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Review: Hard Riot
 
LIVING ON A FAST LANE

Album:
 LIVING ON A FAST LANE, 2012, Pitch Black

Stil:
 Hard Rock

Wertung:
 5,5 von 7
5,5 von 7 Punkten
 S.M., 08.05.2012

Review:
 Pitch Black Records, das kleine Label aus Zypern, schaut auf der Suche nach neuen Künstlern inzwischen immer mehr über die Inselgrenzen hinaus. Diesmal hat Labelchef Phivos sogar eine junge deutsche Band aus Heilbronn an Land gezogen. LIVING ON A FAST LANE heißt das Debüt, mit dem Hard Riot auf sich aufmerksam machen wollen.

Bei den ersten Klängen zu "Get ready" fühle ich mich ein wenig an AC/DC erinnert, aber mit diesem Vergleich würde ich Hard Riot viel zu sehr einschränken. Denn der rifforientierte Aufbau wechselt rechtzeitig zur Bridge in einen richtig harmonischen Höhepunkt über, der mich mehr an Scorpions erinnert. Hier lügt der Promo-Flyer nicht, der genau über diese beiden Einflüsse berichtet.
"Hellfire Rock" ist ein knackiger, kantiger Song mit viel Energie und erinnert etwas an Songs von The Hellacopters und Konsorten. Aber die Power-Nummer geht hervorragend ins Ohr und lässt die Glieder fast ganz automatisch zucken.
Bei "Don't Need You" wird tempomäßig die Handbremse angezogen, der Track hat dennoch einen räudigen Charme á la alte Guns 'N' Roses mit einer leicht dezenten Note.
Mit "No surrender" kehren Hard Riot zu den locker-flockigen Riff-Hardrockern zurück, und beweisen erneut ein Händchen für mitreißende Höhepunkte.
Die Halbballade "Tears in the Rain" bringt dann komplett emotionale Klänge ins Spiel. Fällt bei mir in die Kategorie okay. Am besten gefällt mir der Song, wenn er gegen Ende hin doch noch etwas dynamisiert wird.
Grundsätzlich finde ich es allerdings lobenswert, dass Hard Riot einige Abwechslung ins Songwriting einbringen. Bei "Turn on the Lights", einem groovigen Rocker, singt Michael Gildner fast ein wenig wie James Hetfield. Das muss dann der Metallica-Einfluss sein, von dem im Promo-Flyer ebenfalls geschrieben wird. Ach so: starker Song übrigens!
Auf ihre Art ist sicher auch die akustisch gehaltene Ballade "Nothing but you" für Freunde solch emotionaler Ausflüge hörenswert, mir persönlich ist sie zu schmalzig. Schön kantig, heavy und rifforientiert wird es dagegen wieder bei "Hard Way down".
Am besten gefallen mir bei Hard Riot dennoch die geradlinigen, eingängigen Hard Rocker, von denen "Black Widow" wieder ein schönes Musterbeispiel ist. Der Refrain mag ein bisschen AOR-like sein, geht aber hervorragend ins Ohr.
Ganz zum Ende hin lassen es Hard Riot mit "Rock 'n' Roll Outlaw" nochmal richtig fett rocken. Das ist eine Nummer, die sicherlich auch live mächtig Potential hat.

Fazit: Mit LIVING ON A FAST LANE liefern Hard Riot ein sehr gelungenes Erstwerk ab. Ich verstehe gar nicht, dass hier kein deutsches Label zugeschlagen hat. Aber im Grunde ist das egal, da Pitch Black ja auch in Deutschland vertreibt und uns das Werk so zugänglich macht.
Die ein oder andere emotionale Einheit könnte in meiner Ansicht zugunsten eines kraftvollen, rockigen Songs weggelassen werden, doch ansonsten gibt es an LIVING ON A FAST LANE nichts zu meckern. Ein wenig Raum zur Steigerung ist sicherlich noch vorhanden, aber den wenigsten Bands gelingt gleich mit ihrem Debüt solch ein gutes Album. Und auch die handwerkliche Leistung ist ohne Mängel.
Hardrock-Fans können eigentlich bedenkenlos zugreifen.

Titel-Liste:
 
  1. Get ready
  2. Hellfire Rock
  3. Don't need you
  4. No Surrender
  5. Tears in the Rain
  6. Turn on the Lights
  7. Nothing but you
  8. Take me down
  9. Hard Way down
  10. Black Widow
  11. Rock 'n' Roll Outlaw

Laufzeit:
 44:04 Min.

Band-Infos:
 
  • www.hard-riot.com 

  • Probehören und Kaufen:
    Hard Riot: LIVING ON A FAST LANE


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