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Review: Seven 7
 
Seven 7 - UNDER EYE

Album:
 UNDER EYE, 2011, MGP

Stil:
 Heavy Metal

Wertung:
 6,5 von 7
6,5 von 7 Punkten
 W.W., 20.09.2012

Review:
 Was haben wir denn da... Frischer Wind mit einer üppigen Note Schwermetall von der Insel? In der Tat, wenngleich mit schweizerischer Unterstützung an der Gitarre. Seven 7 haben zwar einen etwas dämlichen Bandnamen, wissen allerdings auf ihrem Zweitwerk musikalisch in jeder Hinsicht zu überzeugen.

Gleich der Opener "The Ice Man" kommt mit krachenden Riffs von Gitarrenmeister Nicolas Meier daher, dem man auch beim folgenden "Boy drowns Girl" (ja, warum denn das eigentlich?!) seine Jazz-Vergangenheit in den wirklich frickeligen Gitarrensoloparts mehr als nur deutlich anhört. Sänger Dave Brown legt seine harschen, aber immer sehr melodiösen Vocals songdienlich drüber, die treibenden Drums von Pete Riley vervollständigen mit dem kraftvollen Bassspiel von Arran McSporran einen grandiosen Banger vor dem Herren. Alleine für diesen Song hätten die Insulaner eine glatte 7 verdient. Und den Kalauer mit dem Namen spare ich mir an dieser Stelle...
"Three Days" überzeugt anschließend mit monolithischer Langsamkeit und einem wiederum eindrucksvollen Solo von Meier, der durchaus das Zeug zum nächsten Guitar-Hero haben könnte. Denn neben aller technischen Virtuosität überzeugt der Herr der sechs Saiten vor allem durch brutales, aber gleichzeitig eingängiges Riffing und der besonderen Note in Form von immer wieder auftauchenden orientalischen Melodie-Einsprengseln. Toll, der Knabe! Interessierte mit offenen Geschmacksknospen sollten sich auch einmal das Jazz-Outfit von Herrn Meier anhören: The Nicolas Meier Group.
Apropos orientalisch: Großartig wird das im Basisriff von "Run" deutlich, das zudem mit einer interessanten Rhythmik von Riley und packender Phrasierung beim Gesang von Brown aufwartet. Klasse Song!
"Blood Stains" hat einen grandiosen "Give it up"-Bridge-Teil, "You can have it" startet langsam und dezent, entwickelt sich aber bald zu einem zunächst doomigen, dann wieder stakkatohaft treibenden Brocken mit wiederum toller Gitarrenarbeit und auch jenen leicht orientalischen Melodien, die einen immer gleich bei den Ohrwascheln packen.
Geradezu thrashig wird es bei "Wannabe", das beim Hörer in der Strophe den Watschenbaum im Sechserpack umfallen lässt, um ihn dann beim Refrain wieder sanft zu streicheln. Das muss wahre Liebe sein.
Klassisch wird es dann bei "Forgive" - die Band verpackt hier das Grieg’sche Thema vom "Bergkönig", das auch schon Savatage einst kongenial verarbeitet haben, in einen Song, der immer wieder auf jene klassische Melodielinie zurückkommt und ein absolutes Highlight auf der Scheibe darstellt.
Abgerundet wird "Under Eye" durch den gleichnamigen Titelsong, der mit neuneinhalb Minuten gleichzeitig das längste Stück auf dieser absolut empfehlenswerten CD ist.

Fazit: Da fehlt nicht viel zum goldenen Siegertreppchen! Seven 7 machen auf ihrer zweiten CD sehr viel sehr richtig, einzig die eine oder andere Länge in den durchschnittlich über 5 Minuten langen Songs könnte hier und dort noch gestrafft werden.

Anspieltipps:
 Auf jeden Fall "Forgive" - der Song hat neben allen Zutaten, die ein erstklassiger Banger braucht, auch noch den Vorteil der von Edvard Grieg komponierten Wahnsinns-Melodie "In der Halle des Bergkönigs". Besser geht so was kaum. Aber auch "Run" oder "Three Days" sind ideale Songs, um in den Sound von Seven 7 einzusteigen.

Tipp:
 Fans von melodischem und gleichzeitig knallhartem Metal mit einer Menge Anspruch in den Arrangements und der Instrumentierung müssen hier ein Ohr riskieren. Als ungefähre Richtung seien die Amis Nevermore zu „Dead Heart in a Dead World“-Zeiten genannt.

Titel-Liste:
 
  1. The Ice Man
  2. Boy drowns Girl
  3. Three Days
  4. Run
  5. Blood Stains
  6. You can have It
  7. Wannabe
  8. Forgive
  9. Under Eye

Laufzeit:
 53:07 Min.

Band-Infos:
 
  • www.7seven.name 

  • Probehören und Kaufen:
    Seven 7: UNDER EYE


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