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Review: Lucifer
 
Lucifer - LUCIFER I

Album:
 LUCIFER I, 2015, Rise Above / Soulfood

Stil:
 Doom Metal, Heavy Metal

Wertung:
 5 von 7
5 von 7 Punkten
 M.SG., 10.07.2015

Review:
 Der Hype um die Berliner Formation The Oath war nach ihrem coolen Debütalbum im letzten Jahr war schon enorm. Doch der Höhenflug war nur von kurzer Dauer die Bandgründerinnen Johanna Sadonis und Linnéa Olsson zerstritten sich und lösten The Oath noch im selben Jahr auf. Nun ist Johanna Sadonis mit der Nachfolgeband Lucifer in Erscheinung getreten. Klugerweise hat sie der Versuchung widerstanden und reitet nicht auf dem Hype ihrer ersten Band herum, sondern hat sich bei Lucifer für eine andere musikalische Herangehensweise entschieden. Der Sound wirkt deutlich reduzierter und konzentriert sich mehr auf die instrumentalen Anteile als auf Sadonis' Stimme. Das ist auch klug, denn immerhin sitzt Gary „Gaz“ Jennings (ex-Cathedral, Death Penalty) mit im Boot. Kein Wunder, dass das Spiel bei Lucifer weitaus geerdeter und doomiger ausfällt als beim ersten Projekt der Frontfrau.

Wo die musikalische Reise hingeht macht schon das Artwork deutlich, doomiger Okkult-Rock der 70er Jahre ist angesagt. Beschwörender Gesang, rituelle Passagen mit Zitaten Black Sabbath's aus der Frühphase. Doch Frau Sadonis versucht sich mit Lucifer von der allgemeinen Okkult-Rock-Retro-Welle abzugrenzen.

In der Tat legt die Gruppe mit "Abracadabra" einen fulminanten Start hin, die mörderische Hookline und das Killer-Riffing ziehen den Hörer sofort in den Bann.
"Purple Pyramid" schließt sich mit einem bleischweren Black Sabbath-Riff an.
Psychedelische Anklänge gibt es bei "Total Eclipse" zu hören, die stimmliche Nähe zu Grace Slick verleiht dem Stück eine fast schon optimistische Aura.
Das von Glockenschlägen eingeleitete "Sabbath" ist schon mehr als nur ein Zitat des Genre-Klassikers von 1970, die Riffs kommen tonnenschwer und sind echt umwerfend, auch "White Mountain" und "A Grave for each one of us" bestechen vor allem durch die instrumentalen Qualitäten Jennings', der mit seinem erdigen, reduzierten Spiel immer wieder für die solide Basis im Bandsound sorgt. Allerdings ist das nur die halbe Miete, das starke Songwriting schafft mit der Kreuzung aus Heavy- und Okkult-Rock diese einzigartige magische Atmosphäre, welche LUCIFER I von anderen Genre-Alben abhebt.

Fazit: LUCIFER I ist mehr als nur ein solides Debütalbum geworden, die magisch-okkulte Atmosphäre des Albums ist gekonnt und überzeugend inszeniert. Der schwer rockenden Stoner-Doom zieht den Hörer direkt in seinen Bann, auch diverse Zitate von Black Sabbath, Pentagramm, Covenant, u.a. sind geschickt eingeflochten und setzen spannende Kontraste. Im Mittelteil wird's dann doch etwas zäh und die Songs erscheinen etwas zu Vorhersehbar und drohen vor sich hin zu dümpeln. Doch der starke Schlusstitel reißt dann wieder alles raus. Ein Genre-Klassiker wird LUCIFER I wohl nicht werden, aber dennoch ein starker Auftritt und meiner Meinung nach deutlich besser als eine Fortsetzung von The Oath.

Anspieltipps:
 "Abracadabra", "Purple Pyramid", "Izrael", "A Grave for each one of us".

Tipp:
 Fans des traditionellen und des modernen Okkult-Rock dürfen sich gleichermaßen freuen, denn Lucifer frischen die alten Elemente des Genres gekonnt auf und liefern mit ihrem Debüt-Album absolute Feinkost in Sachen Proto- Doom und Retro-Rock.

Titel-Liste:
 
  1. Abracadabra
  2. Purple Pyramid
  3. Izrael
  4. Sabbath
  5. White Mountain
  6. Morning Star
  7. Total Eclipse
  8. A Grave for each one of us

Laufzeit:
 43:53 Min.

Band-Infos:
 
  • www.facebook.com/luciferofficial?fref=ts 

  • Probehören und Kaufen:
    Lucifer: LUCIFER I


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