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Review: Omega Crom
 
Omega Crom - BEYOND CONTROL

Album:
 BEYOND CONTROL, 2014, Independent

Stil:
 Progressive Thrash Metal

Wertung:
 5 von 7
5 von 7 Punkten
 M.T., 31.07.2015

Review:
 „Progressiv“ und „Thrash Metal“. Das sind im Prinzip zwei Begrifflichkeiten, welche in Inkongruenz zueinander stehen.
Denn, wenn wir einmal ehrlich sind, so zeichnet sich das Gros der herkömmlichen Thrash Metal Bands nicht gerade durch ein hohes Maß an Progression aus, sondern modifiziert den seit drei Jahrzehnten für dieses Genre typischen Sound eher in marginalen Grenzen.
Doch natürlich gibt es auch hier Ausnahmen wie zum Beispiel Voivod oder auch Nevermore. Und so kann man auch Omega Crom aus dem kanadischen Vancouver zu diesen Ausnahmen zählen. Denn was einem Johnny Ketlo (Gitarre / Gesang), Sylvain Maltais (Bass / Hintergrundgesang), Colin Furness (Schlagzeug / Hintergrundgesang) und ihre Gastsängerin Celine Derval auf BEYOND CONTROL, dem Nachfolger des bereits 2009 erschienenen Debüts BLOOD, STEEL & FIRE, bieten ist alles andere als die typische Thrash Metal Kost. Nein, in seinen besten Momenten, wie unter anderem dem grandiosen "Power Soul", zu dem es auch ein Lyric Video gibt, erinnern die Kanadier gar an die legendären Savatage.
Auch die Gitarrenarbeit ist hier alles andere als Standard und zeigt sich deutlich von ganz frühen Iced Earth inspiriert.
Also alles eitel Sonnenschein im Hause Omega Crom? Naja, dann leider doch nicht. Musikalisch ist die Truppe zwar über jeden Zweifel erhaben und auch der Gesang von Johnny Ketlo weiß, wenn man sich erst einmal daran gewöhnt hat, durchaus zu gefallen. Trotzdem zeigt sich bei den hier enthaltenen zehn Stücken ein nicht ganz unerhebliches Problem. Das wäre, dass Omega Crom in ihren Songs teilweise leider allzu deutlich über das Ziel hinaus schießen und sich dann heillos verzetteln.
Da hat man zum Beispiel zunächst melodischen Klar-Gesang in mittelhoher Stimmlage und schrille Schreie in hoher Kopfstimme. Plötzlich schlägt die Stimmung um und Ketlo keift in typischer Thrash Manier. Hinzu kommt dann noch die helle Stimme von Celine Derval und das Durcheinander ist perfekt. Und wohlgemerkt, wir befinden uns noch immer in ein und demselben Song! Ein deutliches Zeichen dafür, dass die Kanadier schlicht und ergreifend versucht haben zu viele Ideen auf einmal in ihre Songs zu packen. Hier wäre weniger mehr gewesen.
Das gilt so leider auch für die Länge des Albums, welches mit einer Spielzeit von über 60 Minuten deutlich zu lang geraten ist. Vor allem auch weil Omega Crom gegen Ende ihres Zweitwerks deutlich die Puste ausgeht und die Scheibe dadurch ziemlich langatmig wird.

Fazit: Omega Crom sind eine Truppe, die man im Auge behalten sollte. Denn, wenn man die genannten Mängel abstellen kann, dann könnte das nächste Album ein richtiger Knaller werden. So ist BEYOND CONTROL „nur“ ein gutes Album.

Anspieltipps:
 "Power Soul", "Blood Red Moon".

Tipp:
 Fans von Savatage, Nevermore und der Frühwerke von Iced Earth können hier gerne ein Ohr riskieren.

Titel-Liste:
 
  1. Sundering Blades
  2. Power Soul
  3. Unwanted Hell
  4. Chaos Theory
  5. Infiltrating the System
  6. Blood Red Moon
  7. Shattered Illusions of Reality
  8. Of Past and Present
  9. Brains all over the Floor
  10. Land of never was

Laufzeit:
 60:38 Min.

Band-Infos:
 
  • www.omegacrom.com 
  • www.facebook.com/OmegaCromMusic 

  • Probehören und Kaufen:
    Omega Crom: BEYOND CONTROL


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