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Review: Judas Priest
 
Judas Priest - REDEEMER OF SOULS

Album:
 REDEEMER OF SOULS, 2014, Sony

Stil:
 Heavy Metal

Wertung:
 6,5 von 7
6,5 von 7 Punkten
 M.SG., 16.05.2015

Review:
 Nahezu 45 Jahre sind Judas Priest schon aktiv, sie zählen mit Black Sabbath und Iron Maiden zu den stilprägendsten und einflussreichsten Heavy-Metal Bands in der Geschichte des Genres, so ist es nicht verwunderlich, dass die Truppe um Rob Halford schon alle erdenklichen Höhen und Tiefen des Rockbusiness durchlebt hat. Nach dem triumphalen Erfolg des Albums PAINKILLER folgte 1992 der Ausstieg des Sängers Rob Halford und die beiden seit seiner Rückkehr veröffentlichten Alben ANGEL OF RETRIBUTION und NOSTRADAMUS konnten die Fangemeinde nicht wirklich überzeugen, gerade mit letzterem, einem überdimensionierten Konzeptalben tat sich das Publikum schwer, dann verließ Gitarrist K.K. Downing die Band. Erst mit dem Einstieg des jungen Gitarristen Richie Faulkner ging es wieder aufwärts, die Konzertreihe mit dem Neuzugang schlug mächtig ein und die Gigs gelten als legendär.

Da stellt sich natürlich die Frage ob die Band all die neue Energie auch in der Studioarbeit merklich umsetzen kann. Doch die Metal-Urväter werden allen Erwartungen gerecht: REDEEMER OF SOULS verbindet all die Qualitäten, welche frühere Alben ausgezeichnet haben, aber dennoch ist das neue Werk alles andere als ein simples Best-Of-Album, nein REDEEMER OF SOULS knüpft an die härteren Klassiker DEFENDERS OF THE FAITH und PAINKILLER an. In Sachen Produktion ist die Band seit NOSTRADAMUS auch wieder einen Schritt weiter, man mag die etwas steril klingenden Gitarren kritisieren, aber insgesamt ist der Sound überzeugender und echter. Judas Priest tat gut daran ihren Frischling Faulkner als vollwertiges Mitglied mit einzubeziehen, so harmoniert das Gitarrenduo Tipton/Faulkner sehr gut, wenn auch nicht so kongenial wie Tipton/Downing, aber sei's drum und selbst Metal-God Rob Halford hat erkannt, dass die Zeit auch an ihm nicht spurlos vorbei zieht, deshalb versucht er gar nicht erst die eigene Kopfstimme aus vergangenen Zeiten zu imitieren, er singt verhaltener, das tut dem Album auch hörbar gut.

"Dragonaut" eröffnet das Album mit 100% klassischem Heavy-Metal und lässt somit keinen Zweifel aufkommen in welche Richtung die Musik auf diesem Werk geht.
Der Titelsong "Redeemer of Souls" greift diese Ansage gekonnt auf und kann mit dem starken Refrain sogar noch mehr überzeugen.
Das epische "Halls of Valhalla" wird sogar mit einem der raren Screams eingeleitet und entwickelt sich zum erbarmungslosen Brecher, der Song bedient so gekonnt alle gängigen Heldenklischees des Metal, dass man förmlich hören kann wie die Manowar-Streitaxt geschärft wird.
Doch auch jenseits dieses Pathos gelingen Judas Priest mit "March of the damned", "Down in Flames" und "Cold blooded" packende Hymnen, die sich qualitativ in die Güteklasse von "Metal Gods" einordnen lassen.
Das bluesige "Crossfire" erinnert stark an das Frühwerk der Truppe.
Auch im Endspurt machen die Priester keine Gefangenen mehr, das düstere "Secrets of the Dead" bedient mal wieder gängige Metalklischees der dunklen Art und "Battle Cry" betont die hymnischen Qualitäten der Truppe.
Der Schlusspunkt wird mit einer Ballade gesetzt und "Beginning of the End " ist eine der besten Priest-Balladen in der Bandgeschichte. Die fünf Bonus-Tracks sind alle hörenswert, aber keine wirkliche Ergänzung des Primäralbums. Eine Ballade ist vertreten und vier Uptempo-Nummern im priestschen '79er Sound. Für Komplettisten empfehlenswert, aber nicht essentiell.

Fazit: Der Abgang K.K. Downings schien das Ende der Band endgültig besiegelt zu haben, doch mit dem 17. Studioalbum ist es den Metalgöttern gelungen die eigenen Lebensgeister wieder zu erwecken. Mit Richie Faulkner kam frisches Blut in die Truppe und Halford & Co. Haben die einzig richtige Entscheidung getroffen, nämlich den Neuzugang, direkt voll mit ins Boot zu holen. Das neue Gitarrenduo harmoniert sehr und kann sich absolut hören lassen. REDEEMER OF SOULS ist sicher kein Meilenstein, aber es ist ein sehr gutes Heavy-Metal Album mit einigen herausragenden Songs und hörenswerten Einzelleistungen. Würde das Album um 3-4 Tracks gekürzt, hätte die Scheibe wohl mehr Durchschlagskraft aber geschenkt, denn Judas Priest sind wieder voll da und das stärker als viele sicherlich vermutet haben!

Anspieltipps:
 "Halls of Valhalla", "Down in Flames", "Crossfire", "Beginning of the End".

Tipp:
 Der Judas Priest Fan darf sich freuen endlich ist seit Halfords Rückkehr ein wirklich starkes Album gelungen, aber auch das Herz jedes klassischen Metalfans wird höher schlagen, wenn er zu dieser Mucke die Anlage aufdreht und ihm die Schallwellen einen gepflegten Scheitel durch die frisch geföhnte Matte ziehen.

Titel-Liste:
 CD:
  1. Dragonaught
  2. Redeemer of Souls
  3. Halls of Valhalla
  4. Sword of Damocles
  5. March of the Damned
  6. Down in Flames
  7. Hell & Back
  8. Cold Blooded
  9. Metalizer
  10. Crossfire
  11. Secrets of the Dead
  12. Battle Cry
  13. Beginning of the End
    Bonus:
  1. Snakebite
  2. Tears of Blood
  3. Creatures
  4. Bring it on
  5. Never Forget

Laufzeit:
 CD: 61:58 Min. / Bonus: 21:43 Min.

Probehören und Kaufen:
Judas Priest: REDEEMER OF SOULS (Deluxe)


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