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Review: Orden Ogan
 
VALE

Album:
 VALE, 2008, Yonah Records

Stil:
 Melodic Power Metal

Wertung:
 6 von 7
6 von 7 Punkten
 S.M., 05.01.2008

Review:
 Bereits mit ihrem 2004er-Album TESTIMONIUM A.D. begeisterten Orden Ogan die Fachpresse. Entsprechend hoch sind die Erwartungen an das neue Werk VALE, dass am 22.02.08 bei Al!ve erscheint und mir heute zur Rezension vorliegt.
Anno 2008 besteht die Band aus Seeb (Vocals, Guitar), Tobi (Guitar), Nils (Keyboard, Vocals), Lars (Bass) und Ghnu (Drums).

Mit dem kurzen "Graves Bay" beginnt die Scheibe sehr verträumt mit Akustikgitarre, Flöte und dezentem Chor, doch schon bei "To new Shores of Sadness" legen die Jungs gewaltig los. Die Rhythmustruppe marschiert im Power Metal-Beat, während Gitarre und Keyboard für den Melodieaufbau zuständig sind. Das alles steuert auf einen sehr gelungenen gesanglichen Höhepunkt zu, den Seeb mit seiner angenehmen Stimme markiert. Ein bisschen stören mich die spacig klingenden Keyboarduntermalungen, die gelegentlich eingestreut werden. Das Lead-Solo dagegen ist allererste Sahne.
Durch ein einprägsames Riff mit Keyboardbegleitung wird "Winds of Vale" eingeleitet. Es folgt wieder ein melodischer Aufbau, der auf den eingängigen Refrain hinführt. In der Mitte des Songs gibt es einen Break, nach dem das Stück schließlich in eine ruhigere Phase übergeht, bevor wieder kraftvoller ausgefadet wird.
"Farewell"ist eine atemberaubende Halbballade, bei der Seeb mit seinem klaren und ausdrucksstarken Organ absolut überzeugen kann. Melodie und Refrain sind sehr eingängig und regen zum Mitträllern an.
Bei "Reality lost" wird wieder mehr dem Melodic Power Metal gefröhnt. Der Rhythmus galoppiert straight und Keys und Gitarre sorgen wieder für die Hookline, die erneut in einen eingängigen Refrain mündet. In einem Zwischenteil wird es kurz romantisch-balladesk, bevor letztendlich wieder die Power regiert.
Ein Hammerriff, dass irgendwie irisch-folkloristisch angehaucht ist, knallt den Hörern "This is" entgegen. Auch danach wird man mit mittelalterlichen und traditionellen Tönen konfrontiert, die zwar stark in das Instrumentenspiel integriert werden, aber trotzdem einen tollen und interessanten Kontrast zur Metal-Power mit sich bringen.
Mit dem Klavierintro fährt "Something pretending" ganz kurz auf einer Balladen-Schiene, bevor die instrumentale Breitseite abgeballert wird. So wechseln sich dann auch im weiteren Verlauf ruhigere, romantische Passagen mit kraftvolleren Abschnitten ab. Das gibt dem Song einen sehr atmosphärischen und emotionalen Touch.
"The Lords of the Flies"ist vergleichsweise schleppend, teilweise auch balladesk. Auch hier gibt es gelungene folkloristische Einspielungen, die einen Hauch von Irland mit sich bringen. Der Refrain ist sehr einprägsam und verbleibt lange in den Gehörgängen.
Balladenhaft geht es weiter. Sehr ruhiger, choraler Gesang und die Akustikgitarre bestimmen "...and if you do right". Daran ändert sich dann auch nicht viel. Zwar steigt später die Rhythmusgruppe in den Song ein, doch er bleibt ruhig und lebt von Melodie und dem harmonischen Gesang.
Die ersten Takte von "What Im recalling" machen erstmal genauso weiter, aber nachdem die Instrumente dazustoßen, wird der Groove energetischer und kraftvoller. Sehr melodiös und hymnisch bleibt aber der Gesang, besonders im mehrstimmigen Chrous.
Deutlich härtere Töne werden bei "A Friend of mine" ausgepackt. Die Riffs der tiefergestimmten Gitarre sind äußerst straight und auch die Rhythmusfraktion macht mehr Dampf. Lediglich Keyboard und Refrain halten hier die melodische Komponente hoch.
Wie bei dem Titelnamen "The Candle Lights" nicht anders zu erwarten, erfolgt als Abschluss nochmal eine Ballade, die sogar noch romantischer ist, als "...and if you do right", aber ansonsten diesem aus meiner Sicht nicht das Wasser reichen kann.
Nach einiger Pause folgt noch ein weiterer Track, der auf der Titelliste des Albums gar nicht angegeben ist. Wie ich nach einiger Forschung herausbekomme, handelt es sich um einen Hidden-Track namens "Whos the green Man", der etwas funky rüberkommt und wohl auch nur ein gagiges Outro darstellen soll.

Fazit: Orden Ogan können mit dem Album VALE die in sie gesteckten Erwartungen locker erfüllen. Ein Hit jagt den nächsten und Aussetzer gibt es nicht. Ich persönlich hätte mir einen Metal-Folklore-Track mehr gewünscht, und dafür eine Ballade weniger, doch diese subjektiven Vorstellungen schmälern natürlich das hervorragende Gesamtergebnis nicht.
Orden Ogan verschmelzen melodischen Power Metal mit folkloristischen Anleihen und epischen Chor- und Orchesterarrangements. Eine Mischung, die sehr viel Laune macht, eine starke Atmosphäre mit sich bringt und die Band gleichzeitig von der großen Allgemeinheit des Genres abgrenzt.

Anspieltipps:
 Anspieltipps zu nennen, ist bei diesem durchweg hohen Standard gar nicht einfach, doch die Halbballade "Farewell", das traditionell angehauchte "This is" und das dynamische "What Im recalling" sind meine Favoriten.

Tipp:
 Alle Fans von vielschichtigem Power Metal sollten unbedingt mal ein Ohr riskieren.

Titel-Liste:
 
  1. Graves Bay
  2. To new Shores of Sadness
  3. Winds of Vale
  4. Farewell
  5. Reality lost
  6. This is
  7. This was
  8. Something pretending
  9. The Lords of the Flies
  10. ...and if you do right
  11. What Im recalling
  12. A Friend of mine
  13. The Candle Lights
    - - - Hidden Track - - -
  14. Whos the green Man

Laufzeit:
 55:06 Min.

Band-Infos:
 
  • www.ordenogan.de 


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