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Review: Merkabah
 
Merkabah - UBIQUITY

Album:
 UBIQUITY, 2014, Maple Metal

Stil:
 Symphonic Metal

Wertung:
 3,5 von 7
3,5 von 7 Punkten
 M.T., 25.09.2014

Review:
 Es scheint fast so als gäbe es mittlerweile keinen Winkel auf der Erde mehr, aus dem keine Symphonic Metal Band mit Frontfrau kommt. Da war es nur eine Frage der Zeit bis auch eine kanadische Band auf der Bildfläche erscheint. Und da ist sie auch schon.

Unter dem Namen MERKABAH, nein das ist kein Schreibfehler und die Band heißt auch nicht „Merhaba“, machen sich die in Quebec City beheimateten Jacinthe Poulin (Gesang), François Vachon (Gitarre), Raynald Brochu (Gitarre), Louis Doyon (Bass) und Nicolas Bilodeau (Schlagzeug) daran die Metal Welt zu erobern. Ich muss zugeben, dass ich zunächst einmal Google bemüht habe, um herauszufinden was MERRKABAH eigentlich bedeuten soll. „Merkaba“ ist laut Wikipedia althebräisch für „Wagen“ und bezeichnet den „Thronwagen“ der Vision des Ezechiel. Schlauer bin ich dadurch jetzt zwar nicht geworden, aber zumindest weiß ich nun, dass der Name irgendetwas mit jüdischer Mystik zu tun hat.

Kommen wir aber nun zum Wesentlichen. Nämlich zur Musik. MERKABAH bestehen bereits seit 2002 und UBIQUITY ist das mittlerweile dritte Album der Band, jedoch das Erste, das auf einem Label veröffentlicht wird. Zuvor veröffentlichte die Gruppe bereits SHADOWS NEVER FORGET aus dem Jahr 2005 und THE REALM OF ALL SECRETS aus dem Jahr 2007 jeweils in Eigenregie. UBIQUITY bedeutet "Allgegenwärtigkeit" und leider ist beim Sound der Kanadier eine Band wirklich allgegenwärtig und die ganz eindeutig Within Temptation. So klingen viele der auf dem Album enthaltenen 8 Stücke, als hätte man sie eins zu eins von MOTHER EARTH übernommen. Man muss jedoch sagen, dass dieser Vergleich was die Qualität angeht deutlich hinkt.

Jacinthe Poulin müht sich zwar redlich, doch zwischen ihrer Stimme und dem Gesang von Sharon den Adel liegen dann doch Welten. Das bedeutet jedoch nicht, dass Jacinthe hier eine schlechte Gesangsleistung abliefern würde, nur würde ich auch gerne einmal Madame Poulin und nicht die millionste Kopie von Sharon hören. Dafür, dass die Band die Scheibe selbst produziert und nur für den Mix Pierre Rémillard (Anvil, Kataklysm, Voivod) hinzugezogen hat, geht der Klang hier in Ordnung. Obwohl ich persönlich mir dann doch etwas mehr Druck gewünscht hätte. Die Produktion wirkt nämlich einfach zu glattpoliert.

Mit "Divine Sparks" und "Brothers from the Seed of Cain" sind hier zumindest zwei Songs enthalten, die zeigen, dass MERKABAH durchaus zu größeren Taten fähig wären. Warum nicht immer so?

Der größte Schwachpunkt der Songs ist aber ihre Länge. Wer Songs im sechs und sieben Minuten Bereich schreibt, wobei das finale "Ubiquity" sogar ganze zwölf2 Minuten geht, der muss auch in der Lage sein, diese mit Leben und Abwechslung zu füllen. Das alles gelingt MERKABAH jedoch nicht. Stattdessen verliert sich die Bands in Intros und Spielereien ohne auf den Punkt zu kommen.

UBIQUITY ist nicht wirklich schlecht, aber auch keine Scheibe, die man sich mehr als einmal anhören müsste. Dazu ist sie schlicht und ergreifend zu langweilig.

Fazit: Jammerschade, denn musikalische Fähigkeiten sind hier durchaus vorhanden. Wie so vielen Bands fehlt es MERKABAH jedoch an einer eigenen Identität. Noch eine weitere Kopie von Within Temptation braucht die Welt wohl kaum.

Anspieltipps:
 "Divine Sparks", "Brothers from the Seed of Cain".

Tipp:
 Wer MOTHER EARTH von Within Temptation bereits über hat, der könnte an UBIQUITY eventuell Gefallen finden.

Titel-Liste:
 
  1. Mythomania
  2. Divine Sparks
  3. Red Letter Days
  4. Circles of Despair
  5. Brothers from the Seed of Cain
  6. Deadly Prophets of the printed Page
  7. Agartha
  8. Ubiquity

Laufzeit:
 53:10 Min.

Band-Infos:
 
  • www.merkabah.ca 

  • Probehören und Kaufen:
    Merkabah: UBIQUITY


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