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Review: Running Wild
 
Running Wild - RESILIENT

Album:
 RESILIENT, 2013, Steamhammer

Stil:
 Heavy Metal

Wertung:
 6 von 7
6 von 7 Punkten
 V.R., 29.09.2013

Review:
 Über das letztjährige Running Wild-Comeback konnten sich viele Fans trotz vieler toller Songs auf SHADOWMAKER nicht so richtig freuen. Zu ungewohnt, zu unmetallisch, zu rockig klangen weite Teile der Scheibe in den Ohren der Alteingesessenen. Damit nicht genug startete Bandkopf Rock'N'Rolf im Anschluss mit seinem Nebenprojekt Giant X einen Ausflug in reinrassige Rockgefilde. Wer nun aber vermutet, dass Running Wild der Metalszene ab sofort nicht mehr zugerechnet werden können, der hat die Rechnung ohne den Wirt alias Mr. Kasparek gemacht. Dieser sieht SHADOWMAKER inzwischen nämlich in erster Linie als Experiment, als Chance, einen Wiedereinstieg zu finden. Anschließend hatte er in Sachen Running Wild bewusst eine kleine Pause eingelegt, um nun, mit der neuen Scheibe RESILIENT gestärkt und mit jeder Menge Metal in Gepäck zurückzukehren. Was nach den üblichen leeren Versprechungen klingt, hat im Falle von RESILIENT tatsächlich Hand und Fuß, denn der Metalanteil ist in Direktvergleich zum Vorgänger drastisch angestiegen. Kann die Scheibe aber auch qualitativ ein Ausrufezeichen setzen?

Glücklicherweise ist der Opener "Soldiers of Fortune" ein richtiger Volltreffer geworden. So wuchtig und metallisch klang keiner der Songs auf SHADOWMAKER. Auch qualitativ kann man Rock `N` Rolf hier keinen Vorwurf machen, denn der Refrain ist ein Ohrwurm vor dem Herren.
Der Titelsong "Resilient" ist ebenso gelungen, weckt mit seiner Hard Rock-lastigen Ausrichtung aber stärkere Assoziationen an das letzte Album.
Sowohl beim flotten "Adventure Highway" als auch bei der wuchtigen Doublebass-Hymne "The Drift" packen Running Wild wieder gekonnt die Metal-Keule aus, ehe "Desert Rose" wieder in die SHADOWMAKER-Ecke schielt und fast schon poppigen Hard Rock in höchster Vollendung bietet.
"Fireheart" klingt auch für Running Wild-Verhältnisse ziemlich hart und sollte auch den einen oder anderen Altfan zum spontanen Headbanging verleiten.
Etwas gemäßigter geht’s bei "Run Riot" zur Sache, und das stampfende "Down to the Wire" kann sogar für die dringend benötigte kleine Verschnaufpause genutzt werden, denn mit "Crystal Gold" folgt das nächste Highlight bereits auf dem Fuße. Selbiger Titel bietet wieder einmal hymnischen Heavy Metal in Reinkultur. Besser klangen die Songs auf Klassiker-Alben wie BLAZON STONE auch nicht.
Obwohl RESILIENT bis hierher wirklich keinen Anlass zur Klage geboten hat, kommt das wahre Highlight des Albums erst noch. "Bloody Island" ist mit seinen fast zehn Minuten eine waschechte Piratenhymne geworden, die zu den Sternstunden der Band gerechnet werden darf und sich – mit der nötigen Reifezeit – sicher bald als Bandklassiker entwickeln wird. Eine gelungene Scheibe endet somit auf allerhöchstem Niveau und macht damit definitiv Lust auf mehr!

Fazit: Wer hätte das gedacht, dass auf das ganz und gar nicht schlechte, aber vielleicht etwas zu rockige SHADOWMAKER eine solch geniale Scheibe folgen würde? Running Wild ist das Kunststück gelungen, zu den Wurzeln der Band zurückzukehren (damit ist eher die Piratenphase und weniger die ganz frühe GATES TO PUGATORY-Episode gemeint), ohne die rockigen Einflüsse des Vorgängers völlig beiseite zu schieben. Stattdessen atmet RESILIENT mit jeder Pore den Metal-Geist der 80er Jahre und bietet darüber hinaus mit dem einen oder anderen Ausflug in Hard Rock-Gefilde die nötige Abwechslung, die ein überdurchschnittliches Album dringend in petto haben sollte. Wenn SHADOWMAKER so etwas wie der Wiedereinstieg ins Musikbusiness war, dann ist RESILIENT die Rückkehr zu den Glanztaten vergangener Jahrzehnte. Wobei das Niveau der größten Bandklassiker wie DEATH OR GLORY, BLAZON STONE oder BLACK HAND INN dann leider doch nicht erreicht wird. Stattdessen pendelt sich das Album irgendwo auf dem Level eines PILE OF SKULLS oder THE RIVALRY ein. Weit über dem Durchschnitt also, aber ohne wirkliches Klassikerpotential. Letzteres weisen nämlich nur die beiden abschließenden Songs auf, während die anderen Titel durchweg hochwertigen, aber eben keinen herausragenden Heavy Metal bieten. Dass RESILIENT eine sehr hohe Wertung bekommt, ist letztlich auch der Tatsache zu verdanken, dass es ohne einen einzigen Ausfall auskommt und wirklich nur gute bis sehr gute Songs zu bieten hat. Das Running Wild-Schiff ist nun endlich wieder auf dem richtigen Kurs angekommen und jeder, der mit der Band in den letzten Jahren nicht zufrieden war, egal ob aus qualitativen (THE BROTHERHOOD und ROGUES EN VOGUE) oder aus stilistischen (SHADOWMAKER) Gründen, der sollte mit RESILIENT wieder einsteigen und seine Sammlung um ein durchweg gelungenes Album erweitern.

Anspieltipps:
 "Soldiers of Fortune", "Resilient", "The Drift", "Desert Rose", "Fireheart", "Crystal Gold", "Bloody Island".

Tipp:
 Running Wild sind zurück wie man sie kennt! Alle Fans dürfen aufatmen und in die Läden stürmen, um sich ein Exemplar von RESILIENT zu sichern.

Titel-Liste:
 
  1. Soldiers of Fortune
  2. Resilient
  3. Adventure Highway
  4. The Drift
  5. Desert Rose
  6. Run Riot
  7. Fireheart
  8. Down to the Wire
  9. Crystal Gold
  10. Bloody Island

Laufzeit:
 51:08 Min.

Probehören und Kaufen:
Running Wild: RESILIENT (Ltd.Ed.)


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