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Review: Axel Rudi Pell
 
CIRCLE OF THE OATH

Album:
 CIRCLE OF THE OATH, 2012, Steamhammer

Stil:
 Hard Rock, Melodic Metal

Wertung:
 6 von 7
6 von 7 Punkten
 V.R., 28.02.2012

Review:
 Mit der letzten regulären Studioscheibe THE CREST gelang Saitenhexer Axel Rudi Pell und seinen musikalischen Mitstreitern eines der besten Alben in der Karriere der Band. Die Platte war aber nicht nur von hoher Qualität, sie war auch ziemlich erfolgreich und sicherte der Gruppe die erste Top 30-Platzierung der Bandgeschichte. Seitdem befinden sich Axel Rudi Pell auf Erfolgskurs und der im letzten Jahr erschienene Balladensampler THE BALLADS IV eroberte prompt ebenfalls die Top 30. Anno 2012 sind die Erwartungen an die nächste Scheibe, welche den opulenten Namen CIRCLE OF THE OATH trägt, natürlich groß. Wird sie THE CREST sogar noch übertreffen können oder reiht sie sich eher im Mittelfeld ein? Wo dieses Werk innerhalb der üppigen Diskographie, die bereits vierzehn Studioalben umfasst, nun qualitativ genau anzusiedeln ist, werden die folgenden Zeilen klären.

Los geht es, wie bei den meisten anderen Axel Rudi Pell-Alben auch, mit einem mystischen Intro, welches den Namen "The Guillotine Suite" trägt. Als Einstimmung auf die folgenden Songs ist die Nummer auf jeden Fall sehr gut geeignet.
Gleich im Anschluss lässt es die Band ordentlich krachen. "Ghosts in the Black" ist der härteste und schnellste Song des Albums und ist eindeutig im Metal-Bereich angesiedelt. Glücklicherweise hat die Band auch wieder einige sehr interessante Melodien im Gepäck und so kann sich insbesondere der Refrain sehr schnell im Ohr festsetzen.
"Run with the Wind" repräsentiert dann die Hard Rock-Seite der Band und kann mit seinen fetzigen Riffs und den eingängigen Melodien gleich beim ersten Hören überzeugen.
Danach schaltet die Band wieder einen Gang hoch und bietet mit "Before I die" einen routinierten Melodic Metal-Kracher mit Mitsinggarantie.
War das Album bis hierhin zwar durchgängig von hoher Qualität, aber vielleicht ein bisschen zu gewöhnlich, so folgt mit dem Titelsong "Circle of the Oath" schließlich das Sahnestück. Im akustikgitarrenlastigen Intro zeigt die Band mal eine ganz ungewohnte Seite von sich. Fast schon bluesig mutet die Nummer an, ehe sich die Stimmung nach zweieinhalb Minuten plötzlich radikal in Richtung epischer Hard Rock mit Rainbow-Flair entwickelt.
Bei "Fortunes of War" wird das Tempo dann wieder ordentlich angezogen. Als Höhepunkt des Songs stellen sich schon beim ersten Hören die sehr eingängigen Strophen heraus, wo Axel Rudi Pell ein bisschen Wucht und Härte rausnehmen und dafür den Melodien umso mehr Platz zugestehen. Ansonsten kann der Song das durchgängig hohe Niveau der anderen Lieder leider nicht ganz halten, da der Refrain doch etwas zu simpel ausfällt.
Mit der Halbballade "Bridges to Nowhere" beginnt der ruhige Teil des Albums. Der Song fällt sehr hymnisch aus und hält mit dem epischen Refrain und dem mystischen Gitarrensolo zwei unschlagbare Qualitätsargumente bereit.
Noch ruhiger wird es bei "Lived our Lives before". Dabei handelt es sich um die einzige reinrassige Ballade, welche ganz klar zu den stärkeren ruhigen Songs der bisherigen Karriere gehört. Besonders der gänsehautverdächtige Refrain wird für das eine oder andere Aha-Erlebnis sorgen.
Auf zwei ruhige Titel folgt dann mit "Hold on to your Dreams" noch einmal eine fetzige Hard Rock-Nummer mit Ohrwurmrefrain.
Zum gelungenen Abschluss halten Axel Rudi Pell dann noch die Fortsetzung eines Bandklassikers bereit. Die Halbballade "World of Confusion (The Masquerade Ball Part 2)" kann von der ersten Sekunde an voll und ganz überzeugen und mutet trotz seiner beachtlichen Länge von fast zehn Minuten zu keiner Zeit langweilig an. Größtenteils wird der Song von epischen Momenten bestimmt, doch gegen Ende wird es kurzzeitig noch mal deutlich metallischer, bevor der Titel dann schließlich ganz besinnlich mit ruhigen Gitarrenmelodien seinen Ausklang findet.

Fazit: Ein ungeschriebenes Gesetz wird mit CIRCLE OF THE OATH mal wieder bestätigt. Axel Rudi Pell sind einfach gar nicht in der Lage, ein mittelmäßiges oder gar schlechtes Album zu veröffentlichen. Von vorne bis hinten ist die Scheibe mit zehn mindestens gutklassigen Nummern vollgepackt. Ausfälle gibt es keine, mittelmäßige Songs nur einen, Höhepunkte dafür eine ganze Menge. Natürlich weichen Axel Rudi Pell auch dieses Mal kein Stück von ihrem Kurs ab. Wie sonst auch bietet die Band eingängige Musik in der Schnittmenge zwischen Hard Rock und Melodic Metal plus die eine oder andere Ballade. Das ist zwar alles nichts Neues, aber wenn Altgewohntes so genial präsentiert wird wie hier, dann wird sich wohl Niemand daran stören. Der Wattenscheider Saitenhexer weiß eben, was die Fans wollen und genau das bekommen selbige auch auf CIRCLE OF THE OATH geboten. Zumindest der Titelsong fällt mit seinem bluesigen Intro dann aber doch verhältnismäßig originell aus und wird sich vermutlich auch schnell zu einem Bandklassiker entwickeln.
Darüber hinaus geben natürlich alle beteiligten Musiker wie gewohnt 100% und Johnny Gioelis Stimme klingt so kraftvoll und lebendig wie eh und je. Doch nicht nur die Musik ist klasse, auch das in dunklen Blautönen gehaltene Cover, fällt sehr stimmungsvoll aus und weckt damit angenehme Erinnerungen an das MAGIC-Album. Insgesamt reiht sich CIRCLE OF THE OATH damit auf Platz drei der Axel Rudi Pell-Skala ein. THE MASQUERADE BALL und THE CREST fallen noch etwas stärker aus, sämtliche andere Scheiben der dreiundzwanzigjährigen Bandgeschichte werden aber qualitativ übertroffen. Somit sollten hier nicht nur die Fans zugreifen CIRCLE OF THE OATH ist ein Sahnestück für jeden Liebhaber eingängiger, leicht mystischer Rockmusik.

Anspieltipps:
 "Ghosts in the Black", "Before I die", "Circle of the Oath", "Bridges to Nowhere", "Lived our Lives before", "World of Confusion (The Masquerade Ball Part 2)."

Tipp:
 CIRCLE OF THE OATH gehört ganz klar zu den besseren Scheiben der Bandkarriere, Fans sollten also zugreifen.

Titel-Liste:
 
  1. The Guillotine Suite
  2. Ghosts in the Black
  3. Run with the wind
  4. Before I die
  5. Circle of the Oath
  6. Fortunes of War
  7. Bridges to Nowhere
  8. Lived our Lives before
  9. Hold on to your Dreams
  10. World of Confusion (The Masquerade Ball Part 2)

Laufzeit:
 59:12 Min.

Probehören und Kaufen:
Axel Rudi Pell: CIRCLE OF THE OATH

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