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Review: Coal & Crayon
 
Coal & Crayon - WORLD ASLEEP

Album:
 WORLD ASLEEP, 2013, 7 Hard

Stil:
 Modern Progressive Metal

Wertung:
 6,5 von 7
6,5 von 7 Punkten
 W.W., 23.06.2013

Review:
 Der Bandname erinnert schon ein wenig an die US-Alterna-Progger Coheed And Cambria, deswegen flirren die mir scheinbar durchs Hirn, während sich WORLD ASLEEP, das Debüt-Werk von Coal & Crayon von der Ostseeinsel Rügen im Player dreht und dreht. WORLD ASLEEP ist nicht ganz einfach zu konsumieren. Will sagen: Natürlich kann man das Album nebenher hören, aber dann entgehen einem viele kleine Details und Besonderheiten, die es zu einem wirklich aufsehenerregenden Album werden lassen.

"Ghost bereft of Path" heißt der Opener, ein komplexer Monolith, ähnlich "Shipwrecked". Hier krachen die Gitarren mit einer Tonnenschwere auf den Hörer, Sänger John hat jede Menge Schmackes hinter den Stimmbändern, bleibt aber dabei immer melodisch.
"My old Fellows" ist dann eine grandiose Halb-Ballade, die zwar strikt in Ballade/Power-Teil aufgeteilt ist, aber durch tonnenweise Epik und Pathos zu begeistern weiß. Was für ein Song!
"Harbour" ist dann wieder ein eher sperriger Brocken. Aber mit einer Intensität gespielt, der man sich nur schwer entziehen kann. Eine etwas "freundlichere", wenn man so sagen kann, Version der Iren Primordial, geht es mir da spontan durch den Sinn. Toll, und mit gut 9 Minuten noch nicht mal der längste Song auf WORLD ASLEEP.
"Upstream the Acheron" ist ein akustisches Zwischenspiel, das auf das majestätische "Rain" hinarbeitet. Da ist der einzige kleine Wermutstropfen, dass der Gesang ab und zu ein wenig neben der Spur zu liegen scheint. Aber vielleicht sind diese Dissonanzen ja auch gewollt, man weiß es nicht. Aber auch bei "Rain" wird Atmosphäre mit einem riesigen A geschrieben.
Daran an schließt sich der längste Song auf WORLD ASLEEP, das zweite Instrumental des Albums, "Charybdis" betitelt. Hinter diesem Zungenbrecherwort verbirgt sich ein Seeungeheuer aus der griechischen Mythologie, das in der Straße von Messina leben soll. Und ganz im Gegensatz zu diesem doch gar garstigen Lebewesen ist der ihm gewidmete Song eine absolute Offenbarung. Was für Riffs, was für eine Dynamik, was für eine Struktur! Und das über 10 Minuten! Grandios, schlicht und ergreifend grandios! Alleine für "Charybdis" gibt es einen Zähler extra! Nach dieser Tour de Force kann ein Album eigentlich vorbei sein.
Aber Coal & Crayon legen noch eine Extraschüppe obendrauf. Der letzte Song des Albums heißt "Into the Brook" und zeigt dann, dass die Band auch vor derberen Vocals nicht zurückschreckt: Jan Oberg keift gar formidabel und fügt dem ohnehin schon komplexen Sound des Fünfers von Rügen noch eine weitere, sehr interessante Facette hinzu.

Fazit: Einfach nur toll.

Anspieltipps:
 "Charybdis" und "My old Fellows".

Tipp:
 Man sollte es schon progressiv mögen, aber eher im Sinne von verschachtelt, als im Sinne von hyper-verrückt-irre. Dann aber wird man seine helle Freude an WORLD ASLEEP haben.

Titel-Liste:
 
  1. Ghost bereft of Path
  2. Shipwrecked
  3. My old Fellows
  4. Harbour
  5. Upstream the Archeron
  6. Rain
  7. Charybdis
  8. Into the Brook

Laufzeit:
 50:55 Min.

Band-Infos:
 
  • www.coalandcrayon.com 

  • Probehören und Kaufen:
    Coal & Crayon: WORLD ASLEEP


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