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Review: Selbstentleibung
 
Selbstentleibung - KATEGORIE: TOT

Album:
 KATEGORIE: TOT, 2012, Nihilistic Empire

Stil:
 Black Metal

Wertung:
 4,5 von 7
4,5 von 7 Punkten
 W.W., 18.08.2013

Review:
 Öha. Eine Band, die sich Selbstentleibung nennt. Ein Album mit dem Titel KATEGORIE: TOT. Veröffentlicht beim Label Nihilistic Empire. Wo waren gleich nochmal meine Rasierklingen und die Familienpackung Schlaftabletten?

Auch ein Blick auf die Songtitel macht keine Hoffnung auf Lebensbejahung: "Gehasst. Gestört. Geläutert.", "Innere Leere", "Überdosis Leben"... All das klingt mehr nach Suizid-Black-Metal als Flower-Power-Glücksseligkeit. Und genauso ist auch die Musik des Fünfers aus der österreichischen Hauptstadt Wien. Komisch, ich war automatisch von einer ostdeutschen Herkunft der Band ausgegangen, so kann man sich täuschen. Im Info steht, dass Bandgründer Tötung mit seiner Musik seine Aggressionen und Verzweiflung umsetzen möchte. Nun ja: Mission erfüllt, Patient tot, ist man versucht zu kalauern, angesichts dieser negativen Klanghölle. Auch ein eher friedlicher Beginn, wie der bei "Schlaflos" wird in der zweiten Hälfte gnadenlos niedergemetzelt. Der Gesang von Tötung ist bester Black Metal-Stil – also alles andere als schön. Und auch latent eingestreute Rock’n’Roll-Vibes können keinen einzigen kleinen Farbtupfer in dieses allumfassende Schwarz bringen.
Es ist erstaunlich, dass diese negative, verneinende und eigentlich auch nicht wirklich schöne Musik doch eine derartige Anziehungskraft auszuüben vermag. Es mag diese hypnotische Klangkonstruktion sein, die einen nicht mehr loslässt, etwa in dem schleppenden "III4II8II". Oder auch die Produktion, die irgendwie immer so wattebauschartig daherkommt, das heißt: die Gitarren sind so dermaßen verzerrt, dass es eine einzige Wand ist, in die man sich fallen lassen kann. Zwar auch nicht wirklich schön, aber halt doch irgendwie anziehend. Und ganz ehrlich: wenn man einer Band wie Selbstentleibung im Review bescheinigen würde, sie würde "schöne" Musik machen, dann hätte man wohl doch ganz und gar das Thema verfehlt...
"Desomorphin" bringt durch stakkatoartiges Riffing direkt ein wenig Abwechslung in die gute Dreiviertelstunde von KATEGORIE:TOT. "Abrechnung" ist wohl der schnellste Track des Albums, ordentliches Geholze jenseits des Blastbeats – Motörhead auf Speed, also, auf noch mehr Speed. Sauber. "Anstalt.FM" ist so eine Art Black-Metal-meets-NDW... Irgendwie wie diese zum Glück immer seltener werdenden Remixe – not my cup of tea!
Der Abschlusstrack "Namenlos" zeigt dann, dass Luftholen beim Black Metal-Scream alles ist! 24 Sekunden dauert dieser Schrei, Respekt. Ich meine, der Dark Funeral-Sangesknecht hat das zwar schon locker gedoppelt, aber schick ist das auf jeden Fall, was Tötung seinen Stimmbändern da entlockt. Ansonsten ein schneller Song mit schöner Gitarrenmelodie. Oh. Naja, "schön" eben...

Fazit: Eine Dreiviertelstunde Dunkelheit, Hass, Negation... Kann aber durchaus auch an einem warmen Sommerabend gehört werden. Für die Zielgruppe bestimmt gutes Klangfutter.

Anspieltipps:
 "Schlaflos", "III4II8II" und "Namenlos".

Tipp:
 Aufgrund der ab und zu eingebauten Rock’n’Roll-Einflüsse und des durchaus eingängigen Songwritings sollten vor allem Freunde der neueren Dark Throne in KATEGORIE: TOT reinhören.

Titel-Liste:
 
  1. Kategorie: Tot
  2. Gehasst. Gestört. Geläutert.
  3. Schlaflos
  4. Innere Leere
  5. Überdosis Leben
  6. III3II8II
  7. Desomorphin
  8. Abrechnung
  9. Unauswechlich
  10. Anstalt.FM
  11. Namenlos

Laufzeit:
 46:30 Min.

Band-Infos:
 
  • www.facebook.com/selbstentleibung 

  • Probehören und Kaufen:
    Selbstentleibung: KATEGORIE: TOT


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