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Review: Axel Rudi Pell
 
Axel Rudi Pell - INTO THE STORM

Album:
 INTO THE STORM, 2014, Steamhammer

Stil:
 Hard Rock

Wertung:
 6 von 7
6 von 7 Punkten
 V.R., 06.01.2014

Review:
 Bei Axel Rudi Pell weiß man seit Jahren, was man hat. Nach der frühen Phase, die sich noch sehr an seiner Zeit bei Steeler orientierte, unternahm der Wattenscheider Saitenhexer mit seiner Band Mitte der 90er zwar den einen oder anderen Ausflug ins Power Metal-Genre, doch spätestens seit dem Meisterwerk THE MASQUERADE BALL steht die Band für erdigen Hard Rock der ganz alten Rainbow-Schule wie kaum eine andere. Sämtliche Alben danach gingen in eine ähnliche Richtung und waren stets von mindestens guter Qualität. Mit THE CREST war der Band 2010 sogar ein weiteres Meisterwerk geglückt, während die letzte Scheibe CIRCLE OF THE OATH dann „nur noch“ sehr gut war. Das neue Jahr wartet nun nicht nur mit einem neuen Axel Rudi Pell-Album, sondern auch –Überraschung- mit einem Besetzungswechsel auf. Nachdem das Bandgefüge in den letzten 15 Jahren sehr konstant war, hatte Mike Terrana das Quintett 2013 verlassen. Für ihn ist Bobby Rondinelli (Ex-Rainbow/Black Sabbath/Blue Öyster Cult) zur Band gestoßen. Qualitativ hat dieser Wechsel jedoch keinen negativen Einfluss auf Axel Rudi Pell, denn INTO THE STORM, das 15. Album in 25 Jahren Bandgeschichte, weiß auf ganzer Linie zu überzeugen.

Die Scheibe beginnt, wie bei Axel Rudi Pell seit Jahren üblich, mit einem Intro, dieses Mal "The inquisitorial Procedure" betitelt. Auf diese Weise eingestimmt, zündet der flotte und metallische, aber Doublebass-freie Opener "Tower of Lies" gleich doppelt so gut.
Fortgesetzt wird das Album mit einem melodischen, qualitativ über jeden Zweifel erhabenen Rocker namens "Long Way to go", ehe es mit "Burning Chains" noch einmal etwas härter zugeht.
Die Ballade "When Truth hurts" weiß mit gezielt eingesetzten Geigenklängen sehr zu überzeugen, hätte aber eine etwas abwechslungsreichere Melodieführung verdient.
"Changing Times" bietet im Anschluss gutklassige, aber eher gewöhnliche Hard Rock-Klänge, ehe "Touching Heaven" mit seinen hochmelodiösen Hammond-Orgel-Einsätzen für Aufmerksamkeit sorgt.
Nach dem Hard Rock-Kracher "High above" und "Hey hey my my", einer weiteren Ballade, die im Original von Neil Diamond stammt, endet das Album mit dem Titelsong "Into the Storm" auf die bestmögliche Art und Weise. Tatsächlich hat Axel das Highlight der Scheibe ganz ans Ende gepackt. Vom Grundsatz her ein epischer Rocksong, weiß der Titel besonders durch die immer wieder auftauchenden orientalischen Melodien und Instrumente zu überzeugen. Angenehme Erinnerungen an den Klassiker "Casbah" werden so wach und lassen den Hörer mit einem rundum zufriedenen Gefühl zurück.
Besitzer der limitierten Digipak-Ausgabe haben dagegen mehr vom Album, denn sie dürfen sich mit dem Instrumentalepos "White Cats (Opus #6 Scivolare)" und dem Blackmore’s Night-Coversong "Way to Mandalay" an gleich zwei Bonus-Tracks erfreuen.

Fazit: INTO THE STORM ist ein klassisches Axel Rudi Pell-Album, nicht (viel) mehr und keinesfalls weniger. Verwundern tut dies indes nicht, gibt der Erfolg Axel doch seit Jahren recht, und so hat wohl kaum Jemand Ausflüge ins Pop-Genre oder eine Rückkehr zur schwermetallischen BLACK MOON PYRAMID/MAGIC-Phase erwartet. Stattdessen bietet INTO THE STORM wieder einmal klassischen Rainbow-Sound in etwas modernerem Gewand. Es gibt den etwas härteren Opener, jede Menge Midtempo-Hard Rock-Kracher, zwei Balladen und eine epische Nummer – nach diesem Rezept sind schon viele Alben der Band entstanden, die allesamt mindestens gutklassig, meistens aber sogar richtig klasse waren. Dass INTO THE STORM innerhalb der Diskographie letztlich doch etwas heraussticht, liegt an den beiden Songs, die vom üblichen Schema abweichen und mit Hammond-Orgel-Klängen und orientalischen Einflüssen überraschen. Aus diesem Grund ist INTO THE STORM auch besser als der direkte Vorgänger CIRCLE OF THE OATH, der zwar durchweg hochwertige Songs zu bieten hatte, hier und da aber doch etwas zu sehr nach Schema F klang. INTO THE STORM hingegen gehört zu den fünf besten Scheiben der Band, ist aber dennoch geringfügig schlechter als THE MASQUERADE BALL und THE CREST. Alben dieser Gütequalität schreibt eben auch ein Axel Rudi Pell nicht jeden Tag. Festzuhalten bleibt am Ende, dass die neue Scheibe die Fan der Band vollauf zufrieden stellen wird – letztlich ist sie sogar eine Bereicherung für jede gut sortierte Hard Rock-Sammlung!

Anspieltipps:
 "Tower of Lies", "Long Way to go", "When Truth hurts", "Touching Heaven", "High above", "Into the Storm".

Titel-Liste:
 
  1. The inquisitorial Procedure
  2. Tower of Lies
  3. Long Way to go
  4. Burning Chains
  5. When Truth hurts
  6. Changing Times
  7. Touching Heaven
  8. High above
  9. Hey hey my my
  10. Into the Storm
    - - - Bonus Tracks - - -
  11. White Cats (Opus #6 Scivolare)
  12. Way to Mandalay

Laufzeit:
 57:35 Min.

Probehören und Kaufen:
Axel Rudi Pell: INTO THE STORM (Ltd. Digi)


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