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Review: Europe
 
LAST LOOK AT EDEN

Album:
 LAST LOOK AT EDEN, 2009, Edel

Stil:
 Hard Rock

Wertung:
 6 von 7
6 von 7 Punkten
 J.G., 17.09.2009

Review:
 
Nun ist es so weit und mit LAST LOOK AT EDEN folgt der vorangegangenen gleichnamigen EP das offizielle Studio-Album. Der Vorgänger SECRET SOCIETY stammt immerhin schon aus dem Jahr 2006.
Lustigerweise sorgt ein grottenschlechtes Cover-Video einer völlig unbekannten Band unfreiwillig für Aufregung. Deren Interpretation des Welthits "The Final Countdown" geht sogar dem Frontmann Joey Tempest zu weit, so dass er in einem TV-Interview mit seiner Kritik nicht hinter dem Berg hält.
Aber das nur so am Rande, denn eigentlich geht es um Europe's Neuling, der wohl kaum noch mit dem poplastigen Erfolgsalbum THE FINAL COUNTDOWN von 1986 zu vergleichen sein sollte - oder etwa doch? Zumindest bei den letzten Veröffentlichungen zeigten Europe eine gewisse Beratungsresistenz bezüglich der Fanwünsche: "Auflebenlassen der guten alten Zeiten".

Wer jedoch bereits die EP sein Eigen nennt, wird etwas vorsichtiger bei Pauschalurteilen sein. Denn nach kurzem "Prelude" geht es mit dem Opener "Last Look at Eden" gleich richtig zur Sache. Von wegen, echter Hard Rock ließe sich nicht mit kommerziell ausgerichteten Ohrwurm-Melodien vereinbaren. Mithilfe orchestral-unterstützter Basisarbeit kokettiert der Titeltrack von Beginn an mit beiden Welten. Die hymnischen Hooklines mit leicht orientalischem an Led Zeppelin's Kashmir erinnerndes Flair tun ihr Übriges nicht so schnell in Vergessenheit zu geraten.
Mit "Gonna get ready" folgt ein stampfender Mid-Tempo-Groover, der ebenfalls sofort punkten kann. Retro-Orgeln und eingängige Riffs werden mit einem melodischen Refrain unterfüttert und nach einem Break mit einem echten John Norum-Solo veredelt.
"Catch the Plane", ein Tribut an Whitesnake-Alben der ersten Stunde sorgt nicht nur für musikalische Abwechslung, sondern glänzt auch mit seiner brillanten Produktion.
Aber eigentlich ist egal was folgt, denn ob mit der Power-Ballade "New Love in Town", dem flotten, tierisch treibenden Rocker "The Beast", dem blueslastigen "Mojito Girl", dem orchestral-veredelten "No Stone unturned" mit leichten New Metal-Anleihen oder dem gediegenen Classic Rocker "Only young twice", machen Europe immer eine gute Figur.
Ebenso wie der Opener sollte dem EP-Besitzer auch der nachfolgende Mid-Tempo-Rocker "U Devil U" ein Begriff sein. Ob er es wirklich schafft Air-Play zu bekommen, bleibt abzuwarten, verdient hätte er es trotz etwas eigenwilliger Hookline allemal.
Die Schlussrunde läuten dann noch die zwei Edelrocker "Run with the Angels" und "In my Time" mit ihrem hohen Harmonie-Faktor in den Refrains und leichten Prog-Rock-Einflüssen in ihren Hooklines ein. In jedem Fall ein standesgemäßer Ausklang eines Albums, das ich mir so schon vor Jahren gewünscht hätte...

Fazit: Es geht doch. Und warum bitte nicht gleich so? Nach langen Jahren des Wartens auf eine eventuelle Rückbesinnung an gute alte Zeiten, haben es sich Europe dieses mal zu Herzen genommen und ihre neue Hard Rock-Ausrichtung mit den guten alten Tugenden kombiniert. Das Ergebnis kann durchaus entzücken, denn rockige Härte eingebunden in melodische Ohrenschmeichler in modernem Gewand haben schon 1986 funktioniert. Mit diesem Album können sich Europe durchaus an der Spitze des Hard Rock-Himmels ein eigenes Wolkenparadies abstecken, das ihnen so schnell keiner streitig machen wird.

Titel-Liste:
 
  1. Prelude
  2. Last Look at Eden
  3. Gonna get ready
  4. Catch that Plane
  5. New Love in Town
  6. The Beast
  7. Mojito Girl
  8. No Stone unturned
  9. Only young twice
  10. U Devil U
  11. Run with the Angels
  12. In my Time

Laufzeit:
 47:15 Min.

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LAST LOOK AT EDEN
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