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Review: Philip Sayce
 
Philip Sayce - INFLUENCE

Album:
 INFLUENCE, 2014, Provogue

Stil:
 Blues Rock

Wertung:
 7 von 7
7 von 7 Punkten
 M.A., 05.10.2014

Review:
 Lenny Kravitz dürfte sich bei jedem neuen Werk von Philip Sayce gehörig die Haare raufen. Schließlich nimmt der Meistergitarrist aus Kanada in schöner Regelmäßigkeit die Platten auf, die Kravitz schon immer mal wieder machen wollte. Alben, die sich durch Soul, Feeling, Power und erstklassige Songs auszeichnen. Da bildet auch INFLUENCE, der neueste Auswurf dieses Ausnahmemusikers, keine Ausnahme.

Wieder einmal zieht sich eine beeindruckende Power durch das gesamte Album, die Verstärker dürften sich im Studio ordentlich gebogen haben. Über das virtuose Gitarrenspiel und den exzellenten Gesang Sayces muß man kein weiteres Wort verlieren. Wohl aber über die wieder einmal herausragenden Kompositionen, die sich auf INFLUENCE wiederfinden. Diese teilen sich etwa im Verhältnis 50/50 in Eigenkompositionen und Coverversionen auf. Sayce hat sich einige der Stücke zur Brust genommen, die sein Spiel und seinen musikalischen Werdegang maßgeblich beeinflusst haben. Qualitativ lässt sich zwischen den Eigenkompositionen und den Covern kein wirklicher Unterschied erkennen, was für die Songwriter-Fähigkeiten des Protagonisten spricht.

Power und Druck sind die Attribute, die die Alben von Sayce seit jeher auszeichnen. Der stampfende Opener "Tom Devil", im Original von Ed Lewis and Prisoners, bildet insoweit einen formvollendeten Auftakt. Der Song schafft die ideale Basis für die virtuosen Läufe von Sayce, die sich perfekt mit den - im Übrigen vom Originalinterpreten dargebotenen - Vocals verbinden. Kraftstrotzende Songs wie das hendrixsche "Out of my Mind", das krachende "Iím going Home" oder "Easy on the Streets" lassen Freunde des energetischen Bluesrock mit der Zunge schnalzen. Den Kontrast dazu bilden Songs wie das lässig swingende "Sailiní Shoes" (eine Little Feat-Nummer), die Gänsehautballade "Fade into you", das soulige Grooveschmankerl "Green Power" (Little Richard) oder aber die wunderschöne Kuschelnummer "Better Days", eine Graham Nash-Adaption. Dieser Nummer setzt Sayce mit einem wunderschönen Solo das Sahnehäubchen obenauf. Nash dürfte seine helle Freude an dieser Coverversion haben.

Man könnte an dieser Stelle einfach fortfahren, denn kein einziger schwacher Song findet sich auf INFLUENCE wieder. Das neue Werk untermauert die beeindruckende Entwicklung von Philip Sayce. INFLUENCE ist nicht zuletzt aufgrund der Coverversionen, die respektvoll und mit viel Leidenschaft umgesetzt wurden, wesentlich facettenreicher ausgefallen als der Vorgänger. STEAMROLLER zeichnete sich überwiegend durch energiegeladenes Material aus, das kaum Momente der Entspannung bot. Dies hat sich geändert, was für die Entwicklung des Künstlers und Songwriters Philip Sayce spricht. Ein Künstler, der uns auch in Zukunft mit herausragenden Werken begeistern wird. Irrtum ausgeschlossen!

Fazit: Er hat es schon wieder getan! Der Kanadier Philip Sayce, der sich seine Sporen als 2. Gitarrist bei Jeff Healy und 1. Mann an der Gitarre bei Melissa Etheridge verdiente, hat erneut ein beeindruckendes Album vorgelegt. INFLUENCE zeichnet sich durch starke Eigenkompositionen, geschmackvolle Coverversionen, den bekannten Powerhouse-Sound und einen Gitarristen/Sänger in Bestform aus. Dass dieser Mann verkaufstechnisch noch nicht in derselben Liga spielt wie ein Joe Bonamassa ist -gelinde gesagt- ein Skandal!

Anspieltipps:
 "Tom Devil", "Green Power", "Evil Woman", "Out of my Mind".

Titel-Liste:
 
  1. Tom Devil (feat. Ed Lewis and Prisoners)
  2. Out of my Mind
  3. Sailiní Shoes
  4. Iím going Home
  5. Fade into you
  6. Blues ainít nothing but a good Woman on your Mind
  7. Green Power
  8. Better Days
  9. Easy on the Eyes
  10. Evil Woman
  11. Triumph
  12. Light em up
  13. Peace in the Valley (feat. Joe Savage)

Laufzeit:
 55:28 Min.

Band-Infos:
 
  • www.philipsayce.com  

  • Probehören und Kaufen:
    Philip Sayce: INFLUENCE


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