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Review: Sanctuary
 
Sanctuary - THE YEAR THE SUN DIED

Album:
 THE YEAR THE SUN DIED, 2014, Century Media

Stil:
 Heavy Metal

Wertung:
 6 von 7
6 von 7 Punkten
 M.SG., 23.05.2015

Review:
 Wer hätte das gedacht, 24 Jahre nach dem Genre-Klassiker INTO THE MIRROR Black will Warrel Dane, der amtliche Frontmann von Nevermore, es also doch noch einmal wissen und konnte alte Mitstreiter für eine Sanctuary-Reunion aktivieren, somit sind auf dem aktuellen Wiedervereinigungs-Album THE YEAR THE SUN DIED vier Fünftel der Originalbesetzung vertreten. Wie die Band bereits im Vorfeld angekündigt hat handelt es sich ihrem dritten Album nicht um die Neuauflage ihrer Klassiker sondern um ein zeitgemäßes und wesentlich direkteres Metal-Machwerk als REFUGEE DENIED und INTO THE MIRROR BLACK und wer sich von allzu strikten Fortsetzungs-Fantasien trennen kann wird sehr schnell erkennen, dass Sanctuary ohne Zweifel an das Qualitätsniveau der letzten beiden Scheiben anknüpfen können.
Der aktuelle Sanctuary-Sound weist klare Verbindungen zu Nevermore auf, die ohnehin inoffiziellen Nachfolger Sanctuary's, allerdings melodischer und weniger verkopft. Der einzige Neuzugang, Gitarrist Brad Hull harmoniert perfekt mit dem Saiten-Hexer Lenny Rutledge und Frontmann Warrel Dane singt deutlich tiefer.

Aber was man mit THE YEAR THE SUN DIED auf die Ohren bekommt, ist zu 100% Sanctuary, das beweist das Organ von Warrel Dane bereits im Opener "Arise & Purify".
Starke Orientierung am Groove, präzise Hooks und gnadenlose Riffs, die voll auf die zwölf gehen, das ist eindeutig die Devise der Gitarreros Lenny Rutledge und Brad Hull, gute Beispiele sind: "Let the Serpent follow me" und "Question Existence fading".
Erst bei dem balladesken "I am low" gönnen uns die Männer eine kleine Verschnaufpause, um direkt im Anschluss den energiegeladenen Kracher "Frozen" rauszuhauen, dieser Song ist exemplarisch für die Midtempo-Nummern auf dem Album, stets kraftvoll, düster und voller Adrenalin.
Man kann sagen, dass die Stücke im gemäßigten Tempo überhaupt die Atmosphäre des Albums ausmachen, so auch "The dying Age".
Nach dem kurzen Instrumental "Ad Vitam Aeternam" folgt zum Abschluss der Titeltrack und besser als mit dieser Wahnsinnsnummer hätte man das Album nicht schließen können.

Fazit: Sanctuary bewegen sich mit THE YEAR THE SUN DIED ein Stück weit auf der Nevermore-Schiene, allerdings sind auch genügend Sanctuary-Zitate eingestreut, für die in erster Linie Gitarrist Brad Hull verantwortlich ist. Das neue Werk ist allerdings songorientierter und weniger konstruiert als die Vorgänger. Die Hooklines sind ebenso konsequent und präzise gesetzt wie die brachialen Riffs und genau das macht die Atmosphäre des Albums so einzigartig. Sanctuary haben mit ihren ersten beiden Alben zwei Genre-Klassiker geschaffen, die von den Fans kultisch verehrt werden, ob THE YEAR THE SUN DIED daran herankommt oder diese sogar toppt, darüber mag man streiten. Allerdings ist die Tatsache, dass ihnen ein außerordentlich starkes Comeback gelungen ist unumstößlich. Puristen, die jetzt meckern, dass die dritte Scheibe nichts mehr mit den Sanctuary-Stil zu tun hat, sollten sich daran erinnern, dass auch zwischen REFUGEE DENIED und INTO THE MIRROR BLACK eine regelrechte Metamorphose stattgefunden hat, was soll man also nach 25 Jahren erwarten? Stillstand wäre der Tod!

Anspieltipps:
 "Arise and Purify", "The World is wired", "The dying Age", "The Year the Sun died".

Tipp:
 Fans von Sanctuary und Nevermore dürfen sich gleichermaßen freuen, denn die starken Nevermore-Anleihen auf THE YEAR THE SUN DIED sind gespickt mit etlichen Sanctuary-Zitaten, so werden die Zweifler: Sanctuary oder doch lieber Nevermore von ihren Qualen erlöst, denn dieses Album muss einfach beiden Fraktionen Spaß machen.

Titel-Liste:
 
  1. Arise and Purify
  2. Let the Serpent follow me
  3. Exitium (Anthem of the Living)
  4. Question Existence fading
  5. I am low
  6. Frozen
  7. One final Day (Sworn to believe)
  8. The World is wired
  9. The dying Age
  10. Ad Vitam Aeternam
  11. The Year the Sun died

Laufzeit:
 49:51 Min.

Band-Infos:
 
  • www.facebook.com/sanctuaryfans 

  • Probehören und Kaufen:
    Sanctuary: THE YEAR THE SUN DIED (Jewelcase)


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