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Review: Road To Ruin
 
ROAD TO RUIN

Album:
 ROAD TO RUIN, 2007, Metal Heaven

Stil:
 Hard Rock

Wertung:
 5 von 7
5 von 7 Punkten
 M.H./J.G., 30.09.2007

Review:
 Das Projekt Lion`s Share dürfte dem ein oder anderen Rockfan was sagen, denke ich. Immerhin veröffentlichte die Band bereits 1995 ihr Debüt-Album und erreichte mit ihrem vierten Album ENTRANCE 2001 große Erfolge. Dann war plötzlich Ruhe, bis nach sechsjähriger Veröffentlichungspause dieses Jahr ein neues Album auf den Markt kam.
Tja und aus dieser Band ist schließlich Road To Ruin entstanden. Genauer gesagt, haben Gitarrist Lars Chriss und Tastenmann Sampo Axelsson schon seit der Wiederbelebung von Lion's Share im Jahre 2005 immer wieder die Idee gehabt, Songs einzuspielen, die nicht wirklich zum Stil der "Hauptband" passen wollten. Die Liebe zu dem Hard Rock der späten 70er und frühen 80er beider Musiker war auf einigen Songs nicht zu überhören. Also tat man sich mit dem Drummer Thomas Broman zusammen und holte dann auch noch Ausnahmesänger Matt Alfonzetti mit an Bord, um mit ROAD TO RUIN eine CD zu veröffentlichen, die wahrlich nach den Lieblingsbands der vier Musiker klingt - und das sind immerhin große Namen wie Whitesnake, Rainbow, Thin Lizzy, Deep Purple und Black Sabbath.

Vor allem Lars Chriss Arbeit an den Gitarrensaiten klingt verdammt nach der letztgenannten Band. Das hört man schon sofort beim sehr eingängigen Opener "The only one", der locker vom Rainbow-Klassiker DOWN TO EARTH stammen könnte.

Aber es geht bei weitem nicht immer so direkt auf der CD zu. Im Gegenteil, die meisten Songs sind beim ersten Hören etwas sperrig, aber nach und nach entwickelt sich doch ein angenehmens Gefühl, wenn man die CD zum zweiten oder auch dritten Mal hört. Das trifft auf das hymnische "Pale Ride" genauso zu, wie auf das komplexe "Face of an Angel".

Hervor heben möchte auch noch die Ballade "For your Soul", bei der Sänger Matt Alfonzetti meiner Meinung nach einer seiner besten Leistungen seit langem abliefert.

Ebenfalls hebt sich "Walk the Line" etwas vom Rest der Songs ab, weil es hier mal dreieinhalb Minuten voll auf die zwölf geht und der Song erstaunlich schnell eingespielt wurde.

Fazit: Wie es bei den vier Musikern eigentlich nicht anders zu erwarten war, findet man auf der CD neun starke und vor allem sehr gut produzierte Hard Rock - Nummern, die allesamt zu gefallen wissen.
Allerdings frage ich mich, warum es nur neun Songs sind.
Heutzutage erscheint mir das doch etwas zu wenig für eine Neuerscheinung im Hard Rock Bereich. Deswegen gibt es für die Spieldauer von knapp über 40 Minuten auch ein paar Abzüge in der B-Note.

Tipp:
 Fans der oben genannten Bands können auf jeden Fall zugreifen. Aber auch Anhänger von Cornerstone sollten hier nicht lange zögern.

Titel-Liste:
 
  1. The only one
  2. Pale Ride
  3. Face of an Angel
  4. Pleasure and Pain
  5. For your Soul
  6. Walk the Line
  7. Thorn in my Side
  8. Crawling
  9. Until I see the Sun

Laufzeit:
 40:37 Min.

Band-Infos:
 
  • www.roadtoruin.org 


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