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Review: Axel Rudi Pell
 
TALES OF THE CROWN

Album:
 TALES OF THE CROWN, 2008, Steamhammer

Stil:
 Melodic Metal, Heavy Metal

Wertung:
 6,5 von 7
6,5 von 7 Punkten
 J.G., 26.10.2008

Review:
 Wären doch nur die Bänker und Börsenzocker dieser Welt auf dem gleichen sicheren Kurs geblieben, wie der blonde Wattenscheider, wir wären alle meilenweit von einer Bankenkrise entfernt. Unbeirrbar wie der Sherman-Panzer von James Garner in dem Film "The Tank" zieht Axel auch beim neuen Album TALES OF THE CROWN sein eigenes Ding durch, wie zu Urzeiten. Hier werden melodiöse und hochgradig eingängige Hooklines immer wieder aufs Neue mit metallischer Härte und dem Retro-Touch aus vergangenen Rainbow-Zeiten kombiniert. Kautzige Kritiker und notorische Nörgler mögen sich über diese Entwicklungsresistenz mokieren, die Fans lieben in dafür umso mehr.

Diesmal geht Axel bereits beim Opener "Higher" in die Vollen und knallt den Fans einen über sieben Minuten dauernden Power-Schmachtfetzen vor den Latz, dass es sich gewaschen hat. Klar, dass hier nicht nur Frontmann Johnny Gioeli genügend Zeit bekommt, seine Qualitäten in den langsameren Passagen unter Beweis zu stellen, auch Axel nimmt sich ein gewohnt üppig bemessenes Stück vom Zeitkuchen für seine Gitarren-Soli.
Aber keine Angst, das neue Album hat schon noch mehr zu bieten, als eine Ansammlung balladesker Titel. "Ain't gonna win" läutet die Runde flotterer und deutlich härterer Songs ein. Die Tempowechsel und das interessante Drumming lassen hier kaum Langeweile aufkommen.
Bei "Angel Eyes" werden nochmals mindestens zwei Gänge hoch geschaltet, sodass sich Axel Rudi Pells Recken ganz schon ins Zeug legen müssen, Mike Terranas Schlagzeug zu folgen. Trotz des forcierten Tempos bleibt genügend Zeit für einen gefälligen Refrain und ein ausgedehntes Gitarren-Solo.
Für "Crossfire" schaltet man wieder ein paar Gänge runter, erhöht jedoch deutlich den Groove-Faktor, sodass sich auch beim Letzten die ersten Schweißflecken unter den Achseln abzeichnen sollten.

Damit ist eigentlich schon alles gesagt. TALES OF THE CROWN beinhaltet alle typischen Axel Rudi Pell Tugenden, die man im Laufe der Zeit schätzen gelernt hat.

"Touching my Soul" präsentiert sich als knapp an der Kitschgrenze agiere Power Ballade mit jaulenden Gitarren und einem schmachtenden Frontmann. "Emotional Echos" vereinnahmt Axel komplett für sich und bietet quasi ein fünfminütiges Gitarren-Solo. "Riding on an Arrow" marschiert als druckvoller Mid-Tempo-Stampfer im Gleichschritt neben "Ain't gonna win". Das längste Stück des Albums ist der Titelsong "Tales of the Crown" selbst, der mehr Abwechslung bietet, als so manches komplette Konkurenzalbum. Bei "Buried Alive" regiert der Bleifuß auf dem Gaspedal und Mike bekommt endlich wieder Gelegenheit sich so richtig hinter seiner Schießbude auszutoben. "Northern Lights" beendet das klasse Album stilgerecht als Power-Ballade und schließt damit den Kreis zum Opener "Higher", der ebenfalls gemächlich begonnen hatte. Obwohl es damit nur zehn Titel gewesen sind, knackt Axel damit spielend die Grenze von einer Stunde Spieldauer.

Fazit: Wer jetzt denkt, immer wieder die alte Leier sein nicht unterhaltsam, der hat sich getäuscht. Auch wenn man nichts wirklich Neues aus dem Lager um Axel Rudi Pell geboten bekommt, so gehört TALES OF THE CROWN eindeutig zu einer seiner besseren Alben. Das, was manchen Bands völlig abgeht, sind eingängige Melodien, an die man sich gerne erinnert und die werden hier zu Hauf geboten.

Tipp:
 Für Axel Rudi Pell Fans ein Pflichtkauf, der sicherlich nicht so schnell im Regal verstauben wird.

Titel-Liste:
 
  1. Higher
  2. Ain't gonna win
  3. Angel Eyes
  4. Crossfire
  5. Touching my Soul
  6. Emotional Echos
  7. Riding on an Arrow
  8. Tales of the Crown
  9. Buried Alive
  10. Northern Lights

Laufzeit:
 60:30 Min.


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