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Review: Children of Bodom
 
Children of Bodom - HALO OF BLOOD

Doppelschlag:
 Zwei Meinungen: C.H. (6/7) | J.V. (6,5/7)

Album:
 HALO OF BLOOD, 2013, Nuclear Blast

Stil:
 Melodic Death Metal

Wertung:
 6 von 7
6 von 7
 C.H., 26.05.2013

Review:
 Eigentlich werfen Children Of Bodom seit ein paar Jahren jedes Jahr ein neues Album auf den Markt, so auch 2013. Schon irgendwie faszinierend, dass man nach einer gut 20jährigen Band-Geschichte noch immer die Inspiration zu neuen Liedern findet und dann auch noch in solch einem stetigem Output. Nun gut, Children Of Bodom haben mit HALO OF BLOOD ein neues Album am Start, welches ähnlich wie die Vorgänger durch vielschichtige Elemente niemals langweilig wird, aber auch stets eine gewisse Konsequenz am Band-Sound mit sich bringt.

Das achte Studio-Album greift merklich die Melodiösität und Ungehobeltheit der frühen Werke auf und setzt diese gleichzeitig in einem aktuellen Sound-Gewand um. Mit der schnellen "Party"-Hymne "Waste of Skin" wird das Album schon mal mit Geschwindigkeit und Klang-Gewalt eröffnet, was im Titel-Track "Halo of Blood" gleich fortgesetzt wird. Im Endeffekt ist es kein Wunder, dass das Album nach diesem Song benannt wurde, da er doch einer der stärksten des Albums ist.
Auch wenn sich die Band oft gegen die Kategorisierung in Power Metal wehrt, so liefern sie mit "Scream for Silence" doch eine Vorlage zur Diskussion über das Genre-Schubladen-Denken.
Schnelles Fingerspiel an den Gitarren wird auch in "Bodom Blue Moon" bewiesen und auch "Your Days are numbered" bietet vielschichtigen Sound und jede Menge Kraft in Instrumentalisierung und Growling.
Eines der absoluten Highlights des Albums ist "Dead Man's Hand on you" – ungewöhnlich langsam, sanft und schon fast zart, aber nach wie vor düster, dunkel und druckvoll.

Nicht zuletzt wird auch in den letzten drei Songs des Albums wieder Gas gegeben und in gewohnt rotziger und dennoch ernsthafter Art und Weise melodischer Metal mit düsteren Themen aufgegriffen. Gewohnte Klänge und Stilelemente mit einer eindeutigen Marke der Band!.

Fazit: Nur der Wandel ist beständig sagt man so schön. Und Children Of Bodom sind ein guter Beweis dafür, dass man sich immer und immer wieder neu erfinden kann, ohne sich verbiegen zu müssen, um seinen Prinzipien treu zu bleiben. Manchmal ungewohnt, aber dennoch typisch. Konsequenz geht über alles und Fans der Band werden sich über zehn tolle neue Songs freuen können, anderen sei ans Herz gelegt, sich mal intensiver damit zu beschäftigen, denn hier steckt mitunter mehr drin, als man beim ersten Hören des Albums vielleicht mutmaßen mag…

Anspieltipps:
 "Halo of Blood", "Your Days are numbered", "Dead Man's Hand on you".

Tipp:
 Jemand der gerade beginnt, sich für diese Musik zu interessieren, ist sicher geflasht von manchem Song und deren Struktur auf diesem Album. Szene-Eingeweihte finden sicher auch ihren Spaß an diesen Sounds und Children Of Bodom Fans allemal – die kommen auf definitiv auf ihre Kosten!




Wertung:
 6,5 von 7
6,5 von 7
 J.V., 26.05.2013

Review:
 Pünktlich zum 20 jährigen Bandbestehen ist es wieder soweit, die fünf Finnen veröffentlichen am 7.Juni ihr 8. Studioalbum und was für eins! Für mich persönlich war der Höhepunkt der Band um "Wildchild" Alexi Laiho nach dem 2003 erschienenem Album HATE CREW DEATHROLL erreicht. ARE YOU DEAD YET? (2005), BLOODDRUNK (2008) und RELENTLESS RECKLESS FOREVER (2011) waren meiner Meinung nach allerhöchstens Durschnittsalben. Als ich dann, Anfang 2013, von HALO OF BLOOD hörte, war ich zu allererst recht skeptisch gestimmt, nach der Veröffentlichung des Video’s zum Titel „Transference“ war diese Skepsis allerdings in Null Komma nix verflogen, denn mit HALO OF BLOOD geht die Band genau einen Schritt in die richtige Richtung, zurück, zurück zu den Anfängen.

Bereits mit dem Opener "Waste of Skin" legen die Finnen eindeutig die Marschroute vor, dem Titel gelingt ein fast schon perfekter Spagat zwischen den Stärken der neueren und denen der älteren 3 Alben, "Waste of Skin" überzeugt wie vom Quintett gewohnt mit vielen Leads und Hooks, einer kraftvollen Doublebass und dem Alexi Laiho typischen Gesang.
Mit dem darauf folgenden Title-Track "Halo of Blood" begibt sich die Band erstmals seit 1999 wieder in die etwas düsteren Gefilde, der Song entwickelt sich zu einem echten Black Metal Kracher, welcher erneut durch die hervorragende Schlagzeugarbeit, hier besonders in der Form von schnellen Blastbeats und ungewöhnlich langen Schreien vom "Wildchild" überzeugt. Der Titel ist ein Sinnbild für die Rückbesinnung auf die Ursprünge der finnischen Melodic Death Metal Gruppe.

Auch auf dem Rest des Albums ist dieser rote Faden eindeutig zu erkennen, besonders heraus sticht vor allem das Lied "Dead Man's Hand on you", welches im ersten Moment mit sanften Klavierklängen und ruhigem Sprechgesang aufwartet, sich danach aber zu einer gelungenen Heavy-Ballade weiterentwickelt.

Fazit: HALO OF BLOOD überzeugt mich, als in den letzten Jahren recht enttäuschten Children Of Bodom Fan, auf voller Länge. Von den zehn auf dem Album enthaltenen Liedern fesselt mich jedes über die komplette Länge und wird auch nach mehrmaligem Hören nicht langweilig. Für mich haben die Kinder des Bodom-See's zu ihrer alten Stärke zurückgefunden und liefern mit ihrem 8. Studioalbum bisher mein Highlight des Jahres, spielerisch stark wie 'eh und je, allerdings deutlich gereift und auf die Wurzeln ihrer Karriere zurückbezogen. Ein Album, welches meiner Ansicht nach die hohe Wertung absolut gerechtfertigt verdient hat!

Anspieltipps:
 "Halo of Blood" – Der erste Black Metal Song der Band seit 1999, ein absolutes Highlight! "Transference" – Ein Titel, welcher den Spagat zwischen neuem und altem Material der Bandgeschichte perfekt widerspiegelt!

Tipp:
 Fans des Quintetts werden HALO OF BLOOD lieben, ganz egal, welche Alben der Bandgeschichte sie als eher stark, oder eher schwach befunden haben. Aber auch Neueinsteiger haben mit der neuesten Scheibe der finnischen Melodic Death Metaller garantiert ihren Spaß!

Titel-Liste:
 
  1. Waste of Skin
  2. Halo of Blood
  3. Scream for Silence
  4. Transference
  5. Bodom Blue Moon
  6. Your Days are numbered
  7. Dead Man's Hand on you
  8. Damaged Beyond Repair
  9. All twisted
  10. One Bottle and a Knee deep

Laufzeit:
 41:44 Min.

Probehören und Kaufen:
Children of Bodom: HALO OF BLOOD


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