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Review: Orden Ogan
 
EASTON HOPE

Album:
 EASTON HOPE, 2010, AFM

Stil:
 Epic Power Metal

Wertung:
 6,5 von 7
6,5 von 7 Punkten
 S.M., 11.02.2010

Review:
 Mit den bisherigen Werken TESTIMONIUM A.D. und VALE haben sich Orden Ogan die eigene Messlatte schon ganz schön hoch gelegt, und sie gelten nicht umsonst als die große deutsche Hoffnung des melodischen Power Metal.
Schauen wir mal, wie die Sauerländer mit diesem selbst auferlegten "Druck" klarkommen und ob sie uns mit dem vielleicht wegbestimmenden dritten Album EASTON HOPE noch einmal überraschen können.

Schon der Einstieg könnte mit dem opulenten und heroischen Intro "Rise and Ruin" kaum gelungener sein, bevor bei "Nobody leaves" eine perfekte Mischung aus knackiger Speed-Metal-Power und erhabener Epik mit toller Melodie und hymnischen Chorälen die Marschroute übernimmt. Erinnerungen an die Hochzeiten von Blind Guardian kommen mir augenblicklich in den Sinn, und das scheint von Orden Ogan auch durchaus so gewollt zu sein. Quasi eine Art deutscher Wachablösung im Bereich des epischen Power Metal.
Und genau so geht es auf EASTON HOPE auch weiter: Orden Ogan haben ein Werk geschaffen, das einerseits vor Energie nur so strotzt, und auf der anderen Seite eine Metal-Mitgröhl-Hymne nach der anderen auffährt. Den Refrain von "Goodbye" wird ebenfalls jeder nach dem ersten Hören mitsingen, und live hat die Nummer noch mehr Potential zum Beispiel durch die Titulierung auch als Zugaben-Rausschmeißer.
Der Titeltrack "Easton Hope" setzt in Punkto Melodie und Hymnik noch eins drauf und ist mit einer gewissen Dramaturgie auch sehr intelligent und spannend arrangiert. Die sieben Minuten Spielzeit vergehen wie im Flug.
Eine Art Hauptthema, eine übergeordnete Erkennungsmelodie, zieht sich irgendwie durch etliche Tracks des Albums, weswegen einen manchmal das Gefühl einer melodiösen Ähnlichkeit verfolgt, doch variieren Orden Ogan das so gut, dass die Stücke trotzdem immer ihre eigenen Trademarks beinhalten. So ist es bei "Welcome Liberty" eine emotionale und sehr intensive Ausrichtung.
"All these dark Years" gehört mehr in die tiefgründige, nachdenkliche Schublade, geht aber durch die bezaubernden Choräle genauso gut ins Ohr, wie seine diversen Vorgänger. "Nothing remains" hat mit einigen Wechseln eine leicht progressive Ausrichtung und wartet erneut mit klugen Arrangements auf.
Beim balladesken "Requiem" darf man sich bei besinnlichen Klängen und einer wunderschönen Melodie erholen, bevor mit "We are Pirates" eine leichte Kurskorrektur vollführt wird und so ein wenig den großen Piraten-Vorbildern Running Wild nachgeeifert wird, ohne aber die eigenen Markenzeichen zu vernachlässigen. Es ist eine klasse Orden-Ogan-goes-Running-Wild-Komposition und man darf es wohl als eine Hommage an die inzwischen aufgelöste Metal-Piraten-Truppe sehen. Ganz am Ende mache ich mit den Akkordeon-Klängen auch noch ein paar kleine Reminiszensen zu Alestorm aus.
Mit "Black Heart" kehrt man auf den ursprünglichen Kurs zurück und kredenzt eine energievolle Nummer, die auch mit der epischen, erhabenen Note nicht spart und deren absoluter Höhepunkt wieder diese tollen Choralparts darstellen.
Das abschließende "Of Downfall and Decline", mit über neun Minuten das längste Stück des Albums überhaupt, beginnt mit einem ausgedehnten Instrumentalpart. Danach entwickelt es sich zu einem vielschichtigen Auftritt der Band, der sogar einige düster angehauchte Abschnitte und thrashige Parts, aber natürlich auch wieder die unvergleichlichen epischen Passagen beinhaltet. In seiner Vielfältigkeit und ansprechenden Arrangierung bildet der Track den optimalen Ausklang eines wirklich atemberaubenden Metal-Werks.

Fazit: Das Jahr 2010 beginnt gleich mit einem richtigen Metal-Highlight. Orden Ogan konnten tatsächlich nochmal zulegen und ihr klasse Werk VALE übertreffen. Mit dem wichtigen dritten Album beweisen die Sauerländer, dass mit ihnen in Zukunft zu rechnen sein wird, ja vielleicht können sie sogar die deutsche Spitze des melodischen Power Metal übernehmen.
EASTON HOPE ist nahezu perfekt. Selten habe ich Power und Epik, Melodien und Hymnik derart gelungen miteinander vereint gesehen. Würden nicht manche Passagen ein wenig ähnlich klingen, hätte ich heute die Höchstnote gezogen. Doch auch diese 6,5 von 7 muss erstmal jemand nachmachen. Orden Ogan legen die Messlatte mit EASTON HOPE ganz schön hoch. Wer kann da wohl kontern? Blind Guardian vielleicht? Lassen wir uns überraschen.

Anspieltipps:
 Das ganze Album!

Tipp:
 Epischer Power Metal as its best! Wer etwas für diese Musikrichtung übrig hat MUSS hier zugreifen!

Titel-Liste:
 
  1. Rise and Ruin
  2. Nobody leaves
  3. Goodbye
  4. Easton Hope
  5. Welcome Liberty
  6. All these dark Years
  7. Nothing remains
  8. Requiem
  9. We are Pirates
  10. The Black Heart
  11. Of Downfall and Decline

Laufzeit:
 65:08 Min.

Band-Infos:
 
  • www.ordenogan.de 

  • Probehören und Kaufen:
    Orden Ogan: Easton Hope

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