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Review: Journey
 
REVELATION

Album:
 REVELATION, 2008, Frontiers

Stil:
 AOR

Wertung:
 7 von 7
7 von 7 Punkten
 J.G., 09.06.2008

Review:
 Sie gehören unausweichlich zu einer aussterbenden Art. Die Rede ist von der Spezies "Bands der Superlativen" aus den 70ern und 80ern. Mit ihren weltweit 75 Mio. verkauften Tonträgern gehören Journey zu einer der erfolgreichsten Rock-Bands überhaupt und wer erinnert sich nicht an die unzähligen Hits, wie "Wheel in the Sky" oder "Don't stop believin'", die noch heute im Radio gespielt werden.
Dass der Zahn der Zeit nicht spurlos an den Amerikanern vorüber gegangen ist, zeigen die eher verhaltenen Erfolge der letzten Alben. Seit dem vor inzwischen 13 Jahren Steve Perry die Band verlassen hatte, verlor Journey nicht nur ihren Frontmann, sondern auch ein großes Stück ihrer Identität, was nicht zuletzt an der ungewöhnlichen Stimmlage des Sängers lag.
Einen würdigen Ersatz für Steve Perry finden, war einer der Hauptaufgaben der letzten Jahre. Steve Augeri hätte durchaus die Chance gehabt, musst dann jedoch 2006 wegen stimmlichen Problemen, wie es offiziell hieß, die Band verlassen. Ein kurzes Gastspiel gab anschließend der Allrounder Jeff Scott Soto. Ein guter Sänger, keine Frage, aber tonlagenmäßig wohl kaum ein Nachfolger von Perry. Es wird kein Album mit ihm aufgenommen und nach einem Jahr heißt es schon wieder Tschüss.
Was dann folgt, mag für den Betroffenen an ein Wunder gegrenzt haben. Der junge Philippino Arnel Pineda, der früher in einer Journey-Coverband gesungen hatte, bekommt die Chance bei Journey selbst zu singen. "A Dream comes true." Und die ersten "Test-Konzerte" u.a. in Südamerika verlaufen sehr vielversprechend.
Jetzt ist das neues Album REVELATION veröffentlicht worden und die Fans dürfen sich nach 13 Jahren Perry-Abstinenz freuen. Es gleicht einer kleinen Wiederauferstehung, wenn man den ersten Durchlauf absolviert hat. Arnel ist nicht Steve, aber er kommt ihm näher als alle seine Vorgänger und das nicht nur stimmlich, sondern auch mit der nötigen Leidenschaft.

Schon der Opener "Never walk away" beweist, dass die Zeit im Journey-Universum relativ ist und man den Kalender einfach um 27 Jahre zurück gedreht hat. Wie zu Zeiten von ESCAPE mit Songs wie "Don't stop believin'" wird schon mal das erste hymnische AOR-Lehrstück präsentiert.
Zu den Stärken der Band gehörten jedoch nicht nur die rockigen Songs, sondern vor allem die mit einem unwiderstehlichen Ohrwurm-Charakter zelebrierten Balladen. "Like a Sundowner" schickt sich an in die Reihe der Meisterwerke aufgenommen zu werden.
Der Mid-Tempo Rocker "Change for better" unterstreicht erneut den Hang zu den guten alten 80ern und wird die Herzen aller Journey-Fans der ersten Jahre höher schlagen lassen. Selbst der Chor im Refrain mit Deen Castronovo als Background für die hohen Lagen klingt authentisch und was würde für den neuen Mann am Mikro besser passen als diese Textzeile: "It's my life and a change for the better".
Für "Wildest Dream" wird das Tempo sogar noch etwas forciert und es ist erstaunlich, wieviel offensichtliche Freunde am Spiel die alten Herren noch entwickeln. Besonders die Rhythmusabteilung gibt sich alle Mühe, den leichfüßig voraus eilenden Frontmann immer wieder anzutreiben.
Wer den Vorgänger GENERATIONS bereits sein Eigen nennt, für den ist das nun deutlich kommerzieller ausgerichtete "Faith in the Heartland" nichts neues. Hier sind es vor allem der Frontmann Pineda und die Gitarren-Soli von Neal Schon, die kleine Begeisterungsstürme auslösen.
Es folgt mit "After all these Years" eine weitere Ballade der Extraklasse. Genau so stellt man sich AOR vor. Griffige Melodielinien im Wohlfühlbereich ein Sänger, der die Seele eines Songs erkennt und Instrumentalisten, die begleiten und tragen, aber auf überflüssigen Bombast verzichten.
Nicht zuletzt die unverkennbare Keyboard-Arbeit, lässt "Where did I lose your Love" sofort als Journey-Mid-Tempo-Rocker erkennen. und reiht sich nahtlos in die bisherherige Tracklist ein.
Sind Steigerungen noch möglich und erfüllt der junge Arnel Pineda wirklich die Erwartungen seiner Kritiker? Spätestens mit der Ballade "What I needed" oder dem anschließenden Rock-Song "What it takes to win" sollten die letzten Zwiefel ausgeräumt sein.
Mit "Turn the world tonight" legt Journey einen letzten gefühlvollen Schmachtfetzen nach, bevor das Album etwas fernöstlich angehaucht mit einen reinen Instrumental "The Journey (Revelation)" beendet wird. In jedem Fall zeigt dies nicht nur Mut, sondern auch deutliches Selbstvertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit. "Fans aufgepasst, Journey sind zurück!"
Für die Europa-Ausgabe wurde noch als Bonus "Let it take you back" drauf gepackt, der die Vollblut-Journey-Fans sicherlich erfreuen wird.

Fazit: Was soll ich sagen? Journey haben es geschafft und konnten nach einer längeren Durststrecke offensichtlich mühelos an die alten Erfolge anknüpfen. Arnel Pineda passt perfekt und ist sicherlich mit seiner neuen Aufgabe genauso glücklich wie der Rest der Band. Für alle, die Vergleiche lieben, wurde sogar eine Best of-CD beigelegt mit neu aufgenommenen Klassikern wie: "Lights", "Who's crying now", "Open Arms" und viele mehr. Am Mikro stand diesmal jedoch Arnel Pineda und kann auch hier im direkten Vergleich voll punkten.
Herausragend und lobenswert.

Anspieltipps:
 "Never walk away", "Wildest Dream", "After all these Years" und "What I needed"

Tipp:
 "Must have" für alle Journey- und AOR-Fans. Punkt.

Titel-Liste:
 
    Revelation
  1. Never walk away
  2. Like a Sundowner
  3. Change for better
  4. Wildest Dream
  5. Faith in the Heartland
  6. After all these Years
  7. Where did I lose your Love
  8. What I needed
  9. What it takes to win
  10. Turn the world tonight
  11. The Journey (Revelation)
    - - - Bonus Track - - -
  12. Let it take you back
    Best of...
  1. Only the Young
  2. Don't stop believin'
  3. Wheel in the Sky
  4. Faithfully
  5. Any Way you want it
  6. Who's crying now
  7. Separate Ways (Worlds Apart)
  8. Lights
  9. Open Arms
  10. Be good to yourself
  11. Stone in Love

Laufzeit:
 61:29 Min.


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