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Review: Miseo
 
Miseo - LUNATIC CONFESSIONS

Album:
 LUNATIC CONFESSIONS, 2014, Blacksmith

Stil:
 Death Metal

Wertung:
 4 von 7
4 von 7 Punkten
 M.T., 29.09.2014

Review:
 Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass der Musikmarkt mittlerweile von Veröffentlichungen aus dem Death Metal Sektor regelrecht überschwemmt wird. Fast hat man den Eindruck, dass man nur einmal kurz blinzeln muss und schon hat sich wieder eine neue Death Metal Band gegründet. Das Positive daran ist, dass viele dieser jungen Bands aus Deutschland stammen. Dies zeigt nämlich, dass die Szene in unserem Land, und hier vor allem der Underground, äußerst lebendig ist.

Nichtsdestotrotz wünsche ich mir manchmal die frühen 90er zurück, als der Death Metal seinen Höhepunkt hatte und noch jede Menge gute Alben veröffentlicht wurden. Denn eins haben die meisten neuen Bands zum Großteil gemeinsam, sie sind meistens weder sonderlich kreativ noch innovativ.

Dies gilt leider auch für die erst 2013 gegründeten Miseo (altgriechisch für „Hass“) aus Marburg, die nun mit LUNATIC CONFESSIONS ihr Debütalbum veröffentlichen. Mit Ferli Thielmann (Milking the Goatmachine, Carnal Ghoul, ex-Sarx), Timo Claas (Lay Down Rotten) und André Rink (ex-Amazing Grave, ex-Painspirit) sind hier jedoch keine blutigen Anfänger sondern szenebekannte Musiker am Start.

Dass Miseo über einige Erfahrung mit dieser Art von Musik verfügen und ihr Handwerk durchaus beherrschen, hört man der Scheibe dann auch an. Wirklich Neues haben aber auch sie nicht anzubieten. Stattdessen spielen die Hessen auf ihrem Debüt elf Stücke lang grundsoliden Old School Death Metal. Nicht mehr und nicht weniger. Auch die Produktion ist vollkommen in Ordnung.

Trotzdem hat LUNATIC CONFESSIONS einige nicht ganz unerhebliche Schwachpunkte. Da hätten wir zum einen die Tatsache, dass Miseo hier nur eine Handvoll Riffs verwenden, von denen manche sogar immer wieder auftauchen, zum anderen die Tatsache, dass Frontmann Ferli dermaßen eindimensional grunzt, dass man nach drei Songs erhebliche Schwierigkeiten hat nicht einzuschlafen. Klar, die Band macht Old School Death Metal amerikanischer Prägung, aber es kann mir niemand erzählen, dass auf ALTARS OF MADNESS von Morbid Angel, SLOWLY WE ROT von Obituary oder gar SCREAM BLOODY GORE von Death keine Abwechslung bei den einzelnen Stücken vorhanden ist.

Ein weiteres Manko ist, dass man von den, laut Promo-Info, ziemlich interessanten Texten, aufgrund des Umstandes, dass die Growls noch dazu ziemlich undeutlich sind, so gut, wie gar nichts versteht.
Ich würde jetzt nicht so weit gehen LUNATIC CONFESSIONS als vollkommen unnötiges Album zu titulieren, es ist aber auch kein Werk, das in keiner Sammlung fehlen sollte.

Fazit: Von einer Band, die aus szenebekannten und erfahrenen Musikern besteht, darf man mit Fug und Recht deutlich mehr erwarten, als das auf diesem Album Gebotene.

Anspieltipps:
 "Greed kills", "Überzucht und Untergang".

Tipp:
 Anhängern des Tampa Death Metals aus den frühen 90er Jahren könnte das Album, trotz der genannten Schwächen, gefallen.

Titel-Liste:
 
  1. Trapped In Veil
  2. Daddy's Girl
  3. Greed Kills
  4. Lunatic Confessions
  5. Skin Dress
  6. Überzucht und Untergang
  7. Harlots For God
  8. Everybodys Victim
  9. No Guts No Glory
  10. Five Star Doc
  11. Ingrate Deadbeat

Laufzeit:
 38:36 Min.

Band-Infos:
 
  • www.miseo.de 

  • Probehören und Kaufen:
    Miseo: LUNATIC CONFESSIONS


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