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Review: Majesty
 
Majesty - THUNDER RIDER

Album:
 THUNDER RIDER, 2013, NoiseArt

Stil:
 True Metal, Heavy Metal

Wertung:
 6,5 von 7
6,5 von 7 Punkten
 J.G., 19.01.2013

Review:
 Es ist schon wieder eine Weile her, dass Tarek Maghary verkündet hatte, Majesty wieder zum Leben zu erwecken. Zur Bekräftigung gab es eine Best of-Kompilation OWN THE CROWN mit zwei neuen Songs, aber auch bisher unveröffentlichten Demos.
Tarek kann es ja selbst nicht genau erklären, was ihn damals geritten hatte, Majesty zu beenden und mit Metalforce neu anzufangen. Das ist aber auch egal, zumindest aus Fan-Sicht. Majesty haben einen Neustart gewagt. Dazu hat sich der Mastermind den Gitarrist Tristan Visser, Bassist Alex Palma und Drummer Jan Raddatz ins Boot geholt. Letzterer hält ihm bereits seit 2008 die Treue.

Wo Majesty drauf steht ist auch 100% Majesty drin. Wie oft habe ich das schon im Bezug auf andere Bands geschrieben. Selten war es jedoch so zutreffend, wie beim vorliegenden Album. Majesty hat sich für den Neustart ausschließlich auf ihre Stärken konzentriert. Experimente? Fehlanzeige. Das bezieht sich nicht nur auf die Ausgestaltung und musikalische Umsetzung, sondern auch auf die Songs selbst. Hier wurde nichts über Bord geworfen, nur weil es vielleicht nicht optimal ins Bild passen könnte. Man hat drauf gepackt, und zwar das, was man haben wollte - Punkt.

Gleich geblieben ist dabei der Hang für teilweise allzu gefällige Metal-Hymnen. Schon der Opener und Titelsong "Thunder Rider" zeigen wo es lang geht. Mitgröhlfähiger Metal-Pathos bis zum Abwinken. Eigentlich kann man hier schon den Refrain mitsingen, ohne ihn vorher je gehört zu haben. In die gleiche Kerbe schlagen die Hymne "Anthem of Glory", das etwas schleppende "Raise the Beast" mit choraler Unterstützung und das 'modern' gestaltete "New Era" mit gelungenem Gitarren-Solo.
"Make some Noise" hat sicherlich nicht zu unrecht eine Titelmäßige Ähnlichkeit zum Slade-Song "Boyz make big Noize". Hier trieft der Spirit des britischen Klassikers aus jeder Strophe.
Wer es einen Tick schneller mag, der findet mit Sicherheit an dem Up-Tempo-Kracher "Warlords of the Sea" und dem fetzigen "Rebellion of Steel" mit überzeugender Gitarrenarbeit seine Freude.
Warum mich der Bonus-Track "Young and Free" irgendwie an die deutsche Band Dschingis Kahn aus den Anfängen der 80er erinnert, dürft ihr selbst ergründen.
Klar darf auch eine Ballade nicht fehlen. "Asteria" fügt sich mit allen Majesty-Trademarks gelungen ins Gesamtbild und sollte die Fans überzeugen können.
Den Leckerbissen in eigener Sache hat sich Tarek bis zum Schluss aufgespart. "Metal Union" ist nicht nur Titel, sondern Programm. Tarek selbst singt den ersten Vers und dann gehts rund. Sven D'Anna (Wizard), Hannes Braun (Kissin' Dynamite), Mat Sinner (Sinner), Patrick Fuchs (Ivory Night), Andreas Babushkin (Paragon) und Marta Gabriel (Crystal Viper) geben jeweils ihre Stimmen für die weiteren Verse und bilden somit eine wahre Metal Union. Was Tobias Sammet kann, kann Tarek schon lange. Eine interessante, wenn zugegeben nicht neue Idee, solide umgesetzt und der gelungene Abschluss eines wahren ('true') Majesty-Albums!

Fazit: Als ob zwischen HELLFORCES und THUNDER RIDER nichts passiert wäre, knüpfen Majesty genau dort an, wo sie damals einen Schlussstrich gezogen hatten. Die Fans werden das Album sicherlich lieben und gehörig abfeiern.
Wer allerdings schon damals kein großer Fan war, der wird es wohl auch jetzt nicht werden. Viel zu 'True', triefender Pathos, abgenudelte Ideen, Texte aus Kindermärchenbüchern, und und und.
Tja, es ist immer leicht, Kritik zu finden, aber warum eigentlich?
Die Fans waren eine der treibenden Kräfte für einen Neustart. Sie haben das eingefordert, was ihnen Majesty geboten hatte. Die Band hat offensichtlich Spaß dabei und die Fans ebenso. Eine klassische 'Win-Win'-Situation - und gut ist!

Titel-Liste:
 
  1. Thunder Rider
  2. Warlords of the Sea
  3. Anthem of Glory
  4. Make some Noise
  5. Metalliator
  6. Raise the Beast
  7. New Era
  8. Asteria
  9. Young and free (Bonus Track)
  10. Rebellion of Steel
  11. Metal Union

Laufzeit:
 58:19 Min.

Probehören und Kaufen:
Majesty: THUNDER RIDER

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