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Review: Judas Priest
 
A TOUCH OF EVIL - LIVE

Album:
 A TOUCH OF EVIL - LIVE, 2009, Sony

Stil:
 Heavy Metal

Wertung:
 6 von 7
6 von 7 Punkten
 J.G., 25.07.2009

Review:
 Zwischen 1992 und 2004 mussten die Judas Priest Fans hart im Nehmen sein. Nach dem Ausstieg von Rob Halford war die Band eines ihrer herausragenden Aushängeschilder beraubt und konnte mit dem Nachfolger Tim "Ripper" Owens kaum noch Fuß fassen. Erst als Rob 2004 seine Rückkehr in Aussicht stellte, war jubeln angesagt. Nachdem nun die neu erstarkte Band mit dem wiedergekehrten Rob Halford am Mikro zwei neue Studio-Alben veröffentlicht hat, erleben nicht nur die Fanscharen weltweit ihren zweiten Frühling.
Das vorliegende Album A TOUCH OF EVIL - LIVE beinhaltet (leider nur) elf Songs, die auf den Promotion-Welttourneen 2005 und 2008 anlässlich der neuen Alben ANGEL OF RETRIBUTION und NOSTRADAMUS aufgenommen wurden.
Und wer es nicht glauben will, dass Judas Priest auch ohne ihre Welthits wie "Hell bent for Leather", "Breaking the Law", "Living after Midnight", "You've got another Thing comin" oder "Night Crawler", aber dafür eben mit Rob Halford ein starkes Live-Album abliefern können, der sollte hier unbedingt ein Ohr (oder auch zwei) riskieren. Es funktioniert wirklich!

Zu Beginn zollt man dem Neuling ANGEL OF RETRIBUTION mit dessen Opener "Judas Rising" und dem späteren "Hellrider" Tribut und liefert damit schon einmal einen Einstand nach Maß.

Es folgen mit "Between the Hammer & the Anvil" und dem frenetisch angefeuerten "Riding on the Wind" zwei Klassiker, die vor Spiellaune nur so strotzen.

Mit "Death" und dem späteren "Prophecy" werden auch zwei Songs aus dem neuesten Album NOSTRADAMUS gespielt, die sich organisch in die bereits gehörten Songs einfügen, sodass Vergangenes und Neuzeit ineinander fließend übergehen.

Besonders gut gelungen scheint mir "Beyond the Realms of Death" aus dem Album STAINED CLASS, das immerhin schon 30 Jahre auf dem Buckel hat und auch das noch ältere "Dissident Agressor" aus dem Album SIN AFTER SIN hat nichts an metallischer Härte eingebüßt.

Nahezu göttlich tropft "A Touch of Evil" aus den Boxen und unterstreicht einmal mehr die Qualität des 90er Albums PAINKILLER, ein unvergesslicher Zenit für die Band, der leider niemals mehr erreicht werden konnte.

Nach dem getragenen Vorgänger wird mit "Eat me alive" auf dem Album DEFENDERS OF THE FAITH zu finden, wieder das Tempo angezogen und lässt einem mühelos die Fan-Faust in die Lüfte strecken.

Gänzlich auf große Hits haben Judas Priest dann nun doch nicht verzichtet und setzen mit dem Überhit "Painkiller" aus dem gleichnamigen Album eine würdigen Schlusspunkt, der mir jedoch etwas zu gut gelungen erscheint. Aber egal, auch wenn man hier noch im Studio etwas nachgefeilt hat, so bleibt wohl dieser Song unwiderruflich mit dem Bandnamen und der Top-Ära der Briten verbunden.

Fazit: Judas Priest beweisen mit diesem Live-Werk, dass sie auch ohne ihre absoluten Smash-Hits ein Größe darstellen, die kaum eine andere Metalband je erreichen wird. Gerade bei Live-Aufnahmen wird häufig an der Qualität gespart, was mit verwaschenen, saft- und drucklosen Song einher geht. Was bleibt ist der Fananteil, der so manchen Song die nötige Ausdruckskraft verleiht. Das es auch anders geht, zeigen die Metalgods mit diesem Album. Klarer, transparenter Gesang, sauber abgemischte Gitarren und eine druckvolle Rhythmusabteilung heben die Songs fast auf Studio-Niveau - und genau das darf man schließlich auch von den Metalgods erwarten, oder? Apropos Studio, bei aller Liebe zu originalen Aufnahmen, drängt sich bei mir jedoch der Verdacht auf, dass bei ein paar Stellen im Studio nachgeholfen wurde, was jedoch den Hörspaß keinesfalls verdirbt.

Klar, die letzten 30 Jahre sind auch an diesen Herren nicht spurlos vorüber gegangen, sodass man auf permanentes Highspeed-Beballer und ausgefeiltes, ausuferndes Gitarren-Gefrickel ebenso verzichten muss, wie auf absolute oktavmäßige Höhenflüge von Rob. Wer Spaß an Live-Metal hat, sollte sich dieses solide Werk schon alleine wegen der hervorragenden Produktion für seinen heimischen CD-Player gönnen.

Tipp:
 Eine Stunde Live-Feeling auf Studio-Niveau, eigentlich ein Widerspruch in sich. Wer dieses Album gehört hat, wird danach vielleicht anders denken. Judas Priest ohne Smash-Hits at it's best? Auch kein Absurdum!

Titel-Liste:
 
  1. Judas Rising
  2. Hellrider
  3. Between the Hammer & the Anvil
  4. Riding on the Wind
  5. Death
  6. Beyond the Realms of Death
  7. Dissident Agressor
  8. A Touch of Evil
  9. Eat me alive
  10. Prophecy
  11. Painkiller

Laufzeit:
 59:56 Min.


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