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Review: Manilla Road
 
Manilla Road - MYSTERIUM

Album:
 MYSTERIUM, 2013, Goldencore Records/ZYX

Stil:
 Epic Metal

Wertung:
 6,5 von 7
6,5 von 7 Punkten
 W.W., 24.04.2013

Review:
 Manilla Road, das Baby von Gitarrist und Sänger Mark „The Shark“ Shelton, gibt es nun auch schon seit satten 35 Jahren und mit MYSTERIUM bringt der Kansas-Vierer nunmehr sein 16. Studioalbum heraus. Eins vornweg: der Mix – zumindest meiner Promo-CD – von Steve Falke ist alles andere als brillant, sehr trocken und gerade die Gitarren und der Gesang im Gesamtsound gefallen mir nicht wirklich gut. Auch die Bassdrum hätte man durchaus ansprechender mischen können, so klingt sie eher nach Klick-Klack, denn nach solidem Taktgeber. Aber natürlich ist die Chose insgesamt schon recht gut anhörbar. Hätte allerdings besser gemacht werden können.

Was soll es an Meckerei aber dann auch gewesen sein. Denn viel wichtiger sind ja letztlich die Songs. Und die haben es in sich. Nach einem gar nicht so wahnsinnig spektakulären Start mit "The Grey God Passes" und "Stand your Ground" kommt mit dem epischen "The Battle of Bonchester Bridge" der erste große Augenblick auf MYSTERIUM. Langsamer Anfang, ruhige Gitarren, tiefer Gesang. Dann, eine Eruption, einem Aufschrei gleich und ab geht die wilde Fahrt mit einer zum Dahinschmelzen schönen Melodie und den entsprechend grandiosen Soli. Das ist in Stahl gegossene Tonkunst!
"The Hermitage" hat dann erneut diese epischen Momente, die einen Bands wie Atlantean Kodex plötzlich in einem ganz anderen Licht sehen lassen. Ein wirklich toller Song, bei dem im Gesang auch ein wenig – und das mag jetzt seltsam klingen, ist aber so – The Devil's Blood durchschimmern. Mit dem Unterschied, dass Sänger Bryan "Hellroadie" Patrick nicht ansatzweise so nervt wie Farida in ihren schlimmeren Zeiten...
"Do what thou will" führt den Reigen großartiger Songs dann fort. Das Riffing wirkt zwingend, treibend, intensiv. Textlich wird es wohl um LaVey gehen, oder aber eine thematisch verwandte Geschichte.
Stichwort Geschichten: Gerne würde ich sie kennenlernen, die Geschichten, von denen im Infozettel auch die Rede ist. Und vermutlich gibt es sie auch. Aber ohne Textblatt bin ich da dann doch drauf angewiesen, das einfach mal zu glauben.
"Only the Brave" sind dreieinhalb Minuten Nackenbrechen. Heißt: richtig schön flotter Bangerstoff mit schönem Refrain. Außerdem kommt die coole Textzeile "Stand for Metal and Honour" vor, hach, das gefällt dem Klischeebolzen in mir. Ganz anders ist da "The Fountain": ein folkig angehauchter Gänsehäuter, denn die Melodie, die Harmonien und die Stimmung des Vierminüters gehen schon unter die Haut.
Dann kommt die ganz große Leinwand daher: "The Calling" ist ein Quasi-Intro für den Abschluss-Longtrack "Mysterium". Was diesen auf die stolze Spielzeit von 15 Minuten bringt. Wieder eine Lehrstunde in Sachen Epik, Dramatik und eindrucksvollem Songaufbau. Das muss man unterm Kopfhörer genießen!

Fazit: Ein großartiges Epic-Metal-Album, bei dem lediglich die Produktion die Höchstpunktzahl verhindert.

Anspieltipps:
 "The Battle of Bonchester Bridge", "The Fountain" und "Mysterium".

Tipp:
 Freunde epischer Heavy Metal-Klänge sollten in das 16. Album von Manilla Road unbedingt reinhören. Sie werden trotz des gewöhnungsbedürftigen Sounds nicht enttäuscht werden!

Titel-Liste:
 
  1. The Grey God Passes
  2. Stand your Ground
  3. The Battle of Bonchester Bridge
  4. The Hermitage
  5. Do what thou will
  6. Only the Brave
  7. Hallowed be thy Grave
  8. The Fountain
  9. The Calling
  10. Mysterium

Laufzeit:
 49:52 Min.

Band-Infos:
 
  • www.manillaroad.net 

  • Probehören und Kaufen:
    Manilla Road: MYSTERIUM


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