Archiv
  
 Newsflash 
 Archiv Apr. 06 - Jun. 15
 
 Zugänge (Alben) 
 2015 | 2014 | ältere
 
 Zum Schmunzeln 
 Zitate, Sprüche, Cover 
 

Redaktion
  
 Suchen & Finden 
 Startseite | Übersicht
History | Suchen
 
 Reviews 
 LP/Album | EP/Demo
DVD/Video | Bücher
Reports | SongLAB
Alben nach Genres
 
 Tipp des Monats 
 2014 | 2013 | ältere
 
 Ausgrabung d. Woche 
  Aktuelle | Übersicht
 
 Interviews 
 Interviews | Videos
 
 Konzerte 
 Konzerte | Vorberichte
 
 Gegen den Strom 
 Was uns nervt...  
 

Kontakt
  
 Kontakt zu uns 
           
Adresse/Anschrift
Kontakt-Formular
 
 Antworten 
 auf eure Fragen 
 

Glossar
  
 Stilrichtungen 
 Stilrichtungen A-Z
Rock, Metal, Punk
Stil-Beschreibungen
Bands & Stile
 
 Allgemein 
 Musik-Fachbegriffe
BPM - Übersicht
 
 

Über uns
  
 Über uns 
 Mitarbeiter-Liste
Idee/Beteiligte
 
 Was Recht ist 
 Impressum
Copyright
 
 

Links
  
 Noch mehr Infos 
  Fan-/Magazine
Internet Radios
 
 Shopping 
 Merchandising
 
 Unsere Partner 
 Label-Partner 
 
Review: HateDotCom
 
HateDotCom - DISSOCIATIVE

Album:
 DISSOCIATIVE, 2014, 7hard Records

Stil:
 Thrash Metal

Wertung:
 4 von 7
4 von 7 Punkten
 M.T., 15.06.2014

Review:
 Selten passen ein Albumtitel und die darauf enthaltene Musik so gut zusammen wie bei DISSOCIATIVE von HateDotCom. Bedeutet DISSOCIATIVE doch "gespalten".
So ist das Debüt der Gelsenkirchener eine zwiespältige Angelegenheit, und stünde nicht nur der Bandname HateDotCom auf dem Cover, man könnte dieses Werk glatt für ein Split-Album zweier komplett unterschiedlicher Bands halten.

Aber nun der Reihe nach. Kann man wie Tim Venker (Gesang), Roland Nekola (Gitarre), Jens Zubala (Gitarre), Seb Gobel (Bass) und M.T. Jordan (Schlagzeug) eine Legende wie Dan Swanö (Marduk, Opeth etc.) als Produzenten gewinnen, so verfügt man entweder über das nötige Kleingeld oder über herausragende musikalische Fähigkeiten. So vergleicht der Produzent die Band auch vollmundig mit Bands wie Pantera oder Disturbed.

Und wieder einmal muss man als Hörer feststellen, wie oft in der Musikbranche der Wunsch der Vater des Gedankens ist. Zwar hat Swanö DISSOCIATIVE einen ordentlichen Sound verpasst und HateDotCom verfügen unbestritten über beachtliche musikalische Fähigkeiten, aber vielleicht lässt mein Gehör mich ja mit zunehmenden Alter im Stich, doch Pantera kann ich hier beim besten Willen nicht heraushören.
Der Bezug zu Disturbed passt da schon eher. Klingt Tim Venker doch, vor allem beim Klargesang, ein wenig nach David Draiman. Mich persönlich erinnern HateDotCom allerdings ganz gewaltig an eine andere Band und die hört auf den wohlklingenden Namen Trivium. So hätte der Opener "Darkest Clouds" sich mit Sicherheit hervorragend auf VENGEANCE FALLS gemacht.
Bis zum fünften Song "They’re coming" wissen HateDotCom dann auch wirklich zu gefallen, obwohl die Parallelen zu Trivium und Bullet For My Valentine mehr als offensichtlich sind.

Doch ich schulde euch ja noch die Erklärung, warum ich DISSOCIATIVE zu Anfang dieses Reviews "gespalten" (was zugegebenermaßen eine recht krasse Bezeichnung ist) genannt habe. Nun, das liegt an der Tatsache, dass HateDotCom genau nach der Hälfte des Albums plötzlich eine komplett andere, deutlich aggressivere, Richtung fahren als bei den ersten 5 Songs, sodass man meinen könnte nun eine andere Band vor sich zu haben.
Bei einer klassischen Schallplatte würde man wohl von der Kongruenz zwischen A- und B-Seite sprechen. Natürlich ist es Geschmacksache, welche Seite einem besser gefällt, aber richtig zusammen passen diese Seiten nicht.

Fazit: Schade, dass der zunächst sehr positive Eindruck nach der Hälfte des Albums deutlich relativiert werden muss. Hier hätten sich HateDotCom wohl einfach für mehr Abwechslung zwischen den melodischen und den aggressiven Stücken entschieden. Es kann natürlich durchaus sein, dass man mit der Anordnung der Songs ein gewisses Konzept verfolgt um das Thema der Gespaltenheit zu verdeutlichen, aber durch eine andere Reihung der einzelnen Titel wäre dieses Debüt dann doch deutlich besser geraten.

Anspieltipps:
 "Darkest Clouds", "A Glimpse", "Whatever you do", "They’re coming".

Tipp:
 Fans von Trivium, Disturbed oder Bullet For My Valentine können hier gerne einmal ein Ohr riskieren.

Titel-Liste:
 
  1. Darkest Clouds
  2. A Glimpse
  3. Whatever you do
  4. Hypnotherapy
  5. They're coming
  6. A new beginning
  7. Demons
  8. We will prevail
  9. 23:07
  10. Inverted Paradigm

Laufzeit:
 44:48 Min.

Band-Infos:
 
  • www.hatedot.com 
  • de-de.facebook.com/HATEdotCOM 

  • Probehören und Kaufen:
    HateDotCom: DISSOCIATIVE


    Empfehlen: 
     
     
        Seitenanfang   
    Neue Reviews
     
    JC Crash - ELECTRIFIED
    Toxic Evolution - UNDER TOXIC CONTROL
    Sideburn - EVIL OR DIVINE
    Dead Memory - CINDERELLA
    E-Force - DEMONIKHOL
    Die Wahrheit über Heavy Metal
    Shinedown - THREAT TO SURVIVAL
    Deep Purple - FROM THE SETTING SUN IN WACKEN
     
     

    Enjoy it!
       





    © 2002-2016 by HardHarderHeavy  -  supported by Poly4Media®  -  mailTo: WebAdmin  -  Last Update: 17.06.2014