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Review: Dritte Wahl
 
Dritte Wahl - GEBLITZDINGST

Album:
 GEBLITZDINGST, 2015, Dritte Wahl Records

Stil:
 Punk Rock

Wertung:
 6 von 7
6 von 7 Punkten
 W.W., 27.02.2015

Review:
 Ich muss schon sagen: Das neue Jahr hat tatsächlich mit einem punkrockigen Paukenschlag gestartet! Ich bin jetzt nicht der größte Fan der Rostocker Punker der Dritten Wahl, eigentlich kenne ich nur einen Song des Trios von irgendeiner Rock-Hard-Dynamit-CD aus den 90ern. Und da komme ich grad nicht mehr auf den Namen. Was ich allerdings noch weiß, ist, dass mir schon damals Gunnars räudiges Organ recht gut gefallen hat, und auch die Melodien und die Energie der Rostocker einiges konnte. Und, schwups, sind ein paar Jahrzehnte vergangen und es liegt Album Nummer neun der Dritten Wahl vor, mit Lausbubencharme GEBLITZDINGST genannt, nach dem Gadget von Will Smith und Tommy Lee Jones im Film „Men In Black“, das per, nun, Blitzlicht, das eben Gesehene/Gehörte vergessen lässt. Wenn es nur manchmal so einfach wäre, denkt sich da der Rezensent mit gequälter Miene...

Nicht so aber bei GEBLITZDINGST. Denn die 12 neuen Songs, knackfett von der Band zusammen mit Jörg Umbreit in den Münsteraner Principal Studios produziert, knallen von der ersten bis zur letzten der fast 52 Minuten und überzeugen vor allem durch ihre Energie, aber auch die intelligenten Texte und schönen Ohrwurmmelodien. Dazu kommen ab und zu ein paar elektronische Spielereien, die aufhorchen lassen, letztlich aber den Gesamtsound nicht verwässern.

Schon im ersten Song zeigt sich das gute Händchen, das Gunnar Schröder (vox/git) fürs Texten hat: "In meinem Spiegel wohnt ein schlechtgelaunter Mann, angegraut und unrasiert lacht er mich böse an" heißt es in "Der Spiegel", der Titelsong hat einen echten Ohrwurmrefrain, während "Stillstehn" nachdenklich und etwas gezügelter daherkommt, die bereits erwähnten Elektrospielereien an Bord.
"F.d.S." („Fxxx den Scheiß“) ist ein echter Hassbrocken, mit einem völlig durchgeknallten Mittelteil, der dann in eine wahre Eruption der Aggression mündet. Großes (Splatter-)Kino!
"Der Schatten" ist dann wieder ein feister Punkrocker, ehe der zweite große Höhepunkt schon angerauscht kommt: "Zu wahr um schön zu sein", das mit Banjo-Klängen, Akustikgitarren und einem erneut grandiosen Text für Pipi in den Augen sorgen kann – in der richtigen Stimmung zumindest.
"Eure Zukunft" ist ein zynischer Abgesang auf eine kaputte Gesellschaft.
Höhepunkte gibt es aber noch weitere: "Sirenen" etwa, das das alte Odysseus-Motiv aufgreift und auf großartige Weise ins Hier und Jetzt transportiert.
Oder das Hardcore-lastige "Teufel & Dämonen", das sich auf textlich grandiose Weise mit dem leidigen Thema (Bürger-)Krieg auseinandersetzt, das doch aktueller denn je ist.
"Immer auf der Reise" ist wieder langsamer, deswegen aber kein Deut schlechter.
Selbstironisch wird es dann im verkappten Liebeslied "Was weiss ich schon von der Liebe", ehe "Noch einmal" genau der richtige Titel für das letzte Lied ist: Noch einmal möchte man GEBLITZDINGST hören. Und noch einmal, und noch einmal...

Fazit: Großes Ohrenkino kommt da aus Rostock. Da sollten auch die nicht allergrößten Punkrock-Fans mal ein Ohr riskieren. Ist einfach gute Musik!

Anspieltipps:
 "Zu wahr um schön zu sein", "F.d.S.", "Der Spiegel", "Teufel & Dämonen".

Tipp:
 Wer auf Melodien, harte Punkgitarren und jede Menge Energie steht, und seinen Kopf nicht nur als Hutablage missbraucht, sollte in GEBLITZDINGST reinhören.

Titel-Liste:
 
  1. Der Spiegel
  2. Geblitzdingst
  3. Stillstehn
  4. F.d.S.
  5. Der Schatten
  6. Zu wahr um schön zu sein
  7. Eure Zukunft
  8. Sirenen
  9. Teufel & Dämonen
  10. Immer auf der Reise
  11. Was weiss ich schon von der Liebe
  12. Noch einmal

Laufzeit:
 51:52 Min.

Band-Infos:
 
  • www.dritte-wahl.de 

  • Probehören und Kaufen:
    Dritte Wahl: GEBLITZDINGST


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