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Review: Kypck
 
Kypck - IMENA NA STENE

Album:
 IMENA NA STENE, 2014, Ranka Kustannus

Stil:
 Fast Russian Doom Metal From Finland

Wertung:
 6 von 7
6 von 7 Punkten
 W.W., 28.07.2014

Review:
 Holla, die Waldfee, jetzt wirdís aber zappenduster hier. Erst einmal ist der Bandname ein Zungenbrecher vor dem Herrn. KYPCK. Was immer das heißt. Dann erschreckt zunächst der kyrillische CD-Rücken, was aber gleich wieder abgemildert wird, wenn man die CD umdreht, bzw. ins Booklet linst. Dort wimmelt es zwar auch nur so vor kyrillischen Schriftzeichen, allerdings steht die englische Übersetzung immer gleich daneben. Das Artwork ist ganz großartig, mit haufenweise Fotos von Petri Laurell, der in der Geisterstadt Pripyat (Ukraine) unterwegs war und dort das Resultat vom Reaktor-Unglück im benachbarten Tschernobyl festgehalten hat. Eindrucksvoll und beklemmend. Und, jetzt kommen wir zur Musik, sehr passend zu dem, was KYPCK auf IMENA NA STENE (heißt soviel wie The Names On The Wall), gleichzeitig Titel des zweiten Songs, abliefern: Fast Russian Doom Metal From Finland nämlich. Wobei, das stimmt fast nur bedingt.

In "The Children of Birkenau" geht es im zweiten Teil ein bisschen flotter zu, ansonsten regiert König Langsamkeit.
Also, um es nochmal festzuhalten: KYPCK kommen aus Finnland, singen aber schon seit dem Debüt-Album CHERNO (2008) auf Russisch. Mit Sänger E. Seppänen hat das Quintett dafür auch den idealen Mann an Bord: Seppänen hat russische Literatur in Oxford studiert, spricht die Sprache Dostojewskis fließend und hat schon in der Botschaft in Moskau gearbeitet. Der Grund für diese Entscheidung, die auch auf dem Drittwerk umgesetzt wird, war angeblich, sich von den vielen Metal-Bands abzusetzen. Und in der Tat: Es klingt fremd, es klingt interessant, es klingt auch ein bisschen verzaubert, wenn man Klang-Monolithen, wie "The Prophet", "Resurrection" oder "The filthy Hero" lauscht. Aber auch musikalisch sind die fünf Finnen recht eigenständig unterwegs. Mir fallen auf Anhieb keine wirklichen musikalischen Verwandten ein. Ein Querverweis, der mir bei dem kompliziert betitelten "As Philosophy ruins unprejudiced, selfless Bureaucrats" in den Sinn kommt, sind Meshuggah in langsam und mit klarem Gesang. Aber auch das hinkt hinten und vorne als Vergleich.

Fazit: IMENA NA STENE ist ein eigenwilliges, aber über weite Strecken großartiges Album, das anzutesten sich definitiv lohnt, wenn man über genug Hartnäckigkeit und einen großen Kopfhörer verfügt.

Anspieltipps:
 Lasse ich bewusst weg, auch wenn mir "The Children of Birkenau" und "As Philosophy ruins unprejudiced, selfless Bureaucrats" irgendwie am Besten gefallen.

Tipp:
 Komplex, andersartig, hart, schleppend, düster, brachial Ė dann hört euch IMENA NA STENE an!

Titel-Liste:
 
  1. The Prophet
  2. Name on the Wall
  3. Resurrection
  4. The Children of Birkenau
  5. The filthy Hero
  6. As Philosophy Ruins unpredjudiced, selfless Bureaucrats
  7. Belarussian Snow
  8. Itís always been this Way
  9. This Song is not
  10. A Rope, a Truck and a dark Balcony

Laufzeit:
 54:10 Min.

Band-Infos:
 
  • www.kypck-doom.com 

  • Probehören und Kaufen:
    Kypck: IMENA NA STENE


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