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Review: Colossus
 
Colossus - WAKE

Album:
 WAKE, 2013, Perennity

Stil:
 Stoner/Sludge Metal

Wertung:
 5,5 von 7
5,5 von 7 Punkten
 W.W., 29.04.2014

Review:
 Wieder einmal ein mehr als nur anspruchsvolles Werk aus Schweden. Ich bin doch immer wieder aufs Neue überrascht, wie viele hochkarätige Musiker es im kleinen Königreich im Norden gibt... Colossus gibt es erst seit wenigen Jahren, die Band ist ein Trio, bestehend aus Niklas Eriksson (Gesang/Gitarre), Peter Berg (Bass) und Thomas Norstedt (Schlagzeug), und legt mit WAKE ein vielschichtiges, abwechslungsreiches und musikalisch-kompositorisch sehr anspruchsvolles und durchdachtes Debüt-Album vor, das sich stilistisch an Größen wie Mastodon, Neurosis und Tool orientiert. Dazu kommt aber eine deutliche Erdung durch Einflüsse von den Wüsten-Rockern Kyuss. Klingt spannend? Ist es auch.

Los geht es mit "A Stir of Slumber", das genauso das Hypnotische im Bandsound etabliert, wie das folgende "Traitors Gate". Treibende Drums, irgendwie sumpfig-morastige Gitarren, ein pumpender Bass und drüber die leidenschaftlich gebrüllten Vocals. Schön ist es, wenn sich die aufgebaute Spannung in einem melodischen Refrain auflöst. Dann merkt man immer, dass hier echte Könner am Werk sind, die wissen, wie sie den Hörer packen müssen.
In die gleiche Kerbe schlagen die nächsten beiden Songs "Reflections of the Arcane" und "Ruinbuilder", die zudem zeigen, dass progressive Strukturen gut zu sich wiederholenden Parts passen. Ein alter Bekannter ist bei der ersten Single "Pillars of Perennity" als Gastsänger zu hören. Die Entombed-Frontsau Lars Göran „LG“ Petrov brüllt sich durch die straighte Nummer, die zudem sehr flott durch die Boxen wildert. Bei der Akzentuierung des Riffings kommen zudem Meshuggah in den Sinn, auch wenn Colossus zu keinem Zeitpunkt so komplex wie dieses völlig abgedrehte Quartett daherkommt.
"Suncarrier" ist wieder vom fies wummernden Bass geprägt, "Kingdoms" hat mit Morgan Agren einen weiteren Gast an Bord, wohingegen "Cloudhead" eher düster-schleppend ist.
Den Abschluss bietet der überlange Song "Fungal Gardens", bei dem bestimmt irgendwelche Pilze im Spiel waren, wenn mich nicht alles täuscht. Aber ein toller Abschlusssong, der zu keiner Sekunde langweilig wird.

Fazit: Eingängig und leicht zu konsumieren ist WAKE nicht, aber wer sich drauf einlässt, bekommt ein superbes Stoner-Metal-Album mit jeder Menge progressiver Momente serviert.

Anspieltipps:
 "Fungal Gardens", trotz Überlange. "Pillars of Perennity" und "Traitors Gate"

Tipp:
 Wer Kyuss, Mastodon, Neurosis und Tool gut unter einen Hut bekommt, der ist bei dem Schweden-Trio auf jeden Fall richtig.

Titel-Liste:
 
  1. A Stir of Slumber
  2. Traitors Gate
  3. Reflections of the Arcane
  4. Ruinbuilder
  5. Pillars of Perennity (feat. LG Petrov)
  6. Suncarrier
  7. Kingdoms (feat. Morgan Agren)
  8. Cloudhead
  9. Fungal Gardens

Laufzeit:
 59:35 Min.

Band-Infos:
 
  • www.colossus.se 

  • Probehören und Kaufen:
    Colossus: WAKE


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