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Review: Osssy
 
Osssy - SERUM 2.0

Album:
 SERUM 2.0, 2014, Yellow Snake Records

Stil:
 Hard Rock, Melodic Rock

Wertung:
 6,5 von 7
6,5 von 7 Punkten
 M.A., 30.06.2014

Review:
 Seit dem Debütwerk SERUM (2012) hat sich so einiges zugetragen im Hause des Ossy Pfeiffer. Plattenvertrag aufgelöst, neue Band formiert, Crowdfunding-Projekt gestartet und erfolgreich abgeschlossen, Live-DVD/Blu-Ray veröffentlicht, neuen Plattenvertrag an Land gezogen und die Fanbase mit ausgewählten Gigs stetig erweitert. Nun ist es endlich vollbracht, das heilbringende SERUM 2.0 ist auf dem freien Markt erhältlich und für Jedermann zugänglich.

Um es gleich vorwegzunehmen: Das Album kickt wie einst Mehmet Scholl! War SERUM noch von deutlichen Verneigungen vor den musikalischen Helden geprägt und enthielt die ein oder andere seichte Popnummer, haben sich Herr Pfeiffer & Crew mit SERUM 2.0 vollends künstlerisch emanzipiert und ein waschechtes Rock-Album ohne einen einzigen Hänger auf’s Magnetband genagelt. Wo das Debüt noch auf Vielfalt setzte und den Konsumenten damit teilweise überforderte, richtet sich der Fokus diesmal deutlich auf Homogenität, Eigenständigkeit und Power - kombiniert mit feinen Arrangements und Melodien sowie umgehend ins Ohr gehenden Hooklines.

Nummern wie das (edel-)metallische "Atom Monster King (Face Lotion)", der furiose Hair-Metal-Goodie "Radio" oder der krachige Speed-Wizard "Burn your House down" ziehen dem Hörer gediegen die Falten aus dem Gesicht.
Kongenial flankiert werden diese energetischen Songs von Fab Four-Reminiszenzen in Gestalt von "There was a Time" (der legitime "All I can do"-Nachfolger!) oder der stimmungsvollen Piano-Ballade "All these Years", die selbst ein legendäres Balladen-Duo wie Bernie Taupin/Elton John nicht viel besser hinbekommen hätte.
Dass damit noch lange nicht das Ende der stilistischen Fahnenstange erreicht ist, untermauern Ossy & Co. überdies mit bluesigen Stadion-Hardrockern ("Bad Company"), Melodic-Rock-Kleinod, nach dem sich Acts wie Journey, Foreigner & Co. die Finger lecken würde ("Ignore the Sign", "Sweet Lady of Mine", "Who helps sweet Honey") sowie stimmungsvollem Southern-Rock mit dezentem Pop-Appeal ("Too much Woman").

SERUM 2.0 legt eindrucksvoll dar, welche Entwicklung ein Künstler in nur 2 Jahren durchlaufen kann, vorausgesetzt, die äußeren Einflüsse stimmen. Dass auf diesem Album alles stimmt, ist in nicht geringem Maße dem Umstand geschuldet, dass Ossy Pfeiffer dieses Mal ein echtes "Rat-Pack" – bestehend aus Anca Graterol, Steve Mann, Lars Lehmann, Kristof Hinz und Momme Boe - um sich geschart hat, das internationalen Vergleichen ohne Probleme Stand hält. Es mag abgedroschen klingen, aber hier wächst etwas richtig Großes heran, und es kommt aus Hannover. Kommt mir irgendwie bekannt vor…

Fazit: Mission completed! Ossy Pfeiffer und seine Mitstreiter haben gehörig einen draufgelegt! War das stilistisch noch etwas unentschlossen wirkende Debütalbum SERUM (2012) so etwas wie die Essenz des kreativen Schaffens eines Einzelnen, zeichnet sich SERUM 2.0 durch echte Gruppendynamik und angenehme Eingängigkeit aus! Der Zweitling besticht neben dem gewohnt erstklassigen Sound sowie der handwerklichen Exklusivität sämtlicher Beteiligter vorrangig durch mitreißende Rock-Dynamik und essentielle, eingängige Melodien, derer man nicht eine Sekunde überdrüssig wird. SERUM 2.0 = Musikalität + Kreativität x Leidenschaft! Eine Formel, die sich binnen kürzester Zeit als unumstößliche Gesetzmäßigkeit entpuppen dürfte.

Anspieltipps:
 "Who helps sweet Honey", "Bad Company", "Burn your House down", "Radio".

Titel-Liste:
 
  1. Ignore the Sign
  2. There was a Time
  3. Looking in the Sun
  4. Burn your House down
  5. Mama
  6. Bad Company
  7. All these Years
  8. Atom Monster King (Face Lotion)
  9. Too much Woman
  10. Who helps Sweet Honey
  11. Sweet Lady of Mine
  12. Radio

Laufzeit:
 50:37 Min.

Band-Infos:
 
  • www.osssy.com 

  • Probehören und Kaufen:
    Osssy - SERUM 2.0


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