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Review: Paganland
 
Paganland - WIND OF FREEDOM

Album:
 WIND OF FREEDOM, 2013, Svarga Music

Stil:
 Pagan Metal

Wertung:
 4 von 7
4 von 7 Punkten
 W.W., 25.03.2014

Review:
 Pagan Metal aus der Ukraine. Kann man das unpolitisch angehen, in diesen höchstpolitischen Zeiten, kurz nach der noch zu bewertenden Revolution und der Krim-Krise, deren Ende noch nicht abzusehen ist? Dazu ist, man möge mir das Klischee verzeihen, die Pagan- und Folk-Metal-Szene Osteuropas immer wieder unterwandert von braunem Nazi-Dreck. Letzteres will ich Paganland aus Lwiw natürlich nicht unterstellen, die Songtitel klingen „harmlos“, näheres lässt sich nicht eruieren, da die Lyrics auf Ukrainisch verfasst und in kyrillischer Schrift im Booklet abgedruckt sind. Gehen wir also von der Unschuldsvermutung aus und beschäftigen wir uns nur mit der Musik auf WIND OF FREEDOM, dem ersten Longplayer der Band, die schon seit 1997 in der Szene rumgeistert. Zuvor gab es 2008 eine Split-CD mit Tini Zabutyh Predkiv sowie eine Demo-MC (!) im Jahr 1999. Inhaltlich beschäftigt die Band sich mit der Geschichte der Ukraine und vermutlich werden PC-Hirten hellhörig, wenn im Info was von „..., die ihr Heimatland lieben und respektieren und (...) der Überzeugung sind, dass die Ukraine die Wiege aller slawischen Menschen ist...“ steht. Ich kann und will das an dieser Stelle nicht beurteilen – wer mehr zum Thema weiß, kann gerne die Redaktion kontaktieren!

Was direkt beim ersten Song "Shadows of the Past" auffällt, nachdem man das Intro – ja, auch im Osten ist man dagegen nicht immun – "Wheel of Eternity" mit irgendwelchem sphärischen Gewaber überstanden hat, ist die doch nicht so fette Produktion, bei der vor allen Dingen die nähmaschinenartige Doublebass unangenehme Erinnerungen an (schlecht) programmierte Konservensounds weckt. Es sitzt jedoch laut Booklet ein Herr (?) namens Yor am Schlagzeug. Nun gut. Ist halt einfach nicht gut produziert, auch die Gitarren könnten mehr Wumms haben, lediglich der Gesang – Mischung aus Heldentenor und wütendem Papierschredder – ist recht ordentlich zu vernehmen.

Das Songmaterial kann dann durchaus was. "Power of Spirit", "Chornohora" oder "Podolyanka" (Soljanka??) mit seiner niedlichen Kinderlied-Melodie, die erst von einem Kind gesungen und dann von den Gitarren übernommen wird, sind recht atmosphärische und mit Widerhakenmelodien versehene Genre-Klopper. Weit davon entfernt, Klassiker zu sein, aber durchaus nicht verkehrt. Wäre die Produktion besser, dann würde das Album bestimmt besser reinlaufen. Nicht schlecht, aber stark ausbaufähig.

Fazit: Die Zielgruppe dürfte Gefallen an WIND OF FREEDOM finden, Metal-Normalverbraucher dürfte es dagegen zu speziell sein. Und Freunde von Exoten-Metal können auch ein Ohr riskieren.

Anspieltipps:
 "Power of Spirit" und "Chornohora".

Titel-Liste:
 
  1. Wheel of Eternity (Intro)
  2. Shadows of the Past
  3. Power of Spirit
  4. Chrnohora
  5. Podolyanka
  6. Night Forest
  7. Fogs and Twilights
  8. Wind of Freedom

Laufzeit:
 38:48 Min.

Band-Infos:
 
  • www.facebook.com/Paganland.UA 

  • Probehören und Kaufen:
    Paganland: WIND OF FREEDOM


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