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Review: Reaper's Revenge
 
Reaper's Revenge - WALL OF FEAR AND DARKNESS

Album:
 WALL OF FEAR AND DARKNESS, 2014, Eigenvertrieb

Stil:
 Power Metal

Wertung:
 6 von 7
6 von 7 Punkten
 M.T., 28.02.2015

Review:
 Es kommt eher selten vor, dass man in Amerika Ė immerhin dem Mutterland des Rock'n'Roll und seiner diversen Subgenres Ė bewundernd oder gar etwas neidisch, auf die europäische bzw. deutsche Musikszene schaut.

Tauscht man sich jedoch mit einem amerikanischen Musiker über den aktuellen Zustand der Szene im Bereich des Power Metal aus, so bekommt man von den Amerikanern nicht selten zu hören, dass in ĄGods own Countryď doch nicht alles Gold ist was glänzt und, dass es dort für Bands, die Power Metal spielen sowohl kaum Auftrittsmöglichkeiten als auch so gut wie keine Chance auf einen Plattenvertrag gibt. Na vielen Dank auch liebes Mainstream Publikum, welches lieber irgendeinem quengelnden Möchtegern-Rapper aus Detroit oder einem verwöhnten Milchbubi aus Kanada die Kohle in den Rachen schmeißt. Und das wohlgemerkt in einem Land, welches Gruppen wie Savatage, Iced Earth, Vicious Rumours und Armored Saint hervorgebracht hat!

So schauen viele amerikanischen Metaller voll Wehmut gen Deutschland und auf Bands wie Blind Guardian, Gamma Ray oder Paragon und auf die hiesige Power Metal Szene, die auf eine treue und loyale Fan Basis zählen kann.
Auf eine solche Anhängerschaft werden wohl auch in nicht allzu ferner Zukunft die Jungs von Reaperís Revenge bauen können. Denn was die erst 2013, in der Oberpfalz, gegründete und aus Christian Bösl (Gesang), Philipp Wein (Gitarre), Christopher Knauer (Gitarre), Dominique Hoffmann (Bass) und Klaus Hegen (Schlagzeug) besehende Band auf ihrem in Eigenregie produzierten Debüt WALL OF FEAR AND DARKNESS so bietet, das kann sich durchaus hören lassen.

Zwar lässt sich bei vielen der auf der Scheibe enthaltenen 9 Stücke der Einfluss von Iced Earth nicht übersehen, und auch Iron Maiden haben deutliche Spuren im Sound von Reaperís Revenge hinterlassen, aber diese beiden Gruppen sind mit Sicherheit nicht die schlechtesten aller Vorbilder. Spieltechnisch gibt es hier absolut gar nichts zu mäkeln und auch der Gesang von Christian Bösl weiß zu überzeugen. Vor allem auch, weil er dann doch etwas rauer daherkommt als bei vielen seiner Genrekollegen und nicht klingt als hätte er sich irgendwelche Körperteile im Reißverschluss eingeklemmt. Mit Stücken wie "WOFAD" oder "Anthony" zeigen Reaperís Revenge, dass mit ihnen in Zukunft zu rechnen sein wird.

Leider können die Amberger das hohe Niveau nicht über die gesamte Länge der Scheibe halten, und so gehen ihnen gegen Ende ein wenig die Ideen und besonders auch die Riffs aus. Nichtsdestotrotz haben die Jungs hier ein wirklich beachtliches Debüt vorgelegt.

Fazit: Deutschland spielt in Sachen Power Metal ganz klar in der ersten Liga. Dafür haben nicht zuletzt Blind Guardian gesorgt. Aber auch der Underground muss sich nicht verstecken. Ein Beispiel dafür sind Reaperís Revenge.

Anspieltipps:
 "WOFAD", "Anthony", "Hellbound".

Tipp:
 Wem Blind Guardian mittlerweile zu orchestral geworden sind und wer nicht so lange warten kann bis Iron Maiden ein neues Album veröffentlichen, der ist mit WALL OF FEAR AND DARKNESS erst einmal bestens versorgt.

Titel-Liste:
 
  1. WOFAD
  2. Dawn of a new Day
  3. Anthony
  4. Bygone Times
  5. Indoctrination
  6. Fall of Paradise
  7. In Chains
  8. Ministry of Love
  9. Hellbound

Laufzeit:
 43:22 Min.

Band-Infos:
 
  • www.reapers-revenge.de 
  • de-de.facebook.com/reapersrevenge 

  • Probehören und Kaufen:
    Reaperís Revenge: WALL OF FEAR AND DARKNESS


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