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Review: Persefone
 
Persefone - SPIRITUAL MIGRATION

Album:
 SPIRITUAL MIGRATION, 2013, ViciSolum

Stil:
 Progressive Metal

Wertung:
 7 von 7
7 von 7 Punkten
 W.W., 12.04.2013

Review:
 Metal aus Andorra – das ist jetzt sicher nicht das alltäglichste, in unserer globalisierten und vernetzten Welt allerdings auch nicht mehr so ganz abwegig. Die Krone in Sachen exotischer Herkunft tragen bei mir sowieso nach wie vor die Thrasher Accrassicauda aus Bagdad, die allerdings mittlerweile irgendwo in den Staaten residieren, zum Zeitpunkt der Veröffentlichung ihrer Debüt-EP ONLY THE DEAD SEE THE END OF THE WAR noch im von US-Truppen besetzten Krisenstaat an Euphrat und Tigris wohnten. An dieser Stelle sei interessierten Lesern Sam Dunns grandiose Musik-Doku "Heavy Metal Baghdad" wärmstens empfohlen.

Aber zurück nach Andorra und zu Persefone. SPIRITUAL MIGRATION ist das vierte Langeisen des Fünfers um Schreihals Marc Martins. Produziert wurde der 70-Minüter von Jacob Hansen in Dänemark. Und geboten wird eine Menge: Progressive Songstrukturen, etwa in "The Great Reality", das gleichzeitig mit brutalem Gekeife und enorm eingängigen Melodien aufwartet. Genau hier liegt die große Stärke der Südländer. Das Album ist überaus eingängig und gerade, wenn man mit einem dicken Grinsen im Gesicht da sitzt und in die Seligkeit entfleuchen möchte, bekommt man derb einen Tritt in den Hintern.
Stellenweise fühlt man sich an die Großtaten der Amis Cynic ("Mind as Universe") erinnert, dann wieder kommt einem Chroma Key von ex-Dream Theater-Tastenzauberer Kevin Moore in den Sinn ("Zazen Meditation").
Die Einflüsse sind also deutlich – geht das einher mit mangelnder Eigenständigkeit? Keineswegs. Songs wie der Achteinhalbminüter "The Majestic of Gaia" (einer von drei Longtracks, die anderen beiden sind der Titeltrack und "Returning to the Source") machen großen Spaß, weil sie abwechslungsreich sind, der Aufbau stimmig ist, die handwerklichen Fähigkeiten überaus ausgeprägt sind und neben allen technischen Kabinettstückchen die Eingängigkeit und Nachvollziehbarkeit der Musik immer gewährleistet ist.
Ich muss zugeben, die Band ist mit ihren bisherigen Veröffentlichungen immer an mir vorbeigegangen. Das gilt es nachzuholen, denn die beiden Gitarristen Jordi Gorgues und Carlos Lozano und ihre Sidekicks Miguel Espinosa (Keyboards; hieß so nicht Carla aus Scrubs? Espinosa?), Toni Mestre (Bass) und Marc Mas (Drums) zimmern sicher nicht zum ersten Mal ein derartig großartiges Progressive-Brett zusammen. Die drei Vorgängeralben heißen Shin-Ken (2010), Core (2006) und Truth Inside The Shades (2003).
Allerdings braucht man Zeit, um SPIRITUAL MIGRATION richtig genießen zu können. Am besten in Ruhe zu Hause unterm Kopfhörer. Denn zum Nebenbeihören – und ich hab’s probiert – ist die Musik schlicht zu komplex und vielschichtig. Wenn man sich diese Zeit aber nimmt, wird einen SPIRITUAL MIGRATION nicht mehr so schnell loslassen. P.S.: Ich verzeihe sogar Intro und Outro. So!

Fazit: Eindrucksvoll, was aus Andorra so alles kommt. SPIRITUAL MIGRATION ist ein großes Stück Musik, Progressive-Afficionados müssen zugreifen!

Anspieltipps:
 Der Doppelpack "Consciousness (Pt.1): Sitting in Silence" und "Consciousness (Pt.2): A Path to Enlightenment" sind ganz großes Kopfkino. Ansonsten fällt es aufgrund der Komplexität des Materials schwer, einzelne Songs herauszuheben.

Tipp:
 Progressive-Metal-Jünger, die vor allem bei Dream Theater regelmäßig multiple Ohrgasmen haben, können hier blind zugreifen.

Titel-Liste:
 
  1. Flying Sea Dragon
  2. Mind as Universe
  3. The Great Reality
  4. Zazen Meditation
  5. The Majestic of Gaia
  6. Consciousness (pt.1): Sitting in Silence
  7. Consciousness (pt.2): A Path to Enlightenment
  8. Inner Fullness
  9. Metta Meditation
  10. Spiritual Migration
  11. Returning To The Source
  12. Outro

Laufzeit:
 70:37 Min.

Band-Infos:
 
  • www.persefone.com 
  • www.facebook/persefoneband 

  • Probehören und Kaufen:
    Persefone: SPIRITUAL MIGRATION


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