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Review: De Profundis
 
De Profundis - KINGDOM OF THE BLIND

Album:
 KINGDOM OF THE BLIND, 2015, Wickerman

Stil:
 Progressive Death Metal

Wertung:
 6 von 7
6 von 7 Punkten
 M.SG., 08.09.2015

Review:
 Nach der sehr erfolgreichen FREQUENCIES EP vom letzten Sommer werden De Profundis am 28. September ihr viertes Album KINGDOM OF THE BLIND über Wickerman Recordings veröffentlichen. 2014 war ein wichtiges Jahr in der Geschichte der Londoner, ausgerechnet die EP FREQUENCIES wirbelte den nötigen Staub in der Szene auf und verschaffte der Truppe viel Anerkennung, das Teil wurde sogar im Leserpoll des „Zero Tolerance“ Magazin zum Top-Album in der Sparte „Selbstrelease“ erkoren.
Mit dem aktuellen Werk KINGDOM OF THE BLIND untermauern De Profundis den auf FREQUENCIES eingeschlagenen Weg, sie wandeln nach wie vor auf progressiven Death-Metal Pfaden, führen jedoch die Experimentierfreudigkeit noch weiter bis hin zu abgefahrenen Jazz-Einlagen. Doch die gewohnte Härte muss nicht unter den Improvisationen leiden, denn das düstere von Blastbeats getriebene Powerplay bestimmt nach wie vor den Sound und zeigt wie schon auf der FREQUENCIES EP deutliche Reminiszenzen an die späten Death. Der Vergleich hinkt in keinster Weise, denn die Londoner De Profundis sind alle hervorragende Instrumentalisten und überzeugen durchweg mit ihrem komplexen Songwriting.

Die dunkle und unheilschwangere Einleitung "Overture" ,bereitet stimmungsvoll auf das zu erwartende Repertoire vor.
Der Opener "Kult of the Orthodox" geht direkt in die Vollen, mörderische Blastbeats gepaart mit fetten Riffs und brillanten Soli, bringen direkt vom Start weg den typischen De Profundis Sound.
"Illumination" setzt die halsbrecherische Fahrt fort, erst im Mittelteil von "All Consuming" ist uns eine kurze Verschnaufpause gegönnt, die wahrhaft jazzige (!) Einlage, kommt dermaßen cool rüber, dass man sich schon in einem schnuckeligen Jazzclub wähnt, aber keine Sorge, die Band findet sehr schnell zur gewohnten Power zurück.
Der Titeltrack "Kingdoms of the Blind" beginnt zunächst verhalten mit einem melodischen Gitarrenthema, nimmt dann aber deutlich Fahrt auf. Weitere gelungene Jazz-Einlagen gibt es ebenfalls im Mittelteil von "Beyond the Threshold" und "The Antagonist" zu hören.
Der Schlusstrack "In Solitude" bringt nochmals alle Qualitäten der Band aufs Tapet, brachiale Härte, deftige Riffs und eingängige Gitarrenlinien, ein gelungener Abschluss für ein großartiges Album.

Fazit: Mit KINGDOM OF THE BLIND haben De Profundis erneut unter Beweis gestellt, dass sie technische Brillianz mit ausgeklügeltem Songwriting auf höchstem Niveau beherrschen. Der Spagat zwischen brachialer Härte, Eingängigkeit und Virtuosität ist den Londonern nicht nur gelungen, sondern sie haben daraus ihre Königsdisziplin gemacht. KINGDOM OF THE BLIND ist ein technisches Death-Metal Werk aller erster Güte und die Truppe kann, wenn sie dieses Niveau halten in die erste Liga ihres Genres aufsteigen, das Potenzial dazu haben sie allemal.

Anspieltipps:
 "Kult of the Orthodox", "All Consuming", "The Antagonist", "Beyond the Threshold", "In Solitude".

Tipp:
 Fans der progressiven Death-Metal-Töne (Opeth) kommen mit KINGDOM OF THE BLIND ebenso auf ihre Kosten, wie Freunde des klassischen Todesstahl (Death).

Titel-Liste:
 
  1. Overture
  2. Kult of the Orthodox
  3. Illumination
  4. All Consuming
  5. Kingdoms of the Blind
  6. Beyond the Threshold
  7. A Strange Awakening
  8. The Antagonist
  9. Thrown to the Wolves
  10. In Solitude

Laufzeit:
 51:33 Min.

Band-Infos:
 
  • deprofundistheband.com 
  • www.facebook.com/deprofundistheband 

  • Probehören und Kaufen:
    De Profundis: KINGDOM OF THE BLIND


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