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Review: Cripper
 
Cripper - HYNA

Album:
 HYNA, 2014, Metal Blade

Stil:
 Thrash Metal

Wertung:
 7 von 7
7 von 7 Punkten
 M.T., 23.11.2014

Review:
 Ja, es gibt sie noch. Jene Bands, die auch in Zeiten von YouTube, Casting-Shows und dem nächsten Hype, unbeirrt ihr Ding durchziehen.

Eine dieser Combos sind die Hannoveraner Cripper, welche seit ihrer Gründung 2005 unzählige Konzerte gespielt sowie eine EP und drei Alben in Eigenregie und über SAOL Music veröffentlicht haben. Durch die vielen Shows haben sich Britta Görtz (Gesang), Christian Bröhenhorst (Gitarre), Jonathan Stenger (Gitarre), Gerrit Mohrmann (Bass) und Dennis Weber (Schlagzeug) Stück für Stück einen sehr guten Ruf in der Thrash Metal Szene erspielt. So zeugen unter anderem 5 Einladungen zu den slowenischen Metaldays sowie zwei Einladungen zur "70.000 Tons of Metal"-Kreuzfahrt von den Live-Qualitäten der Band.

2013 wurden die harte Arbeit und das Durchhaltevermögen der Niedersachsen nun endlich belohnt und Cripper erhielten einen Plattenvertrag beim legendären Label Metal Blade Records.

Mancher Fan mag sich nun fragen, ob der Deal mit einem bekannten Label nun irgendwelche Auswirkungen auf den Sound der Band hatte. Alle Skeptiker seien jedoch beruhigt, denn Cripper sind immer noch sie selbst und sind auch auf ihrem aktuellen Werk Hyna nicht plötzlich zu massenkompatiblen Klängen übergegangen.

Wer die Entwicklung der Gruppe seit ihren Anfangstagen verfolgt, der weiß jedoch, dass diese sich bisher mit jeder ihrer Veröffentlichungen weiterentwickelt hat. So gibt es auch auf HYNA im Vergleich zum unmittelbaren Vorgänger ANTAGONIST einige leichte Veränderungen. Die Alleinstellungsmerkmale der Band sind jedoch weiterhin vorhanden und auch Britta "Elchkuh" Görtz macht ihrem Spitznamen weiterhin alle Ehre und packt hier nicht plötzlich den Sopran-Gesang aus.

Bereits beim Opener und Titelsong wird klar, dass die Norddeutschen sich selbst treu geblieben sind. Angetrieben von Schlagzeuger Dennis gibt die Instrumentalfraktion hier alles, während Britta sich die Seele aus dem Leib brüllt. Genauso kennt und liebt man Cripper. Mit "Tourniquet" folgt gleich darauf die kürzeste Nummer der Scheibe.
Der Hit des Albums kommt jedoch erst noch und dieser hört ganz eindeutig auf den Namen "7 Inches". Das Stück beginnt eher verhalten und mit einem kurzen Sprachsample gewinnt dann aber deutlich an Tempo. Auch das ein wenig orientalisch gefärbte Gitarrensolo weiß hier zu überzeugen.
Eine weitere Nummer, die aus den 11, auf dem Album enthalten Stücken, heraussticht, ist ganz klar "The Jackhammer". Hier zeigt Britta eindrucksvoll, dass in ihr deutlich mehr steckt als manch einer ihr zugetraut hätte. Nach einem kurzen Break singt sie nämlich urplötzlich tatsächlich. Etwas, das man bisher noch nicht von ihr kannte.
Das ungewöhnlichste Stück auf dem Album haben Cripper sich jedoch bis zum Ende aufgehoben. Dieses hört auf den Namen "Pure" und ist mit seiner Spieldauer von fast acht Minuten das längste hier enthaltene Stück. Trotzdem wird die komplett im Mid-Tempo gehaltene Nummer zu keiner Sekunde langweilig. Das liegt auch daran, dass Britta Görtz hier die gesamte Palette ihres Könnens auspackt und der Gesang zwischen normalem Gesang, fiesem Thrash-Gekeife und Death Metal Growls wechselt.

Mit ihrem vierten Album haben Cripper einen weiteren Schritt nach vorne gemacht und trotz leichter Änderungen in ihrem Sound ihre Wurzeln nicht außen vor gelassen. Auch der Klang der Scheibe kann sich hören lassen. Wo ANTAGONIST schon sehr gut klang, klingt HYNA sogar noch besser.

Fazit: Nachdem Cripper bereits mit ihrem 2012er Werk ANTAGONIST ein starkes Album abgeliefert hatten, legen sie nun mit HYNA noch eine ordentliche Schippe obendrauf und liefern die bisher beste Scheibe ihrer Kariere ab.

Anspieltipps:
 "Hyna", "Tourniquet", "A Dime for the Establishment", "7 Inches", "The Jackhammer", "Pure".

Tipp:
 Wer auf eine ordentliche Thrash Metal Packung abfährt, der sollte sich dieses Album nicht entgehen lassen.

Titel-Liste:
 
  1. Hyna
  2. Tourniquet
  3. Bloodshot Monkey Eye
  4. A Dime for the Establishment
  5. 7 Inches
  6. Animated Flesh
  7. The Origin
  8. Patterns in the Sky
  9. The Jackhammer
  10. Patronized
  11. Pure

Laufzeit:
 49:03 Min.

Probehören und Kaufen:
Cripper: HYNA


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