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Review: Kissin´ Dynamite
 
Kissin´ Dynamite - MEGALOMANIA

Album:
 MEGALOMANIA, 2014, AFM

Stil:
 Heavy Metal

Wertung:
 5 von 7
5 von 7 Punkten
 M.SG., 28.04.2015

Review:
 Die 5 Jungs aus Baden-Württemberg leben den Rockstar-Traum vieler junger Leute, nach drei erfolgreichen Alben und über 500 Liveshows in Europa und Asien unter anderem mit U.D.O. oder STEEL PANTHER haben sie es auch bis ins TV geschafft.

Ihre unbekümmerte Mixtur aus Heavy Rock und Glam Metal macht Laune und kann bereits ein breites Publikum überzeugen. Jetzt ist das vierte Album MEGALOMANIA, erschienen, schon das Artwork zeigt, dass die Band ein Stück moderner, zeitgemäßer und überraschender wirken möchte. In der Tat ist das aktuelle Werk zumindest musikalisch reifer und erwachsener als noch MONEY SEX AND POWER, sie experimentieren hier sogar mit einigen Elektropassagen. Die größte Entwicklung hat vor allem Frontmann Hannes Braun gemacht, ihm ist die umfassende Erfahrung aus den zahlreichen Live-Gigs deutlich anzuhören.

Der erste Song "DNA" liegt gesanglich etwas tiefer und ist rauer als gewohnt, elektronische Elemente und der pompöse Klang motzen den Song richtig auf, so war es naheliegend den ersten Track auch gleich zur Single zu machen.
"Maniac Ball", der Ball der Verrückten, ist wohl das abwechslungsreichste Stück der ganzen Platte, gekonnt variieren balladeske Passagen mit Midtempo-Power, so wird das Teil zum echten Ohrwurm.
"VIP In Hell" legt einen Zahn zu und setzt sich mit seiner härteren Gangart direkt im Gehörgang fest.
Mit der Ballade "Fireflies" sei uns auch die erste Verschnaufpause gegönnt, hier stellen die Jungs ihre Qualitäten auch bei den leiseren Klängen unter Beweis.
Das im Bon Jovi Stil gehaltene "Deadly" hat wohl das größte Hitpotenzial, der eingängige Refrain bleibt sofort im Ohr hängen und vor allem die verfremdete Gitarre erinnert sehr stark an eben erwähntes Vorbild.
"Running Free" setzt auf Power und druckvollen Rhythmus, auch hier dürfen eingängige Melodien nicht fehlen, besonders in diesem Track fällt ist die starke Leistung der Gitarrenfraktion auf. Dass schöne Melodien einen Song aber auch tot orgeln können, beweist das verunglückte Stück "Legend Of The Legendary", hier tragen die Jungs in Sachen Eingängikeit und Elektro-Effekte zu dick auf, die sich ständig wiederholenden Refrains/Melodien nerven etwas, das geniale Solo kann noch entschädigen.
Als vorletztes Stück folgt die Ballade "The Final Dance" die etwas zu poppig geraten ist, auch hier vermag einzig das starke Gitarrensolo einiges zu retten.
Der im Mid-Tempo gehaltene Rauskicker "Ticket to Paradise" dudelt uns zu Schluss ganz schön die Birne voll, der gefühlt 250 mal wiederholte Refrain erinnert an die Beliebigkeit der alltäglichen Radiomusik, schade.

Fazit: Anfangs kommt MEGALOMANIA als ein in sich stimmiges und abwechslungsreiches Rockalbum daher. Die teilweise poppige Attitüde mit ihren aufdringlichen Melodien und Refrains ist gewöhnungsbedürftig, hier findet man für meinen Geschmack etwas zu viele Anleihen von Kollegen wie Def Leppard und Bon Jovi, aber am Handwerk gibt es wie gewohnt nichts zu meckern. Die Riffs kommen messerscharf, die Gitarrensoli sind erste Sahne und das Drumming ist mit seiner Heavyness auch nicht zu verachten. Die Musik auf MEGALOMANIA ist sicher reifer und erwachsener im Vergleich zum Vorgänger MONEY SEX AND POWER, doch hätte ein gewisses Quantum der Unbedarftheit aus vergangenen Tagen der Band, dieses Album sicher aufgelockert und interessanter gemacht. Ihr viertes Album könnte Kissin' Dynamite auf der Erfolgsleiter durchaus einen Schritt nach oben bringen, allerdings dürfen die Jungs in Sachen Innovation noch etwas zulegen. Das Ausbaupotenzial vorhanden und erkennbar.

Anspieltipps:
 "DNA", "Maniac Ball", "Fireflies", "Deadly".

Tipp:
 MEGALOMANIA ist ein Album, das einen gekonnten Mix aus Heavy- Sleaze und Glam-Rock präsentiert, der Fans von Def Leppard, Mötley Crüe und Bon Jovi begeistern wird.

Titel-Liste:
 
  1. DNA
  2. Maniac Ball
  3. VIP in Hell
  4. Fireflies
  5. Deadly
  6. God in you
  7. Running free
  8. Legend of the Legendary
  9. The final Dance
  10. Ticket to Paradise

Laufzeit:
 39:41 Min.

Band-Infos:
 
  • www.kissin-dynamite.de 

  • Probehören und Kaufen:
    Kissin' Dynamite: MEGALOMANIA (Ltd.Digipak)


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