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Review: Maxxwell
 
DOGZ ON DOPE

Album:
 DOGZ ON DOPE, 2009, Fastball Music

Stil:
 Hard Rock

Wertung:
 5,5 von 7
5,5 von 7 Punkten
 J.G., 19.09.2009

Review:
 Die junge Hard Rock-Band mit Schweizer Musikern aus der Umgebung von Luzern ist bekannt für ihre energiegeladenen Shows und kann durchaus auf einige Erfahrungen in anderen Bands zurück blicken. Ancient Season, Crown Of Glory, Luke Gasser oder Aka Profound sind einige der Hausnummern, die sicherlich auch ihre Spuren in den Songs hinterlassen haben. Neben Nobi Suppigers angerauten Stimme ist es zunächst die druckvolle Basis mit Drummer Oli Häller und Bassist Tom Kirchhofer aber auch vor allem die Gitarrenfront mit Leader Hef Häfliger und seiner Rhythmus-Unterstützung Cyril Montavon, die für die erdige, etwas an Zakk Wylde's Black Label Society erinnernde Ausrichtung sorgt.
Hätte ich das nicht gewusst, wäre ich vermutlich bei dem Anblick des Covers musikalisch in eine total falsche Richtung abgebogen. Welche Hard Rock Band wählt schon einen halbverwesten Hund, der vermutlich seinem Zombiefrauchen ausgebüchst ist, als Coverbild? Auch wenn dieser "Dog" irgendwann auf "Dope" war, so ist das schon ein paar Jährchen her.

Nach kurzem Intro-Geplänkel halten sich Maxxwell nicht lange mit dem Vorspiel auf, sondern setzen mit dem mächtig treibenden "Locked up" schon einmal die erste eindrucksvolle Duftmarke. Angereichert mit einigen Nu Rock Elementen, verkörpert der Song mit seinen tiefgestimmten bleischweren Rhythmusgitarren punktgenau den aktuellen Zeitgeist.
"Dust n' Smoke" und "Big Shot" stehen dem Opener in nichts nach und können mit einem gesunden Tempo, gefälligen Hooklines und kernigen Refrains voll überzeugen. Man sollte nur nicht vergessen, sich irgendwo anzuhalten, denn die Songs schieben tierisch nach vorne und ehe man sich versieht, landet man in der Besenkammer oder noch schlimmer bei den Rap- und Wave-Fans nebenan - und wer will das Risiko schon eingehen.
Bei "Bad to the Bone" mit seiner brachial dominanten Basslinie herrscht Hochdruck im Kessel, dass sich Shakras Thom Blunier schon mächtig ins Zeug legen muss, um hier gleich zu ziehen.
Die staubtrocken gespielte "Acid Train", hat einige Bluesanleihen im Gepäck, die ihr ganz gut zu Gesicht stehen, wenn sie gemächlich durch öde Landschaften walzt und zum Schluss hin immer mehr an Volumen und Fahrt gewinnt.
Mit der etwas arg banal geratenen Ballade "Tomorrow" kann man wahrscheinlich kaum noch jemanden hinter dem Ofen hervor locken geschweige denn auf dem gewärmten Bänkchen davor wirkliche Kuschelgefühle ausleben. Ergo: Zurück an Absender (Songwriter). Ich warte lieber auf den nächsten Versuch.
Glücklicherweise folgt der geradlinig nach vorne rockende Titeltrack "Dogz on Dope", der sich voll auf Augenhöhe mit Songs der Genregrößen wie den Landsleuten von Shakra bewegt, für die man im Mai dieses Jahres immerhin schon Support geleistet hatte.
Mehr Melodie, aber genauso wenig Kompromisse wie sein Vorgänger, macht "Boogey Man", der sofort zum Mitfeiern und Abrocken einlädt. Egal ob Bühne oder heimische Stereoanlage, hier geht es voll ab.
Bass, Drums und eine fast gehauchte Stimme dominieren die erste Minute von "Hooked", bevor die Jungs den Tiger von der Leine lassen. Auch wenn sich Nobi immer noch gesangsmäßig stellenweise zurück hält, gibt es ansonsten Hard Rock mit leichter Blues-Würze, bis zum Abwinken.
Selbst in der Schlussrunde wird nicht mit druckvollem Rock gegeizt und so geht bei dem Groovemonster "Down and out" nochmals voll die Post ab. Klar, dass man dem Energiebündel gerne eine weitere Runde im heimischen Player spendiert.


Fazit: Maxxwell haben es geschafft, das Tempo und den Groove der Bühnenshows auch auf ihr Studioalbum zu bannen. Genau so würde man es sich wünschen, klappt aber leider nicht bei jeder Band. Umso mehr können Maxxwell mit ihren DOGZ ON DOPE punkten, wenn auch im letzten Drittel nicht mehr viel Neues dazu kommt.
Punkten müssen sie auch, wollen sie sich gegen die Mitbewerber im eigenen Land durchsetzen, von der internationalen Konkurrenz ganz zu schweigen. Mit diesem Album im Gepäck ist auf alle Fälle schon einmal ein solider Grundstein gelegt. Mit etwas mehr Feilen am Songwriting ich bin schon gespannt, wenn Maxxwell mit ihren nächsten Alben den Headliner für Shakra oder Krokus stellen werden. Ok, träumen darf man doch noch oder?

Tipp:
 Trotz etwas schwächerem Schlussdrittel ist Maxxwells DOGZ ON DOPE auf alle Fälle eine Kaufempfehlung für alle Liebhaber von kernigem und erdigem Hard Rock, für den die Schweiz bestens bekannt ist.

Titel-Liste:
 
  1. Locked up
  2. Dust n' Smoke
  3. Big Shot
  4. Bad to the Bone
  5. Acid Train
  6. Tomorrow
  7. Dogz on Dope
  8. Boogey Man
  9. Hooked
  10. Monkey
  11. Down and out

Laufzeit:
 43:53 Min.

Band-Infos:
 
  • www.maxxwell.ch 


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