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Review: Sabaton
 
Sabaton - HEROES

Album:
 HEROES, 2014, Nuclear Blast

Stil:
 True Metal

Wertung:
 6 von 7
6 von 7 Punkten
 J.G., 20.09.2014

Review:
 Da begaben sich einst Status Quo mit ihrem Album THE SEARCH OF THE FOURTH CHORD auf eine eigenironische Reise und fanden ihn nicht - den vierten Akkord. Es genügen eben drei. Auch ich befinde mich schon seit Jahren auf einer Suche. Die Suche nach einem würdigen Nachfolger für PRIMO VICTORIA und ATTERO DOMINATUS, den, meiner Meinung nach, besten Alben der Bandgeschichte von Sabaton. Und die Schweden machten es mir wirklich nicht leicht. Nicht dass es an entsprechenden Outputs mangeln würde oder der Truppe um Mastermind und Bassist Pär Sundström und Sänger Joakim Brodén an entsprechenden Themen mangeln würde. Der Inhalt ihrer meisten Songs handelt von Kriegen dieser Welt, von der Antike bis zur Gegenwart. Der Stoff dafür wird so schnell nicht versiegen, denn die Menschen sind inzwischen wahre Meister im Töten ihrer eigenen Rasse und allem was ihnen im Wege steht.
Apropos im Wege stehen. Sabaton standen schon immer im Schatten ihrer Landsleute Hammerfall, die ein ähnliches Genre bedienen, wenn auch mit gänzlich anderen Themen. (Vergleicht man jedoch die beiden neuen Alben von Hammerfall und Sabaton, erkennt man schnell, wer die Nase vorne hat.) Exzessives Touren rund um den Globus erhöhten Sabatons Popularität, brachte jedoch auch einige Nachteile mit sich. Gänzlich auf sich gestellt, blieb wenig Zeit, sich wirklich an neues Material zu setzen, dass eine ähnliche Qualität, wie die beiden Vorgänger bieten.

Schließlich kam der große Bruch und das Sextett zerfiel. Übrig blieben Pär und Joakim, die einen Neustart mit neuer Mannschaft wagten. Das Ergebnis HEROES ist der Erfolg ihrer Bemühungen und bietet endlich wieder die Frische der Anfangstage.

Kein Durchhänger zu finden und schon der Opener "Night Witches" geht mit flottem Tempo in die Vollen. Packende Rhythmen und hymnischer Refrain sorgen für einen Einstand nach Maß.
"No Bullets fly" bietet Back-to-the-roots-Feeling mit typischem Sabaton-Sound.
"Smoking Snakes" wildert eindeutig im Acker von PRIMO VICTORIA, ohne als Kopie zu erscheinen.
"Inmate 4859", die erste kraftvolle Ballade überzeugt mich bis auf die etwas unpassenden Glöckchen im Intro.
Noch überraschender das Intro "To Hell and Back", das auf Ennio Morricones Spuren wandelt und erstmalig Western-Style ins Spiel bringt. Nach einigen Durchläufen fügte es sich jedoch problemlos in das übrige Songgefüge ein.
Noch ein bisschen ruhiger "The Ballad of Bull". Sicherlich ein Song, der polarisiert. Balladenfreunde bekommen einen klasse AOR-kompatiblen Song mit Sabaton-Feeling. Die Hard Fans werden aufstöhnen und Skip drücken. Ich liege je nach Laune dazwischen.
Endlich wieder mehr Tempo mit "Resist and Bite", das von seinem stampfenden Rhythmus, den Gitarrenteppichen und einem überragenden Sänger glänzt.
Zurück auf die Spuren des Openers begibt sich "Soldier of 3 Armies". Ein Up-Tempo-Stampfer, der einfach abgeht und die Fäuste in die Luft recken lässt.
"Far from the Fame" fällt nicht nur tempomäßig etwas ab.
Auch der Schlusstrack "Hearts of Iron" bleibt im Mid-Tempo-Bereich, schafft sich allerdings mit fettem Hymnen-Feeling positiv über die Ziellinie zu retten.
Bonus gefällig? Sowohl "7734" als auch "Man of War" sind nicht überflüssiger Ausschuss, der es nicht auf das reguläre Album geschafft hat, sondern vollwertige Songs, die für einen bombastischen Nachschlag sorgen. Hail Sabataton! Hail die Kings of Swedish True Metal!

Fazit: Fast 10 Jahre habe ich warten müssen, bis die Erstlinge einen würdigen Nachfolger bekommen haben. Im Gesamtpaket gibt es kaum etwas zu bemängeln, wenn auch die vielen kleinen Überraschungsmomente der ersten Alben rar geworden sind. Diese werden inzwischen mit mehr "symphonic" und "bombast" kompensiert. Die zwei Bonus-Tracks sind (leider) bitter nötig, schafft man damit zumindest die 45 Minuten Marke zu schrammen.
In jedem Fall kann man auch der neu gestalteten Truppe bescheinigen, dass sie sich sehr schnell zusammen gefunden haben und Sabaton auch zukünftig fortführen werden. Vielleicht wäre dies auch ein passender Moment, über die Musik hinaus das Management der Band zu überdenken und zu optimieren, bevor die beiden Masterminds ausgebrannt sind.

Anspieltipps:
 "Night Witches", "To Hell and Back", "Inmate 4859" und "Hearts of Iron" zeigen die Bandbreite am besten.

Tipp:
 Bisher musste ich Neulingen immer rasten auf die Alben der Anfangszeit zurück zu greifen. Damit ist nun Schluss. HEROES eignet sich perfekt für einen Einstieg.

Titel-Liste:
 
  1. Night Witches
  2. No Bullets fly
  3. Smoking Snakes
  4. Inmate 4859
  5. To Hell and Back
  6. The Ballad of Bull
  7. Resist and Bite
  8. Soldier of 3 Armies
  9. Far from the Fame
  10. Hearts of Iron
    - - - Bonus-Tracks - - -
  11. 7734
  12. Man of War

Laufzeit:
 44:20 Min.

Probehören und Kaufen:
Sabaton: HEROES (Ltd. Digi)


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