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Review: Gentrification
 
Gentrification - DEVIANCE

Album:
 DEVIANCE, 2014, Eigenvertrieb

Stil:
 Death Metal, Thrash Metal

Wertung:
 6 von 7
6 von 7 Punkten
 W.W., 14.10.2014

Review:
 Gentrifizierung ist ja eines dieser inflationär gebrauchten Modewörter unserer verrückten Zeit. Wenn sich also nun ein Berliner Abrisskommando mit weiblichem Frontgurgler (oder heißt das nun: mit weiblicher Frontgurglerin?) exakt so nennt, werde ich direkt hellhörig. Aber nein, die fünfköpfige Band verzückt auf ihrem Debütalbum DEVIANCE, das im schicken DigiPak mit möglichst nachhaltigen Zutaten (sprich: Recyclingpapier, Druckfarben auf Pflanzenölbasis...) auch noch ökologisch daherkommt, mit rohem Death/Thrash-Metal, mal schleppend, dann melodisch, aber immer ziemlich fies. Passend zu diesem Habitus in der Produktion der CD singt Frontdame Lena über die NSA-Abhöraffäre, Cyberterror und die Gleichberechtigung der Geschlechter. Ambitioniert also, bleibt die Frage, ob die Musik dem Anspruch gerecht wird. Und das kann man durchaus so sagen. Ein kurzes Intro ("Deviance"), dann geht es direkt mit dem "Sudden Death Syndrome" in den "First World Collapse", ehe man sich "Emancipate"-ed und in die "Darkest Hour" abrutscht. Alles mit knallhartem Riffing von Robert und Rick an den Gitarren, unterstützt von drückendem Bass von Maik und dem doublebass-geschwängertem Schlagzeugspiel von Michael. "For greater Say" fängt sanft an, wird dann aber ebenfalls wieder eine böse Rifforgie, ein wenig doomig angehaucht, und man fragt sich einmal mehr, wie ein zartes Geschöpf Ė zumindest wirkt sie auf dem Bandfoto so -, wie Sängerin Lena solch abartigen Geräusche aus der Kehle quetschen kann... Kurzes Zwischenspiel ("Aspiration") Ė und weiter geht es in der heiteren Gesellschaftskritik, indem der "Consumer Worship" angeprangert wird, nein nicht "With Compliments", viel eher mit einer Ohrfeige, denn: "If this ainít Hell"? Zum Abschluss gibt es noch ein wenig "Venom in our Veins", und zwar durch die verdammte "Modern Tyranny", ehe der Bonus-Song "Blood Circle" den Sack zumacht.

Fazit: Einen Bonus-Punkt bekommen die Berliner auf jeden Fall mal für ihre konsequent umgesetzte ökologische Haltung. Ansonsten ist DEVIANCE ein starkes Album, das allerdings weniger zum Nebenherhören geeignet ist. Dafür gibt es zu wenige Widerhakenmelodien, zu komplex ist das Ganze. Aber dafür kann man auch immer wieder neue Feinheiten erkennen.

Anspieltipps:
 "Sudden Death Syndrome" und "Consumer Worship".

Tipp:
 Death Metal aus Deutschland, das ist natürlich keine Seltenheit mehr, deswegen sollten Genre-Freunde dem Quintett einfach mal eine Chance geben.

Titel-Liste:
 
  1. Deviance
  2. Sudden Death Syndrome
  3. First World Collapse
  4. Emanicipate
  5. Darkest Hour
  6. For greater Say
  7. Aspiration
  8. Consumer Worship
  9. With Compliments
  10. If this ainít Hell
  11. Venom in our Veins
  12. Modern Tyranny
  13. Blood Circle

Laufzeit:
 50:00 Min.

Band-Infos:
 
  • www.gentrified.de 

  • Probehören und Kaufen:
    Gentrification: DEVIANCE


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