöhung der Höchstpunktzahl auf eine glatte 10. Ein absolut famoses Zweitwerk einer ambitionierten Band. Ob man nun der Story folgen mag, ob man sie besonders gut findet oder nicht, das spielt keine Rolle, denn die Musik überzeugt restlos. Und das ist die Hauptsache.

Fazit: Was für ein Album!!

Anspieltipps:
 "Cardiac Catharsis" hat einen unwiderstehlichen Groove und eine Melodie zum Niederknien, ganz abgesehen von diesem völlig irren Schlussteil. Grandioser Song! "Our Union’s Eulogy" überzeugt mit Dream Theater-Flair, tollen Doppel-Lead-Gitarren, dramatischem Songaufbau und den famosen Vocals von Gast-Sängerin Jennifer Kothe, die mehrfach zeigt, was sie stimmlich so drauf hat.

Tipp:
 Qualitätsbewusste Death Metal-Freunde, denen es nicht melodisch genug sein kann, werden an THE VANITY SYNDROME ihre helle Freude haben. Auch Fans von Konzept-Alben und Dramatik deluxe müssen unbedingt reinhören!

Titel-Liste:
 
  1. Vanity's Overture
  2. Delusive Egomania
  3. Cardiac Catharsis
  4. Praise the Loss
  5. Dead Inside –The Severance Cantata Pt. 1
  6. Our Union's Eulogy – The Severance Cantata Pt. 2
  7. Dissolutio Vanitatis
  8. Enslaved by Liberty
  9. Beyond the Breaking Point
  10. Rightful Salvation
  11. Vanity's Crown

Laufzeit:
 52:28 Min.

Band-Infos:
 
  • www.burdenoflife.de 

  • Probehören und Kaufen:
    Burden Of Life: THE VANITY SYNDROME


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