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Review: Grave Digger
 
Grave Digger - CLASH OF THE GODS

Album:
 CLASH OF THE GODS, 2012, Napalm

Stil:
 Heavy Metal, True Metal

Wertung:
 6 von 7
6 von 7 Punkten
 J.G., 14.09.2012

Review:
 Die EP HOME AT LAST hat vor einigen Wochen bereits ihre ersten Schatten auf das nun vorliegende neue Album CLASH OF THE GODS geworfen. Diesmal hat man sich nicht in nördlichen Gefilden bedient und über schottische Clans, englische Mythen, Kreuzritter oder Mittelalter-Themen ein Konzept entworfen. Nein, diesmal sollen es die heroischen Griechen zu Zeiten von Odysseus sein, die in ein musikalisches Grave Digger-Kostüm gepresst werden. Auch wenn sich damit so mancher Fan textlich erst zurecht finden muss, so ist doch die Befürchtung, damit hätte man auch musikalisch einen Richtungswechsel vorgenommen, unbegründet. Alles ist beim Alten geblieben und es fällt bei Leibe nicht schwer, die bestens bekannte Wege weiter zu beschreiten, egal ob als Odysseus oder Arthus.

Es beginnt mit dem Fährmann "Charon", interessanterweise mit deutscher Sprech-Stimme und damit auch gleich einem kleinen Debüt, besonderer Art, bevor bei "God of Terror" alles klar sein sollte, Up-Tempo-Arschtreter Marke Boltendahl. Schon hundert Mal ähnlich gehört, macht die forcierte Prügelorgie immer wieder Laune.
Auch "Hell Dog" bringt kaum Überraschungen. Mit gewohntem Up-Tempo und mitreißenden Riffs bilden sich schnell die ersten Schweißflecken unter den Achseln, will man hier mittanzen oder gar die Luftgitarre schwingen.
Musikalisch dem Konzept geschuldet, hat man für "Medusa", dem Titelsong "Clash of the Gods" und "Call of the Sirens" auch dezent auf entsprechende Folk-Elemente zurückgegriffen und diese recht organisch in das Gesamtwerk integriert, wenn ich mich auch an Boltendahls Klar-Gesang immer noch gewöhnen muss. Zur Unterstützung durften Kollegen von In Extremo und Van Canto den Chor verstärken. 'Nice to have', aber nicht wirklich nötig.
Deutlich konkreter und traditioneller können "Death Angel & The Grave Digger" und der nachfolgende Song "Walls of Sorrow" sofort punkten. Kraftvoll, treibend, vor allem schweißtreibend bieten sie Power pur incl. eingängigen Refrains zum Mitkrähen.
"Warriors Revenge" und "Home at Last" sind dann wieder hymnische Klassiker der bewährten Art, die man musikalisch auf jedem Album der Band wiederfinden könnte.
Lediglich der Bonus-Track "Saints of the broken Souls" - warum eigentlich Bonus? - greift noch einmal mit orientalischen Klängen untermalt, das Hauptthema des Konzepts auf, bevor es mit "Home at Last", diesmal in Deutsch!, sogar leicht verständlich in die finale Runde geht.

Fazit: Alles beim Alten, genau das ist es, was Grave Digger-Fans meistens erwarten und sich auch wünschen. CLASH OF THE GODS kann wohl mit Über-Alben wie TUNES OF WAR oder EXCALIBUR nicht ganz mithalten, gehört aber glücklicherweise zu den Werken mit aufsteigender Tendenz, die bereits seit BALLAD OF A HANGMAN wieder Einzug ins Boltendahl-Lager gehalten hat. Überraschungen waren trotzdem vorhanden, wenn auch dezent gestreut, wie z.B. die deutsche Sprechstimme im Intro und deutscher Text bei "Home at Last".
Wichtig ist auch, dass man es erneut geschafft hat, einige Hymnen zusammen zu zimmern, die eingängig und leicht mitgröhlbar sind und sicherlich schnell Einzug in das Live-Set finden werden.
Entsetzt hat mich jedoch die, für heutige Maßstäbe, drucklose Produktion. Wer ist denn hier auf die Bass-Bremse getreten? Da haben ja sogar die Altmeister von ZZTop mit LA FUTURA mehr Bums unter der Haube.

Tipp:
 Sie können das Niveau der letzten Output halten und den Fans ein weiteres lecker Stückchen bescheren. Wer teutonischen True Metal sucht, kommt an Grave Digger einfach nicht vorbei.

Titel-Liste:
 
  1. Charon
  2. God of Terror
  3. Hell Dog
  4. Medusa
  5. Clash of the Gods
  6. Death Angel & The Grave Digger
  7. Walls of Sorrow
  8. Call of the Sirens
  9. Warriors Revenge
  10. Home at Last
    - - - Bonus Tracks - - -
  11. Saints of the broken Souls
  12. Home at Last (deutsch)

Laufzeit:
 57:34 Min.

Probehören und Kaufen:
Grave Digger: CLASH OF THE GODS (Ltd. Digi.)


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