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Review: Doro
 
FEAR NO EVIL

Album:
 FEAR NO EVIL, 2009, AFM

Stil:
 Heavy Rock, Melodic Rock

Wertung:
 5,5 von 7
5,5 von 7 Punkten
 J.G., 12.02.2009

Review:
 Bereits die beiden Vorboten CELEBRATE und HERZBLUT haben es gezeigt, dass die Nummer #1 der deutschen Rockladies noch lange nicht zum alten Eisen gezählt werden kann und selbst nach 25 Jahren Bühnenluft nicht müde wird, neues Material für ihre Fans zu produzieren.
Ob sie bei ihrem Neuling wirklich wieder einen Schritt (zurück) in die Zeiten von Warlock gewagt hat oder ihren altbewährten Kurs der letzten Jahre konsequent weiter verfolgt, muss nun das lang ersehnte Album FEAR NO EVIL unter Beweis stellen.

Aha, Song Nummer #4 von CELEBRATE wurde also als Einstieg gewählt. Wer die EP noch nicht kennen mag, für den wird schon nach den ersten Klängen des Openers "The Night of the Warlock" fest stehen, dass Doro die Messlatte ziemlich hoch gesetzt hat, denn der Song besitzt 100% Hitpotenzial. Und nicht nur der Titel macht klar, dass die guten alten Zeiten hiermit tatsächlich auferstanden sind. Es lebe BURNING THE WITCHES.
Etwas harmloser aber dafür mit kernigem Groove und knackiger Basslinie pflügt der Mid-Tempo-Stampfer "Running from the Devil" schnell tiefe Furchen in den Fan-Acker. Hervorzuheben sind hier neben dem recht einprägsamen Refrain vor allem die Gitarren mit ihren Soli.
Ebenfalls schon ein alter Bekannter ist das recht bombastisch startende "Celebrate" mit seinem gefälligen Riffing, dem hymnischen Refrain und Doros unverwechselbarer rauchiger Stimme. Auf das Album hat es jedoch nur die Doro-only-Version geschafft. Wer die Female-Version oder das Duett mit Biff Byford genießen möchte, kann immer noch die EP nachfassen.
Der erste richtige Headbanger lauert mit "Caught in a Battle" und erinnert einmal mehr an die alten Warlocks. Leider hätte ich mir gerade für das Drumming und die Gitarren mehr Schmackes bei der Produktion erwartet. Bei aller Retro-Liebe, die 80er sind seit 20 Jahren endgültig vorbei.
Es folgt die wohl emotionalste Ballade des Albums. "Geb ich dir mein "Herzblut"...", der Song, der mit dem Refrain beginnt, fordert von mir allerdings immer noch ein gehobenes Maß an Durchhaltevermögen, angesichts der Menge an gefordertem Herzblut.
Glücklicherweise hat Doro mit mir ein Einsehen und lässt mit "On the run" einen Up-Tempo-Rocker folgen, der jedoch genau so wie sein vorheriger Bruder "Caught in a Battle" die Gitarren recht weit nach hinten gemischt bekommen hat. Schade, gerade bei dem klasse Solo wäre bestimmt voll die Post abgegangen.
Nicht nur wegen dem Gastauftritt der ex-Nightwish-Sängerin Tarja Turunen klingt für mich die Ballade "Walking with the Angels" um Klassen angenehmer. Der Song präsentiert sich deutlich ausgewogener als "Herzblut" und überschreitet emotional eben nicht die Grenze zum Schmalz und bietet Hitpotenzial ohne Ende.
Wie es nach so vielen Jahren Erfahrung ein so anspruchsloser Song wie "I lay my Head upon my Sword" auf das aktuelle Album geschafft hat, ist mir nicht ganz klar. Bei aller Liebe zum Hard Rock hätte ich solch eine Leistung eher von einer Newcomer-Schülerband erwartet, die sich warm spielen und damit ihre Instrumente stimmen.
Umso größer ist dadurch allerdings der Kontrast zur anschließenden Ballade "It kills me", die nicht zuletzt durch die Gewittereffekte von ihrer atmosphärischen Spannung lebt.
Obwohl ich bis jetzt nicht gänzlich unzufrieden mit dem gehörten bin, hätte ich mir mehr Songs des Kalibers "Long Lost for Love" auf dem Album gewünscht. Besonders produktionstechnisch, kann mich das Stück überzeugen und stürzt mich damit in noch mehr Verwunderung über die beiden bereits behandelten Ausreißer.
Der Schlusspunkt die Ballade "25 Years", natürlich Pflicht anstatt Kür anlässlich des Jubiläums, gehört ebenfalls zu den Highlights des Albums, hat jedoch etwas zu viel Synthesizer-Ballast an Bord.
Allen Fans rate ich dringend, genau hinzusehen, denn es existiert eine Limited Version mit zwei zusätzlichen Bonus-Tracks, die oft nicht teurer ist, als die Normalversion. Auch wenn das wilde "Wildfire" mit seiner Live-Qualität etwas der Technik hinterher hinkt, kann vor allem die Ballade (jawohl, noch eine) "You won my Love" mit seinem herrlich wimmernden Gitarrensound durchaus überzeugen und das Album würdig und auch endgültig abschließen.

Fazit: Der absolut geniale Überflieger ist FEAR NO EVIL meiner Ansicht nach nicht geworden, etwas härter wohl wie der Vorgänger WARRIOR SOUL, kann jedoch über weite Strecken mit sehr guter Kost überzeugen und trifft vor allem bei den Fans mit Sicherheit voll ins Schwarze. Ich hätte mir noch ein paar zwingendere und weniger "oberflächliche" Titel gewünscht. Wenn dabei noch 1-2 langsame Songs schnelleren hätten weichen müssen, dann wäre das auch kein Schaden gewesen.
Leider habe ich mich immer noch nicht mit dem recht schwülstig triefenden "Herzblut" anfreunden können. Da hätte mir die EP voll auf genügt. Aber gerade für solche Songs hat Doro in den letzten Jahren auch Lob von den Fans kassiert. Sie wird es also besser wissen...

Anspieltipps:
 "The Night of the Warlock", "Celebrate" "Long Lost for Love" und "Walking with the Angels"

Tipp:
 Für Doro-Fans Pflicht! Mehr muss man nicht sagen.

Titel-Liste:
 
  1. The Night of the Warlock
  2. Running from the Devil
  3. Celebrate
  4. Caught in a Battle
  5. Herzblut
  6. On the run
  7. Walking with the Angels
  8. I lay my Head upon my Sword
  9. It kills me
  10. Long Lost for Love
  11. 25 Years
    - - - Bonus Tracks - - -
  12. Wildfire
  13. You won my Love

Laufzeit:
 56:44 Min.

Probehören und Kaufen:
Doro: FEAR NO EVIL

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