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Review: Galderia
 
Galderia - THE UNIVERSALITY

Album:
 THE UNIVERSALITY, 2013, Metalodic

Stil:
 Melodic Power Metal, Symphonic Metal

Wertung:
 5 von 7
5 von 7 Punkten
 V.R., 22.05.2013

Review:
 Frankreich ist sicher nicht unbedingt das erste Land, an das man denkt, wenn es um melodischen, symphonisch angehauchten Power Metal denkt. Häufig kommen Bands dieser Richtung ja doch eher aus Skandinavien oder alternativ aus Italien – man denke da nur an die Genre-Könige von Rhapsody of Fire. Galderia aber stammen tatsächlich aus unserem westlichen Nachbarn und haben sich den hochmelodischen, hier und da orchestral untermalten Bombastsound auf die Fahnen geschrieben. Das Orchester stammt in diesem Fall zwar aus dem Keyboard, doch ansonsten kann man Galderia zu den ganz typischen Genre-Vertretern zählen. Ihre Debüt-EP Name einsetzen bot schon einmal einen guten Einblick in die musikalische Welt der Band, doch jetzt gilt es auch darum, sich auf ganzer Albenlänge zu beweisen. Erst dann kann entschieden werden, ob Galderia bereits einen Platz in der Genre-Oberklasse einnehmen können – oder ob es doch nur für da Mittelfeld oder gar die Abstiegsklasse reicht.

Durch das epische Intro "Universal Glory" perfekt eingeleitet, kann der folgende Opener "Children of the Earth" seine Wirkung voll entfalten. In hohem Tempo zünden Galderia hier ein wunderbares Melodienfeuerwerk, das im hymnischen Refrain schließlich zu seinem Höhepunkt aufläuft – ein perfekter Einstieg also!
Bei "Universality" machen es Galderia keinen Deut schlechter. Hymnische Melodien, erhabene Chöre und ein gigantischer Ohrwurmfaktor wissen ohne Umschweife zu überzeugen. Dem einen oder anderen mag es etwas an Härte mangeln, doch Galderia bedienen ohnehin ein Klientel, das den Schwerpunkt anderswo setzt.
Schade, dass "Raise the World" das bisherige Niveau nicht halten kann. Dafür dröhnt der Song dann doch zu banal und uninspiriert aus den Boxen. Auch machen sich hier bei Leadvocalist Seb leichte stimmliche Schwächen bemerkbar, denn nicht jeder Ton sitzt perfekt. Die hier und da eingesetzten Growls hätte man sich da erst recht sparen können, zumal sie in diesem musikalischen Umfeld schlichtweg albern wirken.
"Sundancers" lässt sich qualitativ zwischen dem starken Opener-Duo und dem folgenden Ausfall positionieren. Der Gesang weiß hier wieder zu überzeugen (auch die Gastsängerin macht ihren Job ganz ordentlich), die Melodien stimmen ebenfalls wieder, doch für die musikalische Oberklasse mangelt es etwas an Originalität und Klasse.
Wer nun befürchtet, dass Galderia das Anfangsniveau nicht noch einmal erreichen können, der darf sich beruhigt das spitzenmäßige "Farspace" anhören, das mit intensiver Choruntermalung und einem starken Refrain mächtig auf den Putz haut.
Balladen dürfen auf einem Album aus der Melodic Power-Ecke natürlich auch nicht fehlen und eine eben solche folgt nun mit "Galderians". Auch wenn Sebs Stimme hier erneut leichte Schwächen aufweist, darf man den Titel guten Gewissens auf der Habenseite verbuchen – der spannenden Melodieführung sei dank!
"Ocean of Light" weicht vom bisherigen Uptempo-Kurs deutlich ab und ist auch keine Ballade, sondern eine rockige Midtempo-Nummer, bei der die Keyboards etwas in den Hintergrund rücken. Und siehe da, auch in diesem Umfeld machen Galderia eine gute Figur – zumal man auf die hymnische Komponente nicht ganz verzichten muss, da diese im Refrain ihren Platz bekommen hat.
Ansprechend setzt sich das Album mit dem guten "Beyond the cosmic Winds", das erneut flotten Melodic Metal, dieses Mal allerdings weitestgehend ohne symphonische Anleihen, bietet.
Mit "Rising Soul" folgt leider ein unterdurchschnittlicher Uptempo-Song, und auch "One million Dreams" macht seine Sache nicht wirklich besser.
Man könnte meinen, dass Galderia ihr Pulver an dieser Stelle verschossen haben, doch "Call to the World" ist der Gegenbeweis! Hier spielen die Franzosen noch einmal ihre Stärken aus und liefern eine zum Heulen schöne Mitsinghymne ab, die in Anschluss von einem formidablen "Outro", das eine ausgelassene Feierstimmung verbreitet, gekrönt wird – ein mehr als würdiger Ausklang also!

Fazit: Die Frage, wo sich Galderia innerhalb des Melodic/Symphonic Power Metal-Umfelds festsetzen können, darf an dieser Stelle guten Gewissens mit ‚obere Mittelklasse’ beantwortet werden. Für die obersten Weihen, neben Rhapsody of Power, Nightwish und Konsorten hat es dieses Mal zwar noch nicht gereicht – doch das muss es auch gar nicht, zumal es sich hier um ein Debütalbum handelt. Fakt ist jedenfalls, dass Galderia auf THE UNIVERSALITY überdurchschnittlich viele starke Nummern untergebracht haben, die nur hier und da von Ausfällen unterbrochen werden. Durchschnittliche Songs finden sich dagegen kaum, so dass man hier eindeutig ein positives Fazit ziehen muss. Wenn Sänger Seb noch etwas an seinen stimmlichen Qualitäten arbeit und die Band ihre vielen guten Ideen noch etwas besser bündeln, oder besser gesagt, treffsicherer einsetzen kann, dann sollte Album Nummer Zwei bereits ein richtiger Volltreffer werden! Es bleibt also spannend, was auf Frankreich in nächster Zeit noch zu uns rüberschwappen wird, denn Galderia sind schon jetzt eine echte Bereicherung für die Metal-Szene.

Anspieltipps:
 "Children of the Earth", "Universality", "Farspace", "Galderians", "Ocean of Light", "Call to the World".

Tipp:
 Melodic Power Metal-Fans und Symphonic-Liebhaber aufgepasst! Diese Scheibe solltet ihr euch nicht entgehen lassen, wenn ihr Bands wie Freedom Call, Sonata Arctica und Rhapsody of Fire zu euren Favoriten zählt.

Titel-Liste:
 
  1. Universal Glory
  2. Children of the Earth
  3. Universality
  4. Raise the World
  5. Sundancers
  6. Farspace
  7. Galderians
  8. Ocean of Light
  9. Beyond the cosmic Winds
  10. Rising Soul
  11. One million Dreams
  12. Call to the World
  13. Outro

Laufzeit:
 66:55 Min.

Band-Infos:
 
  • www.galderia.free.fr 

  • Probehören und Kaufen:
    Galderia: THE UNIVERSALITY


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