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Review: Freedom Call
 
Freedom Call - BEYOND

Album:
 BEYOND, 2014, Steamhammer

Stil:
 Melodic Metal

Wertung:
 6,5 von 7
6,5 von 7 Punkten
 V.R., 09.02.2014

Review:
 Was muss man sich als Freedom Call-Fan in der Metalszene nicht alles an Spott gefallen lassen. Von Kirmesmetal bis hin zu Heavy-Schlager reichen die spöttischen Bezeichnungen für den hochmelodischen, stets fröhlichen Sound des Nürnberger Quartetts. Fakt ist aber, dass Freedom Call den Stil, den Helloween mit ihren Keeper-Scheiben mitbegründet haben, auf ihren Alben stets auf die Spitze getrieben und mit den Jahren auch perfektioniert haben. Keine andere Band verkörpert den Happy Metal so sehr wie Freedom Call, die trotz aller Hasser eine stetig wachsende Fangemeinde verzeichnen können. Nachdem zum 15-jährigen Bandjubiläum ein Best of-Album namens AGES OF LIGHT erschienen war, meldet sich die Band um den charismatischen Sänger Chris Bay nun, ein Jahr später, mit ihrem achten Studioalbum BEYOND zurück, das vor hochmelodischen Mitsinghymnen nur so strotzt.

Das Album beginnt mit dem formidablen Melodic Speed-Doppelpack "Union of the Strong" und "Knights of Taragon". Beide Songs bestechen, ganz Freedom Call-typisch, durch eingängige, durch und durch fröhliche Melodien und klassische Ohrwurmrefrains.
"Heart of a Warrior" fällt ähnlich furios, aber nicht ganz so übertrieben fröhlich aus, bevor "Come on Home" wieder Happy Metal in Reinkultur, jedoch auf nicht ganz so hohem Niveau, bietet.
Anschließend gibt es mit "Beyond" den stärksten Song zu hören. In fast acht Minuten haben Freedom Call alle Elemente, die ihre Musik ausmachen von balladesken Zügen über hymnische Passagen bis hin zu Highspeed-Geboller - untergebracht. Ein wahres Ohrwurm-Feuerwerk zündet die Band hier in einem Titel, der zu den stärksten ihrer gesamten Karriere zu zählen ist.
Die Midtempo-Hymne "Among the Shadows" mutet für Freedom Call-Verhältnisse überraschend melancholisch an, ehe "Edge of the Ocean" wieder in gewohnten Melodic Speed Metal-Gefilden schippert.
Auch "Journey into Wonderland" ist im Happy Metal-Bereich angesiedelt, kann das hohe Niveau der anderen Songs jedoch nicht halten.
Die Keyboard-Melodien im Intro von "In the Rhythm of Light" erinnern ein wenig an "Jump" von Van Halen. Auch sonst ist der weitgehend im Hard Rock-Bereich angesiedelte Song eher untypisch für Freedom Call lediglich im Refrain gibt es die gewohnte Dosis Happy Metal.
Ungewöhnlich geht es weiter mit afrikanischen Rhythmen im Intro von "Dance off the Devil", bevor Freedom Call mit "Paladin" wieder eine ganz klassische Nummer präsentieren.
Gleiches gilt auch für das wenig überzeugende, da zu gewöhnliche "Follow your Heart", während das umso stärkere "Colours of Freedom" mit seinen düsteren Strophen für einige Überraschung sorgen wird.
Zum gelungenen Abschluss gibt es mit "Beyond Eternity" schließlich wie auf vielen Freedom Call-Alben eine Gute Laune-Hymne mit Dudelsack-Untermalung.

Fazit: Nicht schlecht, Herr Specht. Eine derart starke Scheibe wie BEYOND konnte man nach dem bestenfalls gutklassigen letzten Album LAND OF THE CRIMSON DAWN nicht unbedingt erwarten. Tatsächlich gehört das neue Werk zu den drei stärksten Scheiben in der 16-jährigen Karriere der Band und kratzt fast schon am Thron von LEGEND OF THE SHADOWKING. Dass es am Ende aber dennoch nicht fürs Siegertreppchen reicht, liegt schlicht und ergreifend daran, dass BEYOND mit 14 Titeln zu lang ausgefallen ist. Das sind zwar genauso viele Songs wie auf LEGEND OF THE SHADOWKING, doch jenes Album hatte einfach mehr Abwechslung mehr petto, während man auf BEYOND besser zwei Songs weggelassen hätte. Auch mag der eine oder andere vielleicht die sonst gängige Quotenballade vermissen, auf die Freedom Call dieses Mal verzichtet haben. Lässt man diesen kaum ins Gewicht fallenden Kritikpunkte beiseite, kann man das Album jedoch in vollen Zügen genießen. BEYOND strotzt nur so vor Gute Laune-Metal und enthält einige der stärksten Songs der Band. Besonders der Titelsong dürfte trotz seiner beachtlichen Länge für Begeisterungsstürme auf den kommenden Konzerten beispielsweise bei der am 06. März in Hamburg beginnenden Deutschlandtour sorgen. Neben der normalen Ausgabe wird BEYOND auch auf Vinyl und in einer limitierten Box-Set-Edition erscheinen, die nicht nur eine weitere CD mit Live- und Akustikstücken, sondern auch ein Buch und ein Poster enthält. Damit hat der Fan die Qual der Wahl, doch egal für welche Variante er sich entscheidet er wird seiner Sammlung in jedem Falle eine echte Perle hinzufügen!

Anspieltipps:
 "Union of the Strong", "Knights of Taragon", "Beyond", "Among the Shadows", "In the Rhythm of Light", "Dance off the Devil", "Colours of Freedom", "Beyond Eternity".

Titel-Liste:
 
  1. Union of the Strong
  2. Knights of Taragon
  3. Heart of a Warrior
  4. Come on Home
  5. Beyond
  6. Among the Shadows
  7. Edge of the Ocean
  8. Journey into Wonderland
  9. In the Rhythm of Light
  10. Dance off the Devil
  11. Paladin
  12. Follow your Heart
  13. Colours of Freedom
  14. Beyond Eternity

Laufzeit:
 59:35 Min.

Probehören und Kaufen:
Freedom Call: BEYOND


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