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Review: Shinedown
 
US AND THEM

Album:
 US AND THEM, 2005, Inkubator

Stil:
 Alternative Rock, Grunge

Wertung:
 4,5 von 7
4,5 von 7 Punkten
 M.W., 06.12.2007

Review:
 Auf ihrem zweiten Album präsentieren Shinedown Songs, die durch Inspirationen ihrer Reisen bezüglich des ersten Longplayers auf sie einprasselten. Sänger und Songwriter Smith greift dabei besondere Menschen und deren Lebensweisen auf. Hauptsächlich geht es um deren Probleme, die sie versuchen meisterhaft zu leisten. Smith will mit US AND THEM eine Verbeugung an solche Menschen aussprechen.

Eingeleitet wird US AND THEM von "Dream", einem etwa einminütigen Monolog eines Kindes.
"Heroes" powert dann richtig. Der Song ist ein Tribut von Bandleader Smith an alle großartigen Bassisten dieser Welt. Nach einem kurzen Intro wird nicht lange gezögert, sondern direkt losgejammt, was das Zeug hält. Die markanten Vocals stehen voll im Vordergrund. Der Rhythmus reißt mit, Smith preist die Helden seiner Zeit an und ist mit Leib und Seele dabei.
"Save me" ist die erste Single aus US AND THEM und sticht vor allem durch seinen einzigartigen Basslauf hervor. Der Beitrag ist wieder ruhiger und besinnlicher. Eingängige Melodien und gefühlvoller Gesang pushen den Song und machen ihn zu einem meiner Favoriten. Positiv fällt die gute Mischung zwischen zurückhaltenden und kraftvollen Parts auf.
Mit "I dare you" begegnen wir einem ruhigen Intro und einer Ballade von US AND THEM. Die Songstruktur ist ziemlich abgeklatscht und vorhersehbar und hat ungefähr denselben Schmachtanteil wie Bon Jovi's Balladen. So bietet diese gedämpfte Stimmung zwar Abwechslung, aber leider auch viel Schmalz. Die Inspiration für den Song lieferte der Bruder von Bassist Stewart, der als Feuerwehrmann arbeitet.
Härtere Seiten zieht "Your Majesty" auf, der ab und an ein bisschen abgehackt klingt. Leider fehlt dem Gesang teilweise die Tiefe. Der Grundriff und das Schlagzeug regen zwar zum Mitgehen an, aber insgesamt ist der Song nicht 100%id harmonisch.
Weiter geht's mit "Beyond the Sun" und ruhigen gemäßigten Klängen. Die Gitarre agiert simpel im Hintergrund und so liegt volle Konzentration auf Gesang und Lyrics. Hier fehlt jeglicher Kitsch. Der Song hilft sowohl beim Runterkommen oder auch einfach nur beim "Aus dem Fenster gucken und über Gott und die Welt" nachdenken. Er ist auf jeden Fall eine Empfehlung wert!
"Trade yourself in" geht erneut auf's Ganze. Der Track reißt schon in den ersten Sekunden mit erinnert vom Gesang und teils auch von den Instrumenten-Arrangements an System of a Down. Besonders das Drumming in Kombination mit den Vocals und dem Zwischenspiel der trippigen Gitarre verschaffen einen guten Eindruck.
"Lady so Divine" erinnert an ein ähnlich betiteltes L-S-D-Stück der Beatles und ist mit über sieben Minuten Spielzeit der längste Track auf US AND THEM. Ein typisches Rockstück verteilt über 420 Sekunden. Ist auf Dauer nicht unbedingt spannend, auch wenn sich ruhige und hektischere Parts abwechseln und ein paar nette Breaks vorhanden sind.
"Shed some Light" könnte Filmmusik zu einer traurigen Szene sein. Nachdenklich und voller Emotionen könnte nahe am Wasser gebaute Persönlichkeiten schon beim Hören die eine oder andere Träne entrinnen. Ist nicht für depressive Momente empfehlenswert, ansonsten aber wirklich genial, vor allem weil hier nur Streicher und Gitarre als Begleitung vorhanden sind.
"Begin again" ist druckvoll und das krasse Gegenteil von seinem Vorgänger, weil nach einer kurzen ruhigen Strophe im Refrain voll in die Instrumente gehauen wird. Zwar ist der Kontrast zwischen Refrain und Strophe recht extrem und gewöhnungsbedürftig, aber mit der Zeit doch hörenswert.
Der Beginn von "Atmosphere" ist - wenn man die vorherigen Songs betrachtet - ungewöhnlich, weil er sowohl gesanglich als auch instrumental gezogen wird. Leider reißt er auch nicht gleich mit, sondern ist eher schwierig zu greifen. Gehört auch meiner Meinung nach nicht zu den Glanzstücken des Albums.
Kurze Riffs eröffnen "Fake". Könnte auch ein Nickelback-Track sein, nur dass der dafür markante Gesang durch Smith ersetzt wird. Wäre auf alle Fälle Radio-Hit tauglich, was vor allem an dem eingängigen Grunddrumming und den doch recht einfachen Lyrics liegt. Der Break etwa in der Mitte des Songs ist gut gesetzt.
Mit der Ballade "Some Day" verabschieden wir uns von US AND THEM. Mein erster Eindruck beim Durchhören war: singt da jetzt ne Boyband? Ziemlich poppige Arrangements bereichern den Song in großen Teilen. Auch wenn die Strophen auch von US5 gesungen werden könnten, reißt der Refrain einiges raus. So ist "Some Day" im Großen und Ganzen ein wirklich würdiger Abschluss für die zweite LP von Shinedown und auch eine Empfehlung für diejenigen wert, die nicht nur ganz harte Jungs bzw. Mädels sind.

Fazit: US AND THEM hat viele Stärken, weil es der Band gelingt, sowohl ihre individuellen Charaktere wiederzuspiegeln als auch einen ganz neuen Charakter zu erschaffen, wenn sie als Band zusammenschmelzen. In zwei, drei Songs fehlte leider ein bisschen die Kreativität, so dass es dort leider Punktabzüge gab. Zu den unterdurchschnittlichen Tracks zählen zum Beispiel "Atmosphere" und "I dare you". Insgesamt ist aber ein gutes Niveau vorhanden, das für die nächste LP sicher noch Freiräume lässt und ausbaufähig ist.

Anspieltipps:
 "Save me", "Beyond the Sun", "Shed some Light"

Titel-Liste:
 
  1. Dream
  2. Heroes
  3. Save me
  4. I dare you
  5. Your Majesty
  6. Beyond the Sun
  7. Trade yourself in
  8. Lady so Divine
  9. Shed some Light
  10. Begin again
  11. Atmosphere
  12. Fake
  13. Some Day

Laufzeit:
 48:55 Min.

Band-Infos:
 
  • www.shinedown.com 


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