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Review: Kiss
 
Kiss - MONSTER

Album:
 MONSTER, 2012, Universal

Stil:
 Hard Rock

Wertung:
 5 von 7
5 von 7 Punkten
 J.G., 12.10.2012

Review:
 Nun ist das neue Kiss-Album MONSTER seit ein paar Tagen auf dem Markt und hat bereits einige Runden in diversen CD-Playern absolviert. Aber egal ob im Auto bei 160 auf der Autobahn, nebenbei beim Telefonstress am Redaktionsschreibtisch oder ganz intim via Kopfhörer im heimischen Wohnzimmersessel, bisher ist noch kein wirklicher "Aha"-Effekt eingetreten. Es soll das beste und härteste Album seit langer Zeit sein und ein echtes Tribut an die guten alten 70er, so hat man auch diesmal großspurig getrommelt und sich damit zumindest an den gleichen Plan wie vor drei Jahren gehalten, als nach langer Sendepause SONIC BOOM erschienen ist. Ob MONSTER an Alben wie DYNASTY, DESTROYER, LICK IT UP oder REVENGE heranreicht bedarf einer genaueren Prüfung, deshalb fange ich ganz vorne an, beim Opener..

...denn der ist durchaus eines Openers würdig, wenn einem die Riffs von "Hell or Hallelujah" um die Ohren fliegen. Hier stimmt (fast) alles, denn Up-Tempo, eingängiges Riffing, dass man nun zum mindestens 1000. Mal hören darf, ein Refrain mit Dauerwirkung und Chöre und Gitarre-Soli genau dort, wo sie wirken, machen sofort Laune, wäre da nicht die etwas drucklose bzw. basslose typisch amerikanische Abmischung.
Es folgt "Wall of Sound" von Gene Simmons, was sich unzweifelhaft verleugnen lässt und eigentlich mehr nervt als begeistert.
Wir sind auf der absteigenden Spirale und werden von "Freak" noch ein Stück weiter nach unten gezogen. Schülerband-Riffing und ein Refrain, der seinem Namen wirklich keine Ehre macht. Hatte hier Paul Stanley keinen Bock zum Komponieren gehabt?
Glücklicherweise haben wir den Tiefpunkt erreicht und lassen uns von Gene's "Back to the Stone Age" wieder nach oben befördern. Hier hat er mal ein wirkliches Monster-Riff (oder Riff-MONSTER) ausgepackt.
So kann es gerne weiter gehen. Tut es jedoch nicht. "I like it" hieß es noch beim Vorgänger, doch "Shout Mercy" und auch das folgende "Long Way down" sind irgendwie nur belanglos. Riffing mit Pseudo-Druck, die keine wirklichen Arschtreter generieren und blasse Refrains, die einfach am Ohr vorbei rauschen.
"Eat your Heart out" muss den Karren wieder aus dem Dreck ziehen und schafft es glücklicherweise mühelos. Ganz im Stil der versprochenen 70er Jahre hätte es auch Alben wie DESTROYER gut zu Gesicht gestanden. Zwar kann man nicht von einem totalen Überflieger sprechen, doch ist es deutlich besser, als so manches bisher gehörte. Ein Plus auch für das üppige Gitarren-Solo.
Kaum gelobt, schon folgt wieder Tadel, denn "The Devil is Me" steht in punkto Langeweiler seinem "Bruder" "Wall of Sound" in nichts nach. Da hat man fast Mitleid und kann fühlen, wie sich Gene durch den Song quälen muss. Selbst das Gitarren-Solo ist hier wirklich kein Aushängeschild.
Nach jeder Menge Paul- und Gene-gefärbter Songs folgen "Outta this World" und "All for the Love of Rock & Roll", die diesmal von Eric und Tommy intoniert werden. Schnell ist klar, dass dies wirklich keinen Nachteil darstellt, denn genau diese Frische und Fröhlichkeit habe ich bisher vermisst. Schnell ist klar, neben dem Opener habe ich hier zwei weitere Highlights des Albums gefunden.
"Take me down below" und auch der Schlusstrack "Last Chance" schaffen es niveaumäßig nicht mehr ganz an die Highlights heran zu kommen, sind jedoch durchaus hörenswert und bilden einen passablen Abschluss.

Fazit: Ich brauche kein kommerziell orientiertes "I was made for loving you", das der Band einen weltweiten Erfolg beschert hat, aber ein bisschen "Crazy Nights..." oder zumindest "God gave Rock'n'Roll to you" (obwohl Russ Ballard-Cover) hätte ich schon erwartet. Klar muss man schon Qualitäten bieten, will man an die letzten großen Werke wie REVENGE oder LICK IT UP heran kommen. Auf MONSTER ist mir aber einfach zu wenig gefälliges Songmaterial dabei. Der Opener und auch die beiden genannten Highlights mögen ansatzweise heran reichen und einige Zeit im Ohr nachhallen doch viele andere Songs bieten nichts wirklich Neues. 70er-Sound ist es unzweifelhaft und auch das Versprechen, keine Ballade mitzuliefern wurde eingehalten, jedoch fehlt mir das geniale Songwriting. Ob hier ein genialer (und der Band bestens bekannter) Gitarrist wie Vinnie Vincent zumindest für's Studio und das Songwriting geholfen hätte, bleibt leider nur Spekulation.
Kiss-Fans sollen selbst entscheiden, was sie vom Neuling halten, denn immerhin sind ein halbes Dutzend solider Titel an Bord, die durchaus geeignet sind, die Kiss-Flagge hochzuhalten. Wer sich angesichts der blumigen Versprechungen im Vorfeld mehr erwartet hat, ist selbst Schuld, denn schließlich sind die Jungs in einer Hinsicht Weltmeister, nämlich im Sprücheklopfen und einer von ihnen auch ein Meister des Merchandise. Wer? Na, da kommt ihr sicherlich selbst drauf.

Anspieltipps:
 "Hell or Hallelujah", "Outta this World" und "All for the Love of Rock & Roll".

Titel-Liste:
 
  1. Hell or Hallelujah
  2. Wall of Sound
  3. Freak
  4. Back to the Stone Age
  5. Shout Mercy
  6. Long Way down
  7. Eat your Heart out
  8. The Devil is Me
  9. Outta this World
  10. All for the Love of Rock & Roll
  11. Take me down below
  12. Last Chance

Laufzeit:
 43:43 Min.

Probehören und Kaufen:
Kiss: MONSTER


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