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Review: Metrum
 
Metrum - YOU KNOW

Album:
 YOU KNOW, 2015, Silversonic / H'Art

Stil:
 Alternative Rock

Wertung:
 5 von 7
5 von 7 Punkten
 M.SG., 24.02.2015

Review:
 Die deutsch- amerikanisch-österreichische Formation Metrum legt drei Jahre nach dem Debüt BROKEN ihren zweiten Longplayer YOU KNOW vor. Das aktuelle Album ist als Konzeptalbum gedacht, es erzählt die fiktive Geschichte eines nordamerikanischen Freigeistes, der zum Militärdienst in den Vietnam-Krieg beordert wird, dort desertiert und schließlich in Gefangenschaft und Folter gerät. Am Ende folgt das Erwachen aus dem Koma im Krankenhaus, neben der Verarbeitung seines Traumas kreisen seine Gedanken vor allem um das Leben und die Träume seiner Freundin, zu der er während des Krieges den Kontakt verloren hat. Er entscheidet sich fortan für Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit zu kämpfen.

So weit die Story, die Eröffnung des Albums erfolgt durch das Intro "First Steps", das mit Geflüster und einem leisem Schlagzeugeinsatz beginnt, der Bilder von marschierenden Soldaten wach ruft. Langsam und dezent kommen die Gitarren ins Spiel und steigern sich zum markanten Riffing, so entsteht eine eindrucksvolle Einstimmung auf das Konzept des Albums und gleichzeitig eine gelungene Überleitung zu "Red Carpet", der Track setzt starke Akzente auf die Vokalakrobatik von Sänger & Gitarrist Alex. Die Stimme steht erhaben über den krachenden Gitarren dieser eindringlichen Mid-Tempo-Nummer.
"Sent to War" kommt thematisch wieder zum Kern des Album-Konzepts, auch dieses Stück ist in mäßigem Tempo gehalten, aber jedes Riff sitzt perfekt und passt zu den eingängigen Melodien, wie beiden anderen Stücken auch.
Die Balladen "Away" und "Damn you" heben die traurig melancholische Grundstimmung des Albums stark hervor. "Torture me" bringt dann wieder etwas mehr Härte ins Spiel, bis dahin war das Konzept Mid-Tempo-Nummer mit eingängiger Melodie und knackigen Riffs schon fast ausgereizt.
"The Aftermath" fährt ein wirklich starkes Riff auf, das im Verlauf des Songs immer wieder kehrt und so zwischen den balladesken Passagen eine düstere Spannung erzeugt.
Das Zwischenspiel "All the People" besteht nur aus Stimme mit sphärischer Synthie-Untermalung, das Stück sorgt mit seinem sakralen Klang für eine meditative Atmosphäre, der darauf folgende Schlusstitel "Narrow road" knüppelt in düsterer Brutalität alles Vorausgegangene nieder, die im Refrain auftauchende sanfte Stimme scheint immer wieder besänftigen zu wollen, so als ob Shouter Alex hier ein Duell zwischen Gut und Böse abliefern wollte.

Fazit: Metrum's zweites Album YOU KNOW stellt mit seinem Vietnam-Krieg Szenario ein interessantes Album-Konzept vor, allerdings ist die düster-melancholische Stimmung, wenn auch gewollt, streckenweise schwierig. Die durchgängige Stimmung sorgt allerdings auch für den Mangel an Variationen. Der starke Gitarreneinsatz und die erstaunliche Stimme von Frontmann Alex heben sich besonders ab, die perfekt sitzenden Riffs erzeugen eine eindringliche Spannung und setzen die metallischen Akzente.

Anspieltipps:
 "Red Carpet", "Torture me", "The Aftermath".

Tipp:
 Für Fans von Doom und Grunge, die sich auch für kritische Texte über Themen wie Krieg, Trauma, Wut und innere Zerrissenheit interessieren, könnte dieses Album interessant sein.

Titel-Liste:
 
  1. First Steps
  2. Red Carpet
  3. You know
  4. Away
  5. Sent to War
  6. Damn you
  7. Egomaniacs
  8. Torture me
  9. The Aftermath
  10. Perfect Remedy
  11. Predjudice
  12. Isn't Life
  13. All the People
  14. Narrow Road

Laufzeit:
 51:20 Min.

Band-Infos:
 
  • www.band.tldwww.metrum-music.com 
  • www.facebook.com/Metrum.official 

  • Probehören und Kaufen:
    Metrum: YOU KNOW


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