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Review: Osssy
 
SERUM

Album:
 SERUM, 2012, MIG

Stil:
 Melodic Rock, Melodic Pop

Wertung:
 6 von 7
6 von 7 Punkten
 M.A., 12.02.2012

Review:
 Nach rund zwanzig Jahren Produzententätigkeit für so namhafte Künstler wie Toto, Paul Young, Accept, U.F.O., Laith Al Deen etc. beschloss der Multiintrumentalist (Drums, Guitar, Bass, Klavier) Oswald Pfeiffer, genannt Osssy (die drei "s" im Namen lassen sich auf einen Schreibfehler auf einer Visitenkarte zurückführen), ein eigenes musikalisches Statement abzugeben. Hierbei konnte er sich selbstverständlich der Dienste langjähriger Weggefährten und Freunde wie u.a. Steve Mann (MSG) und Simon Phillips (Toto, Pete Townshend) versichern. Das Ergebnis seiner Bemühungen wird unter dem Titel SERUM am 24.02.2012 veröffentlicht.

Was den Hörer auf SERUM erwartet sind 15 Songs unterschiedlichster Gangart und Qualität. Was jedoch alle Songs gemeinsam haben, ist die handwerkliche Erstklassigkeit und ein High-End Klang, der seinesgleichen sucht. Sämtliche Songs sind üppig instrumentiert und arrangiert sowie bis ins kleinste Detail durchkomponiert. An einige Stellen wirken die Songs daher leider ein wenig glattgebügelt und überladen. Der Sound mag manchem Hörer etwas zu steril geraten zu sein, was letztendlich aber Ė wie immer - Geschmackssache ist.

Licht und Schatten! So ließe sich die Qualität der Songs vielleicht ganz gut umschreiben. Erst einmal zu den Lichtblicken von SERUM. Die Melodic-Rock-Perlen "Hungry Souls" und "I know" wissen mit fetten Gitarren, fantastischen Hooklines und geschmackvoller Instrumentierung (u.a. Saxophon) zu überzeugen und dürften jeden Journey- und Toto-Fan begeistern.
In die gleiche Richtung geht die stark an Survivor erinnernde Powerballade "Everytime", die sich ohne Umwege im Ohr festsetzt.
Das queenlastige "Certain Things" kommt mit bombastischen Arrangements daher, welche die heimischen Boxen ordentlich durchpusten, fantastische Nummer!
Anhänger von Meat Loaf und Pink Floyd dürften an "Out of Control" ihre Freude haben, das mit David-Gilmour-Gitarrenlinien ("Another Brick in the Wall" lässt grüßen) und percussiven Zwischenspielen begeistern kann.
Ebenfalls auf der Haben-Seite kann SERUM die beatleske und von Pianoklängen getragene Popnummer "All I can do", das groovig rockende "6 and 6 ainít 23", das granatenstarke und an Whitesnake erinnernde "Situation", den bluesrockigen Groove-Knaller "Starring at the Mirror" sowie die Bluesnummer "Too much Fun" (im übrigen Live!) verbuchen.
Die Schattenseiten von SERUM, wie die peinliche Country-Nummer "Riding on the Gun", die nichtssagenden und mit Schmalz überladenen Pop-Nummern "Living Without you", "Rendezvouz with the Emptiness", "Brown Eyes" (Kenny G.) sowie das "auf Teufel komm raus" auf Radio-Airplay gemünzte"Iíll get over you" befinden sich erfreulicherweise in der Minderheit. Wenn man SERUM um die vorgenannten fünf Songs gekürzt hätte, wäre hier ohne weiteres die Höchstpunktzahl herausgesprungen.

Fazit: Was uns der erfahrene Produzent und Multi-Instrumentalist Oswald "Osssy" Pfeiffer auf seinem ersten eigenen Album kredenzt ist üppig instrumentierter und bis ins kleinste Detail durcharrangierter Bombast-Rock/Pop vom allerfeinsten. Sämtliche technische Möglichkeiten eines modernen Aufnahmestudios kommen hier zum Einsatz und werden vom Protagonisten wie ein weiteres Instrument verwendet. Aufgrund der klangtechnischen Brillanz kann SERUM ohne weiteres als Referenzaufnahme für kostspieliges High-End-Equipment verwendet werden. Hier war ein echter Meister seines Faches am Werke. Im übrigen klingen hier an jeder Ecke musikalische Zitate (Queen, Garth Brooks, Survivor, Meat Loaf, Beatles, Journey, Toto etc.) durch. Die vielen Details der facettenreichen Songs können den Hörer beim ersten Durchlauf durchaus etwas überfordern und werden erst nach einigen Hördurchgängen bemerkt. Auf SERUM gibt es unzählige Stile und Details zu entdecken. Jedoch können nicht alle Songs überzeugen, einiges wirkt überladen, überproduziert, überambitioniert. Auch der Sound dürfte dem ein oder anderen Musikliebhaber etwas zu steril daherkommen. Aber das sollte jeder für sich selbst entscheiden.

Anspieltipps:
 "Hungry Souls", "Out of Control", "All I can do", "Everytime", "Certain Things", "Situation".

Titel-Liste:
 
  1. Hungry Souls
  2. All I can do
  3. Riding on the Gun
  4. Everytime
  5. Certain Things
  6. Out of Control
  7. I know
  8. Living without You
  9. Rendezvouz with the Emptiness
  10. Brown Eyes
  11. I'll get over you
  12. 6 an 6 ain't 23
  13. Situation
  14. Starring at the Mirror
  15. Too much Fun

Laufzeit:
 66:53 Min.

Band-Infos:
 
  • www.osssy.com 

  • Probehören und Kaufen:
    Osssy: SERUM

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